Heute gibt es wieder Topsi Banana – Bananeneintopf (Ja, ich sagte Bananen und nicht Kochbananen). Diesmal mit Erdnussbutter/geröstete Erdnüsse und Veggie.
Ich Habe schon einen Beitrag über Topsi Banana mal veröffentlich. Damals war es eine Variante mit gekochten Erdnüsse und mit geräuchertem Hähnchen.
Diesmal gibt das Rezept als Veggie Variante und mit geröstetem anstatt vorgekochten Erdnüsse. Die Geschichte dahinter ist ziemlich die Gleiche. Die Zubereitung ist ebenfalls ziemlich ähnlich.
Beide Gerichte kann man sowohl als Veggie oder mit Fleisch und/oder Fisch zubereiten. Beide Rezepte schmecken super lecker. Mein Favorit ist aber Variante mit gekochtem Erdnüsse.
beide Variante sollten man auf jedenfall probiert haben, nach dem Motto Bild Dir Deiner Meinung selbst.
Ich wünsche viel Spaß beim Durchprobieren und freue mich auf das Feedback.
Zutaten
5 Grünen unreifen Bananen 100g Erdnussbutter Ca. 100ml Speiseöl 2 Zwiebeln 1 TL Knoblauchpaste oder 4 Knoblauchzehen ca. 200g Tomaten 3EL Magic Sauce Salz Ca. 1l Wasser
Zwiebeln und Tomaten fein hacken und mit einem Topf mit heißem Öl und Salz ca. 5 Minuten lang anrösten. Die Tomaten sollen dabei reduzieren und anfangen auf dem Topfboden zu kleben.
Den Knoblauch hinzufügen und beim ständigem Rühren weitere 2 Minuten anrösten, bis sich das Knoblaucharoma gut entfaltet.
Jetzt wird es an die Zeit die Vorher geschälten und in jeweils 3 Stücke geschnittenen Bananen hinzu zu geben. Das ganze gut vermischen und zugedeckt bei mittleren Hitze ca. 2 Minute köcheln.
In der Zeit, die Erdnussbutter mit etwas heißen Wasser vermischen, bis die Butter und das Waser zu einer homogenen Paste wird.
Nun die Mischung zu den Bananen geben, gut rühren, bis das Ganze gut vermischt ist.
Mit Wasser bedecken, Magic Sauce dazugeben, erneut gut verrühren und zugedeckt, ca. 30 Minuten kochen, bis die Bananen weich sind. Abschmecken und fertig.
Magic Sauce pikant ist wie der Name schon sagt eine etwas pikantere Variante meiner berühmten Magic Sauce. Sie gehört wie das Original zu den am Meisten heruntergeladenen und hoffentlich nach gekochten Rezepten meines Blogs. Das mach mich sehr stolz und ich hoffe ich kann damit viele Leute für die vielfältige Küche bzw. Gewürze meiner Heimat begeistern.
Diese Sauce ist wie das Original, ein Allrounder mit einem Touch pikantes. Man kann sie zu fast allen Gerichten genießen.
Sie kann sowohl als Marinade für Fisch, Fleisch und Gemüse verwendet werden, als auch als Dip zu Pommes, Gemüse Sticks, Chips usw…
Sie kann ebenso als Ersatz für Bouillonwürfel oder als Gewürzmischung für Saucen, Suppen und Co. verwendet werden.
Das Beste, als Sauce zu Gebackenes und Gegrilltes. Ein Must-have für die Grillsaison.
Die Möglichkeiten mit den Magic Sauce (Magic Sauce , Magic Sauce reloaded und Magic Sauce pikant) sind nahezu unbegrenzt.
Zutaten
1 kleine Zwiebel /Lauchzwiebeln 1/4 Porree 1 Stangen Staudensellerie 5 Knoblauchzehen 3 kleine Karotten 1 kleine Tomate 20 Djangsang (Akpi Nüsse) 5 Stück Quatre côtés 3 Bêpê 3 kleine Kardamom 2 Rondelles 1 Finger Ingwer 1 EL Pfeffer (schwarz und weiß) 1/2 TL Koriander 100 ml Speiseöl 1 EL Salz 1/2 Chilischote
Zubereitung
Alle Zutaten reinigen, grob schneiden und in einem Mixer geben. Das Ganze zu einer glatten Paste mixen.
