Grüner Spargelsalat mit Mozzarella, Kirschtomaten und Penja-Pfeffer


Die Spargelsaison neigt sich dem Ende zu – jedes Jahr von Mitte April bis zum Johannistag am 24. Juni dauert dieses kurze, aber umso beliebtere Gemüse-Highlight in Deutschland. Für viele ist es eine kleine kulinarische Feierzeit, denn Spargel gilt hierzulande als echtes Frühlingsgold. Besonders der weiße Spargel ist in Deutschland eine Institution – mit Kartoffeln, Schinken und Sauce Hollandaise. Doch so traditionsreich er auch ist: Für mich persönlich schlägt das Herz ganz klar für seinen grünen Bruder.

Grüner Spargel ist kräftiger im Geschmack, braucht nicht geschält zu werden, ist schneller zubereitet und passt hervorragend zu modernen, leichten Gerichten. Und im Gegensatz zum weißen Spargel wächst er über der Erde – das erklärt auch seine kräftige Farbe und seinen etwas herzhafteren, leicht nussigen Geschmack. Er ist ideal für Pfanne, Grill oder Salat – und bringt eine frische Note in viele Rezepte. Außerdem, passt grüner Spargel besser zu meiner Kochphilosophie (schnell, aromatisch, farbenfroh) und erinnert mich an Okra – ähnlich bissfest und vielseitig.

Er ist unkompliziert, vielseitig und bietet die perfekte Bühne für spannende Aromen. Genau das liebe ich: Zutaten, die offen sind für neue Kombinationen. In diesem Fall mit dem wunderbar aromatischen Penja-Pfeffer aus Kamerun – eine echte Geschmacksreise zwischen den Kontinenten.

Spargel Salat

Ei einfacher, aber raffinierter grüner Spargelsalat. Frisch, sommerlich und mit einem kleinen aromatischen Twist.


Wissenswertes über Spargel

  • Saison in Deutschland: Mitte April bis 24. Juni (Johannistag)
  • Sorten: Weißer, grüner und violetter Spargel
  • Nährstoffe: Reich an Vitamin C, E, K, Folsäure, Kalium und Ballaststoffen
  • Gesundheitlich wertvoll: Entwässernd, verdauungsfördernd, kalorienarm
  • Zubereitung: Kochen, Braten, Grillen, Dämpfen oder roh im Salat
  • Unterschied weiß vs. grün: Weißer Spargel wächst unter der Erde, grüner über der Erde und enthält mehr Chlorophyll – daher auch die grüne Farbe – sowie mehr Aroma

Wissenswertes über Penja-Pfeffer – Kameruns aromatischer Schatz

  • Herkunft: Aus der Region Penja in Kamerun
  • Sorten: Weißer, schwarzer, grüner und roter Penja-Pfeffer
  • Besonderheit: Wächst auf vulkanischem Boden – dadurch besonders mineralstoffreich
  • Geschmack: Intensiv, komplex, leicht erdig mit Zitrusnoten
  • Verwendung: Ideal zu Fleisch, Fisch, Gemüse und auch in Dressings oder Marinaden
  • Anerkennung: Erster afrikanischer Pfeffer mit geschützter Herkunftsbezeichnung (g.g.A.)
  • Tipp: Am besten frisch gemörsert – so entfaltet er sein volles Aroma

Der Penja-Pfeffer ist nicht nur ein hochwertiges Gewürz, sondern auch ein Stück Heimat auf dem Teller – kraftvoll, aromatisch und einzigartig. Für mich ist er ein Muss in der Küche, besonders wenn ich afrikanische Würze in europäische Gerichte bringen möchte.


So wird’s gemacht…



Rezept zum Download


Spargel Salat

Grüner Spargelsalat mit Mozzarella, Kirschtomaten und Penja-Pfeffer

Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 10 minutes
Temps total 20 minutes
Portions: 4
Type de plat: Gemüse, Salat, Vorspeise
Cuisine: cuisine du monde

Ingrédients
  

  • 500 g frischer grüner Spargel
  • 150 g Mini-Mozzarella-Kugeln
  • 200 g Kirschtomaten
  • 1 TL Agavensirup alternativ: Honig
  • 3 EL Salatöl z. B. Rapsöl oder mildes Olivenöl
  • 1,5 EL Balsamico-Essig dunkel oder hell, je nach Vorliebe
  • 1 TL Senf mittelscharf
  • Salz nach Geschmack
  • ½ TL Penja-Pfeffer frisch gemörsert oder grob gemahlen

Method
 

Spargel vorbereiten
  1. Die holzigen Enden des grünen Spargels abschneiden. Die unteren zwei Drittel der Stangen ganz leicht schälen – das sorgt für zarteren Biss. Dann den Spargel in 3–4 cm lange Stücke schneiden.
  2. In einer großen Pfanne 1–2 EL Öl erhitzen. Die Spargelstücke darin bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten anbraten. Dann die Kirschtomaten und eine gute Prise Penja-Pfeffer dazugeben und alles weitere 2 Minuten braten, bis die Tomaten leicht weich sind, aber nicht zerfallen. Mit etwas Salz abschmecken. Vom Herd nehmen und lauwarm abkühlen lassen.
  3. Die Mini-Mozzarella-Kugeln abtropfen lassen und bei Bedarf halbieren.
Dressing anrühren
  1. In einer kleinen Schüssel den Senf mit dem Balsamico-Essig verrühren, dann das restliche Öl (1 EL) und den Agavensirup unterrühren. Mit Salz und noch etwas Penja-Pfeffer abschmecken.
Salat vollenden und servieren
  1. Spargel-Tomaten-Mischung mit dem Mozzarella in eine Schüssel geben, das Dressing darüberträufeln und alles vorsichtig vermengen.
  2. Der Salat schmeckt lauwarm besonders gut, eignet sich aber auch hervorragend als vorbereiteter, kalt servierter Salat – ideal für Picknicks, Grillabende oder ein leichtes Mittagessen.

Notes

Wer mag, kann den Salat mit frischen Kräutern wie Basilikum oder Petersilie verfeinern. Und für ein bisschen Crunch passen geröstete Pinienkerne oder Mandeln wunderbar dazu.
Bon appétit!
Fadi

Plantains schälchen

Plantain-Schälchen mit Avocado-Creme – ein Genuss aus Westafrika


Ich liebe es, neue Rezepte auszuprobieren, vor allem, wenn sie nicht nur lecker sind, sondern auch optisch etwas hermachen. Diese kleinen Plantain-Cracker mit Avocado, Granatapfel und Garnelen haben mich wirklich begeistert – und ich bin sicher, sie werden auch bei euch auf jeder Feier oder beim nächsten Dinner-Abend zum Hingucker.

Was steckt dahinter?

Die Basis sind grüne, unreife Kochbananen (Plantains), die erst frittiert, dann zu kleinen Schälchen gepresst und anschließend nochmal knusprig ausgebacken werden. Diese knusprigen Teilchen fülle ich mit einem cremigen Avocado-Püree, das mit Limette, Zwiebel und Knoblauch verfeinert wird. On top kommen frische Granatapfelkerne und gebratene Garnelen – ein echter Knaller!

Warum ich dieses Rezept so liebe

Ich serviere diese Vorspeise super gerne, wenn ich Gäste empfange. Sie kommt einfach immer gut an, weil sie außergewöhnlich ist und so hübsch aussieht. Tatsächlich darf sie bei mir an Silvester auf dem Tisch schon fast nicht mehr fehlen – das ist so ein kleiner kulinarischer Brauch geworden, der den Abend besonders macht.

Ein bisschen Hintergrund

Das Rezept ist übrigens eine kleine Abwandlung des kamerunischen Gerichts Plantains Tapé Tapé. Traditionell werden die Plantain-Stücke dort einfach platt gedrückt – ohne Schälchenform. Ich finde aber, die Variante mit den kleinen Schälchen sieht einfach viel schöner aus und macht auf dem Teller richtig was her.

Tipp: auch vegan oder pescetarisch möglich

Wenn du es vegan halten willst, lass die Garnelen einfach weg. Und falls du gern Fisch magst, kannst du statt der Garnelen auch geräucherten Lachs verwenden – das passt überraschend gut!