1/2TL Koriander Pulver oder ein kleiner Bund frische
ca. 100mlSpeiseöl
1ELSalz
1/2frischer Chilli oder Habanero oder Scotch Bonnet
Method
Alle Zutaten reinigen, grob schneiden und in einem Mixer geben.
Das Ganze zu einer glatten Paste mixen.
Notes
Wer es möchte kann die Sauce ca. 10 Minuten lang aufkochen. Ich mag sie am liebsten roh. In Kühlschrank ist die Sauce ca . 1 Woche haltbar. In Gefrierschrank ist es länger haltbar.Mein Tipp für Dich:Die Magic Sauce kannst Du als Ersatz für Würfelbrühe benützen. Sie ist jedenfalls gesünder. Du kannst ein paar Zutaten weglassen, durch andere ersetzen oder weitere hinzufügen. Experimentiere ruhig damit um die richtige Zusammensetzung nach Deiner eigenen Geschmack herauszufinden. Bon appétit!Fadi♥
Ndolè wird oft, als das Kamerunische National Gericht schlechthin bezeichnet. Wer also Kameruner als Freunde hat, hat bestimmt schon was von Ndolè gehört oder noch besser, davon gegessen.
Ndolè ist köstlich, aber auf seinem Genuss zu kommen, braucht man Zeit, Sorgfalt und Geduld. Eins kann ich versichern, all das lohnt sich am Ende auch.
Die Schwierigkeit liegt meiner Meiner Meinung nach bei dem Reinigungsprozess von den Ndolè Blätter. Ich kann mich erinnern wie es damals war in meiner Kindheit. Es kostete gefühlt einen ganzen Tag bis wir mit der Vorbereitung fertig waren. Also haben wir immer gleich größeren Mengen vorbereitet und eingefroren bzw. getrocknet, damit die ganze Mühe sich dann für mehrere Mahlzeiten lohnt.
Zuerst müssen die Blätter einzeln aus den Stangen sorgsam ausgelesen werden. Dann werden diese fein gehackt. Danach kommen sie in einem Topf mit heißem Wasser und Steinsalz. Die Blätter werden dann solange gekocht bis sie weich werden. Jetzt werden sie aus dem heißem Wasser Mithilfe eines Sieb herausgeholt und in kaltem Wasser abgeschreckt. Sind die Ndolè Blätter danach noch bitter, dann wiederholt man den Vorgang mit Steinsalz bis der Ndolè süßlich schmeckt. In Normalfall reicht es 1 bis 2 Wiederholungen. Es hängt schließlich von der Qualität und die Pflücktsaison der Ndolè Blätter ab. Junge Blätter lassen sich besser reinigen als ältere Blätter, so wie die aus Regenzeit weniger bitter sind als die aus der Trockenzeit usw.
Umso glücklicher bin ich, dass ich heutzutage (fast)küchenfertige Ndolè einfach so kaufen kann, was für ein Segen!
Ich habe hier schon ein Rezept von Ndolè gepostet, der Klassiker. heute gibt es die Veggie Variante ohne alles. Manch Landsleuten von mir werden mich deswegen steinigen- NdolèohneFleisch/Fisch?. Vegetarier unter uns sollen auch schließlich auf den Genuss von Ndolè kommen. Also “Ndolè goes Veggie”.
Ich wüsche viel Spaß beim Nachkochen!
Zutaten
300g Ndolè Küchenfertig
300g Rohe Erdnüsse ohne Haut
250g Champignons
3 Zwiebeln
8 Knoblauchzehen
1 Prise Pfeffer
Optional: frische Scotch Bonnet oder Chilichote
2-3cm große Ingwer
125ml Speiseöl
Wasser
Salz
Zubereitung
Die Erdnüsse reinigen und mit reichlich Wasser zum kochen bringen, dann weitere 30 Minuten kochen, bis die Erdnüsse weich sind.