Mein Fazit:
Diese kleinen Häppchen sind für mich der perfekte Mix aus Tradition, Kreativität und Genuss. Sie bringen westafrikanisches Flair auf den Tisch und sind dabei so vielseitig und festlich, dass sie wirklich zu jedem Anlass passen. Ich werde sie definitiv noch oft machen – nicht nur zu Silvester!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren – ich hoffe, ihr habt genauso viel Freude daran wie ich!


So werden die Plantains Schälchen erstellt…



Plantains schälchen

Plantains Schälchen mit Avocado-Creme und Garnelen

Temps de préparation 30 minutes
Temps total 30 minutes
Portions: 6
Type de plat: Appetizer, Vorspeise
Cuisine: Afrikanisch, cuisine du monde

Ingrédients
  

  • 2 grüne unreife Plantains
  • ca. 500 ml Frittieröl
  • 1 reife Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel oder 1 Schalotte
  • 2-3 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Limette
  • 1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1 Handvoll Granatapfelkerne
  • Garnelen zum Verzieren

Method
 

Plantains vorbereiten:
  1. Die Plantains schälen und in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden.
Erster Frittiervorgang:
  1. Die Plantain-Stücke ca. 3 Minuten im heißen Frittieröl frittieren, bis sie gelblich sind. Herausnehmen und etwa 2 Minuten abkühlen lassen.
Schälchen formen:
  1. Die leicht abgekühlten Plantain-Stücke mithilfe einer Zitronenpresse (oder einer Flasche/einem Glas) vorsichtig von oben nach unten zu kleinen Schälchen flachdrücken.
Zweiter Frittiervorgang:
  1. Die geformten Schälchen erneut ca. 3 Minuten frittieren, bis sie goldbraun und knusprig sind. Auf Küchenpapier abtropfen und vollständig auskühlen lassen.
Avocado-Püree zubereiten:
  1. Die Avocado schälen und zusammen mit der fein gehackten Zwiebel/Schalotte und dem Knoblauch in einen Mörser oder Handmixer geben. Limettensaft, Pfeffer und eine Prise Salz hinzufügen. Alles zerdrücken bzw. pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Abschmecken.
Garnelen anbraten:
  1. Die Garnelen mit etwas Salz und Knoblauch in einer Pfanne kurz anbraten.
Anrichten:
  1. Die gekühlten Plantain-Schälchen mit Avocado-Püree füllen und mit Granatapfelkernen und Garnelen garnieren. Auf einer schönen Platte anrichten und mit zusätzlichen Granatapfelkernen bestreuen.

Notes

Tipp: Für eine vegane Variante kannst du die Garnelen einfach weglassen oder alternativ mit geräuchertem Lachs (für eine pescetarische Version) verzieren. Diese kleinen Häppchen sind ein echter Hingucker auf jeder Feier – sie verbinden die knusprige, herzhafte Note der Plantains mit cremiger Avocado und der frischen Süße von Granatapfel.

erdnusskrokant

Frohe Ostern mit Caramel d’arachides grillées | Erdnusskrokant


Westafrikas knusprige Verführung

Erdnüsse sind in Westafrika allgegenwärtig und bilden die Grundlage vieler traditioneller Gerichte. Ob in Ndolè, Mafé, Pondu oder Okok – sie sind aus der westafrikanischen Küche nicht wegzudenken. Doch nicht nur in herzhaften Speisen glänzen sie: Auch als Snack oder Süßigkeit sind Erdnüsse tief in der westafrikanischen Esskultur verwurzelt.

Auf den belebten Märkten duftet es oft nach frisch gerösteten Erdnüssen – verkauft in kleinen Tüten, pur oder mit geröstetem Mais gemischt. Gerade zu Festtage wie der Osterzeit, wenn Familien zusammenkommen und kleine Köstlichkeiten ausgetauscht werden, erfreuen sich süße Erdnussspezialitäten besonderer Beliebtheit. Allen voran das Caramel d’arachides grillées – ein Erdnusskrokant, das Kindheitserinnerungen weckt und als süßer Ostergruß wunderbar passt.

Kindheitserinnerungen im Osternest

Mit nur wenigen Zutaten entsteht diese perfekte Mischung aus Süße und Röstaromen – ideal zum Naschen an den Feiertagen, als selbstgemachtes Geschenk oder als besondere Nachspeise nach dem Osteressen. Als Kind gehörte dieser Snack zu meinen absoluten Lieblingsknabbereien. Auch wenn unsere Eltern wegen des Zuckergehalts die Augen verdrehten – für uns war jeder Bissen ein kleines Fest.

Knusprige Verführung für die Feiertage

Diese Leckerei ist ein fester Bestandteil westafrikanischer Kulinarik – zur Osterzeit aber auch ein origineller Beitrag für jedes Festtagsbuffet oder ein liebevolles Mitbringsel im Osterkörbchen. Die Kombination aus gerösteten Erdnüssen und einer süßen, karamellisierten Masse ist einfach unwiderstehlich: knusprig, aromatisch, mit echter Erdnuss-Power.

Probier’s aus – vielleicht als selbstgemachte Osterfreude für Eueren Liebsten? Aber Vorsicht: Dieses knusprige Vergnügen hat Suchtpotenzial! Für Risiken und Nebenwirkungen übernehme ich auch zu Ostern keine Verantwortung.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Eueren Liebsten schöne Ostern!


Das Rezept zum Nachschauen


Und zum Nachlesen


erdnusskrokant

Caramel d’arachides grillées | Erdnusskrokant

Temps de préparation 20 minutes
Temps total 20 minutes
Portions: 6
Type de plat: Kleinigkeit, Snack
Cuisine: Afrikanisch, Westafrikanisch, westafrikanische Küche

Ingrédients
  

  • 200 g geröstete und geschälte Erdnüsse
  • ca. 100 g Zucker
  • Salz optional

Method
 

  1. Bereits geröstete Erdnüsse aus dem Handel verwenden oder alternativ rohe Erdnüsse in einer Pfanne oder im Ofen bei 180 °C etwa 8–10 Minuten rösten, bis sie goldbraun sind. Anschließend die Haut entfernen und grob hacken.
  2. Den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, bis ein goldbrauner Karamell entsteht. Sobald die gewünschte Farbe erreicht ist, eine Prise Salz unterrühren.
  3. Die gerösteten Erdnüsse zügig in die heiße Karamellmasse geben und bei niedriger Hitze gut vermengen. Die Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.
  4. Noch vor dem vollständigen Aushärten vorsichtig kleine Kugeln formen (Achtung, die Masse kann noch sehr heiß sein) oder mit einem leicht eingeölten Messer in Stücke schneiden.
  5. Die Krokantstücke vollständig auskühlen lassen, bevor sie serviert oder in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden. Perfekt als knusprige Leckerei zu Kaffee, Tee oder einfach pur genießen!

Notes

Dieser Snack ist ideal zum Naschen und zum Verschenken.
Bon appétit!
Fadi
 
Kolanuss

Noix de Cola | Kolanuss


Kolanuss: Die geheimnisvolle Frucht Westafrikas

Die Kolanuss oder aus der französischen Noix de Cola oder Pèh in Bamoun, ist weit mehr als nur ein exotisches Lebensmittel. Dieses natürliche Wunder stammt aus den tropischen Regionen Westafrikas und hat eine jahrhundertelange Tradition in Kultur, Ernährung und Medizin. Aber was macht die Kolanuss so besonders?


Herkunft und Bedeutung

Die Kolanuss wächst am Kolabaum (Cola nitida oder Cola acuminata), einem imposanten, immergrünen Baum, der bis zu 20 Meter hoch werden kann. Vor allem in Ländern wie Kamerun, Nigeria, Ghana und Côte d’Ivoire spielt die Nuss eine wichtige Rolle – sei es als Symbol in Zeremonien, als Handelsware oder als Bestandteil der lokalen Küche. Die Kolanuss wird oft bei traditionellen Feiern genutzt, um Respekt zu zeigen oder Frieden zwischen Gemeinschaften zu stiften. In westafrikanischen Kulturen ist sie ein Symbol für Gastfreundschaft und wird häufig als Erstes bei Besuchen angeboten.