Danach aus der heißen Wasser herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken und abptrofen lassen
Die Zwiebeln, den Ingwer, die Knoblauchzehen schälen bzw. putzen. Drei Zwiebeln grob schneiden und zusammen mit den Ingwer, den Knoblauch und die Erdnüsse in einem Mixer und etwas Wasser geben. zu einer Paste pürieren
Ca.100ml Speiseöl in einem Topf geben, die hälfte einer fein gehackten Zwiebeln und Salz hinzugeben und braten bis die Zwiebeln durchsichtig sind.
Die Erdnusspüree hinzugeben und etwas Wasser hinterher, Herd herunterschalten, gut vermischen bis einer homogene dickflüssige Konsistenz entsteht.
Bei Bedarf etwas Wasser dazugeben und bei mittleren Hitze und gelegentlichem Umrühren ca. 20 Minuten köcheln, bis die Farbe der Erdnusssauce leicht dunkler ist
Nun den Küchenfertigen Ndolè in die Erdnusssauce bei gelengentliche Umrühren nach und nach hinzugeben und auf die Farbe und Konsistenz der so entstehender Ndolè aufpassen.
Optional 2 Scotch bonnet in den Ndolè geben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Das ganze bevor es aus dem Herd kommt abschmecken und evtl. nachsalzen oder Nachwürzen.
Manche mögen, es wenn die Ndolè Blätter dominieren und manch anderen eher,
wenn die Erdnüsse deutlich sichtbar ist. Jeder nach seinem Geschmack.
Nun die Champignons sorgsam mit einem feuchtem Küchenpapier putzen und in 2 teilen oder nach belieben auch ganz lassen.
Die zweite Hälfte der Zwiebeln ebenfalls feinschneiden, falls noch nicht geschehen war.
Der Rest der Speiseöl in einer Pfanne mit den Champignons, Zwiebel, Salz und einer Prise Pfeffer geben und die Champignons zusammen mit den Zwiebeln goldbraun rösten.
Der Inhalt der Pfanne zusammen mit dem Ndolè in einem Teller einrichten und dazu Bobolo, frittierten oder gedämpften gelben Kochbananen servieren
Das Ganze als Video
Et voilà! Bon appétit!
Ndolè goes Veggie|Kamerunischer Ndolè ohne alles
5 de 1 évaluation
Ndolè wird oft, als das National Gericht schlechthin in Kamerun bezeichnet. Wer also mit Kameruner als Freunde hat, hat bestimmt schon was von Ndolè gehört oder noch besser gegessen.
Die Erdnüsse reinigen und mit reichlich Wasser zum kochen bringen, dann weitere 30 Minuten kochen, bis die Erdnüsse weich sind.
Danach aus der heißen Wasser herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken und abptrofen lassen
Die Zwiebeln, den Ingwer, die Knoblauchzehen schälen bzw. putzen. Drei Zwiebeln grob schneiden und zusammen mit den Ingwer, den Knoblauch und die Erdnüsse in einem Mixer und etwas Wasser geben. zu einer Paste pürieren
Ca.100ml Speiseöl in einem Topf geben, die hälfte einer fein gehackten Zwiebeln und Salz hinzugeben und braten bis die Zwiebeln durchsichtig sind.
Die Erdnusspüree hinzugeben und etwas Wasser hinterher, Herd herunterschalten, gut vermischen bis einer homogene dickflüssige Konsistenz entsteht.
Bei Bedarf etwas Wasser dazugeben und bei mittleren Hitze und gelegentlichem Umrühren ca. 20 Minuten köcheln, bis die Farbe der Erdnusssauce leicht dunkler ist
Nun den Küchenfertigen Ndolè in die Erdnusssauce bei gelengentliche Umrühren nach und nach hinzugeben und auf die Farbe und Konsistenz der so entstehender Ndolè aufpassen.
Optional 2 Scotch bonnet in den Ndolè geben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Das ganze bevor es aus dem Herd kommt abschmecken und evtl. nachsalzen oder Nachwürzen.
Nun die Champignons sorgsam mit einem feuchtem Küchenpapier putzen und in 2 teilen oder nach belieben auch ganz lassen.
Die zweite Hälfte der Zwiebeln ebenfalls feinschneiden, falls noch nicht geschehen war.
Der Rest der Speiseöl in einer Pfanne mit den Champignons, Zwiebel, Salz und einer Prise Pfeffer geben und die Champignons zusammen mit den Zwiebeln goldbraun rösten.