Meine Kolanuss Liebe

Für mich aber ist die Kolanuss weit mehr als nur eine Frucht – sie verbindet mich mit meinen Wurzeln und weckt wertvolle Erinnerungen an meine Kindheit. Das erste Mal, als ich Kolanuss probierte, war ich noch ein Kind und erhielt sie von meiner Großmutter, die sie selbst sehr gerne aß. Ihr herb bitterer Geschmack war für ein Kind ungewöhnlich, doch ich entwickelte schnell eine besondere Vorliebe dafür. Diese Liebe zur Kolanuss begleitet mich bis heute, und bei jedem Heimatbesuch sorge ich dafür, meinen Vorrat wieder aufzufüllen. Anders war es nicht bei meinem letzten Besuch vor ein paar Wochen. Jeder Biss ist ein Stück Erinnerung an meine inzwischen verstorbene Großmutter und an die Traditionen meiner Familie. Für mich ist die Kolanuss nicht nur eine Frucht, sondern ein Symbol für Heimat, Liebe und kulturelle Verbundenheit.

Kolanuss

Eigenschaften und Inhaltsstoffe

Die Kolanuss ist bekannt für ihren intensiven, leicht bitteren Geschmack und ihren hohen Gehalt an Koffein. Sie enthält zudem Theobromin, Catechin / Epicatechin, Gerbstoffe und andere stimulierende Substanzen.
Einige ihrer positiven Wirkungen:

  • Energieboost: Das Koffein sorgt für eine schnelle Wachsamkeit und körperliche Vitalität.
  • Verdauungsförderung: Sie wird traditionell zur Unterstützung der Verdauung genutzt.
  • Appetitzügler: Einige verwenden sie als natürliches Mittel zur Gewichtskontrolle.

Die Kolanuss ist auch eine zentrale Zutat in der Rezeptur von Cola-Getränken, was ihren weltweiten Ruhm begründete.


Tradition und Moderne

Während die Kolanuss traditionell roh gekaut wird, findet sie heutzutage auch in anderen Formen Anwendung. Sie wird pulverisiert, zu Tee verarbeitet oder in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt. In westlichen Ländern hat sie als Superfood Aufmerksamkeit erregt, vor allem wegen ihrer energetisierenden und antioxidativen Eigenschaften. Einige sehen in ihr eine natürliche Alternative zu synthetischen Energy-Drinks.


Fazit

Die Kolanuss ist mehr als nur eine Nuss – sie ist ein kulturelles Erbe, ein Naturheilmittel und ein Energiebooster. Ob in der traditionellen westafrikanischen Küche oder als moderne Zutat in Nahrungsergänzungsmitteln: Die Kolanuss bleibt ein Symbol für die Verbindung von Tradition und Innovation.

Wenn Du das nächste Mal über einen Markt in Westafrika schlenderst oder ein Cola-Getränk genießt, denke an die Kolanuss – die kleine Frucht mit großer Wirkung.


Chili con vegan carne | kamerunischer Cornschaff mal anders

Die Temperaturen sinken, die Tage werden kürzer, und der erste Schnee bedeckt die Landschaft – es ist offiziell Winter. In dieser Jahreszeit suchen wir nach Gerichten, die nicht nur unseren Magen füllen, sondern auch von innen wärmen. Eine besonders köstliche Wahl ist Chili con vegan Carne, ein herzhafter Eintopf, der (ohne)/mit veganem Hackfleisch auskommt und dennoch mit einer Fülle von Aromen überzeugt.

Doch wusstest du, dass es ein Gericht aus Kamerun gibt, das erstaunliche Ähnlichkeiten mit Chili aufweist? Der sogenannte Cornschaff ist ebenfalls eine sättigende und nahrhafte Mahlzeit, die auf Bohnen und Mais basiert – ein ideales Beispiel dafür, wie kulinarische Traditionen verschiedene Kulturen miteinander verbinden.


Chili con vegan Carne – Heiß, würzig und rein pflanzlich

Chili con vegan Carne ist eine vegane Variante des klassischen Chili con Carne, das ursprünglich aus der texanisch-mexikanischen Küche stammt. Der Hauptbestandteil sind Bohnen, Mais, Tomaten, veganes Hackfleisch und eine kräftige Gewürzmischung, die dem Gericht seine charakteristische Wärme und Schärfe verleiht.

In der kalten Jahreszeit ist Chili mit oder ohne Fleisch ein wahrer Seelenwärmer. Die Kombination aus Protein, Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten liefert Energie, während die Schärfe des Chilis den Stoffwechsel ankurbelt. Zudem lässt sich das Gericht in großen Mengen vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser.


Cornschaft – Ein kamerunischer Eintopf mit Mais und Bohnen

Cornschaft ist ein traditionelles Gericht aus Kamerun, das ebenfalls Bohnen und Mais in den Mittelpunkt stellt. In seiner Basisform wird es mit Zwiebeln, Knoblauch, Gewürzen wie Country onions und Palmöl zubereitet, was ihm eine reichhaltige, würzige und intensive Note verleiht. Genau wie Chili ist Cornschaft ein unkompliziertes Gericht, das auf günstige, sättigende Zutaten setzt. Der wichtigste Unterschied liegt oft in der Würzung: Während Chili durch den Einsatz von Kreuzkümmel, Paprika und Chili eine mexikanische Note erhält, verwendet Cornschaft typisch afrikanische Gewürze, wie zum Beispiel Ingwer, Country Onions oder andere lokale Kräutermischungen.

Fazit: Winterliches Wohlfühlessen mit globalem Charme

Ob du dich für ein klassisches Chili oder die kamerunische Variante Cornschaff entscheidest – beide Gerichte sind eine wunderbare Möglichkeit, die kalten Wintertage zu genießen. Sie vereinen das Beste aus verschiedenen Küchen und zeigen, dass sich kulinarische Traditionen harmonisch miteinander verbinden lassen.

Also, ran an die Töpfe! Lass dich von den Aromen inspirieren und wärme dich an einem dampfenden Teller dieser leckeres Gericht.

Hast du schon einmal Cornschaft oder Chili – sin/con carne- probiert? Welche Varianten liebst du besonders? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren!


Zum Nachschauen



Und zum Nachlesen…


chili sin carne

Chili con vegan carne | kamerunischer Cornschaff mal anders

Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 40 minutes
Portions: 4
Type de plat: Eintöpfe
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Mexikanisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 1 Dose Kidneybohnen ca. 240 g Abtropfgewicht, vorgekocht
  • 1 Dose Mais ca. 150 g Abtropfgewicht
  • 200 g veganes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • 50 ml EL Rapsöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 TL mexikanische Gewürzmischung z. B. Kreuzkümmel, Paprika, Chili, Oregano
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 ml Wasser
  • Frischer Koriander zum Garnieren

Method
 

  1. Kidneybohnen und Mais abgießen, mit klarem Wasser abspülen und beiseite stellen. Die Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
  2. Erhitze das Rapsöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die feingehackten Zwiebel und Knoblauch hinzu und brate sie glasig an (ca. 2–3 Minuten). Füge das vegane Hackfleisch hinzu und brate es weitere 5 Minuten, bis es leicht gebräunt ist.
  3. Rühre das Tomatenmark unter und lass es kurz mitrösten, um die Aromen zu intensivieren. Gib die mexikanische Gewürzmischung dazu und rühre alles gut um.
  4. Füge die Kidneybohnen und den Mais hinzu und lasse es ca. 2 Minuten mitbraten. Gieße das Wasser in den Topf und rühre, bis eine gleichmäßige Sauce entsteht. Lass das Chili bei mittlerer Hitze für ca. 15 Minuten köcheln, damit sich die Aromen verbinden.
  5. Schmecke das Chili ab und würze nach Belieben mit zusätzlichem Salz oder Chili, falls du es schärfer magst.
  6. Vor dem Servieren frischen Korianderzweig über das Chili streuen. Das gibt dem Gericht eine frische, aromatische Note.

Notes

Mit frischem Brot oder warmen Fladenbrot servieren und genießen!
Bon appétit!
Fadi

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