Notes
Der Inhalt der Pfanne zusammen mit dem Ndolè in einem Teller einrichten und dazu Bobolo, frittierten oder gedämpften gelben Kochbananen servieren
Jollof rice ist ein in westafrikanischen Raum sehr bekannter Reisgerichte. Der Name des Gerichts variiert nach der Region in welcher man sich befindet, genauso wie die Rezeptur. In Kamerun und Senegal zum Beispiel kennt man es unter riz sauté oder riz gras.
Wenn man online unterwegs, ist kann man sich kaum vor der Flut an Jollof rice Rezepte schützen.
Da eine mein Motto in der Küche “afrikanische Gerichte neu zu interpretieren” ist, bedeutet oft Rezepte umzuwandeln entweder mit neue Zutaten, alternative Zutaten oder die Zubereitungsweise an meinen Bedürfnissen anzupassen. Streng nach Rezepturen, ist nicht für mich. Ich muss mich in der Küche schließlich austoben dürfen können.
So jetzt ran an das Wesentliche: Jollof rice oder besser gesagt nach “chez Fadi” Art.
Pilé ist ein einfaches und sehr leckeres Gericht aus den westen Kameruns, genauer gesagt aus dem Stammt der Bamiléké. Es ist Kartoffelstampf mit Bohnen (rote oder schwarze) angereichert mit Palmöl und getrockneten Garnelen, wobei letzteres optional ist.
In Loum wo ich aufgewachsen bin stammten die meisten Nachbarn aus den Westen, also waren Bamiléké. Die Nachbarn luden sich gerne und oft gegenseitig zum Essen und kochten dabei immer gerne Spezialitäten aus ihrer Regionen. Von einigen unseren Nachbarn gab es viele leckeren und mir manchmalbis dahinunbekannteGerichte, unter anderem Pilé. Meine Leidenschaft fürs Kochen brachte mich oft dazu nach dem Rezept zu fragen oder noch besser bei den Nachbarn nachzuschauen wie die Gerichte zubereitet werden. Pilé ist ein der Ergebnisse aus dieser Neugier und das Rezept meiner lieben Nachbarin teile ich heute gerne mit Dir. Ich bin sicher sie hätte nichts dagegen.
Viel Spaß beim Nachkochen!
Zutaten
1 kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend) 400 kg gekochte rote Bohnen (zb Kidney aus der Konserve) 1 kleine Zwiebel Majanga – Getrocknete Garnelen (aus dem Afroshop) 200 ml rote Palmöl Salz Pfeffer 1 frischer Piment/Chili Schote Etwas Wasser
Pilé- Kartoffelstampf mit roten Bohnen
Pilé ist Kamerunischer Kartoffelstampf mit Bohnen (rote oder schwarze) angereichert mit Palmöl und getrockneten Garnelen, wobei letzteres optional ist
400ggekochte rote Bohnen (zb Kidney aus der Konserve)
1 kleine Zwiebel
20gMajanga – Getrocknete Garnelen (aus dem Afroshop)
200mlrote Palmöl
Pfeffer
1frische Chilischote oder Habanero oder Scotch bonnet
Salz
etwas Wasser
Method
Die Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in Wasser mit einer Prise Salz zum Kochen bringen.
In der Zwischenzeit die Bohnen vorbereiten und beiseitelassen.
Zwiebeln schneiden
Die getrockneten Garnelen ca. 2 Minuten in einer Pfanne kurz grillen und beiseitestellen
Das Palmöl in einem Kochtopf geben mit Zwiebel, Salz und Chilischote kurz andünsten
Die Chilischote herausnehmen
Die gekochten Kartoffeln hinzufügen und gut vermischen
Gegrillten Garnelen und Pfeffer hinzu und gut beimischen
Mit einen Rührstab oder einem Kartoffelstampfer zu einem Püree stampfen
Bohnen hinzufügen und gut vermischen
Abschmecken und bei Bedarf nachsalzen. Fertig
Notes
Mein Tipp für Dich:Dieses Gericht kann als Vorspeise oder Hauptgericht serviert werden. Über Nacht soll es seine Geschmack intensivieren, aber hat leider bei mir nie solange überlebt ????Bon appétit!Fadi♥