Category Archives: Veggie

Kürbissuppe

Kürbiscremesuppe mit westafrikanischem Twist

Eine neue Kreation, inspiriert von zwei Welten – und einem kleinen Küchenabenteuer

Es gibt Zutaten, die begleiten uns ein Leben lang — aber nicht immer in derselben Form. Für mich gehört Kürbis dazu. In Kamerun haben wir ihn in Stücken gekocht, als Beilage serviert oder einfach zwischendurch genascht. Eine Kürbissuppe kannte ich damals nicht. Diese cremige, samtige Variante habe ich erst in Deutschland entdeckt — und sie hat mich sofort neugierig gemacht. Ein vertrauter Geschmack, der plötzlich eine neue Sprache spricht.

Und dann sind da die Plantains. kk
Reif, gelb, süß — ein Aroma, das für mich nach Kindheit und Geborgenheit schmeckt.
Sie geben jedem Gericht diese besondere, sonnige Note.

Kürbissuppe

Eigentlich wollte ich dieses Rezept mit Hokkaido-Kürbis kochen — wie ich es sonst immer mache. Aber an diesem Tag habe ich im Laden einfach keinen schönen gefunden. Also habe ich spontan den nächstbesten Kürbis mitgenommen, ohne groß hinzuschauen. Erst zuhause habe ich gemerkt, dass ich ausgerechnet einen Spaghetti-Kürbis erwischt hatte. Und wer ihn kennt, weiß: Seine Schale ist so hart, dass kaum ein Mixer ihn richtig zerkleinern kann.

Aber ich lasse mich in der Küche selten aufhalten. Also habe ich improvisiert: Den Kürbis grob in Stücke schneiden, mit allen anderen Zutaten vorkochen, damit er die Gewürze von Anfang an aufnimmt, dann die weichen Stücke herausnehmen, schälen und wieder zurück in den Topf geben. Und weißt du was? Es hat wunderbar funktioniert.

So entsteht manchmal ein neues Rezept — nicht geplant, sondern aus einem kleinen Missgeschick heraus. Und genau das liebe ich am Kochen.

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Kürbissuppe

Kürbiscremesuppe mit westafrikanischem Twist

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 45 minutes
Portions: 6
Type de plat: Appetizer, Suppe, Vorspeise
Cuisine: cuisine du monde

Ingrédients
  

  • 1 kg Spaghetti-Kürbis
  • Hokkaido eignet sich noch besser – ich hatte diesmal keinen zur Hand
  • 2 reife gelbe Plantains Kochbananen
  • 300 g Karotten
  • 1 große Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer ca. daumengroß
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 EL Gewürzmischung Fish Mix, Meat Mix oder alternativ Gemüsebrühe
  • ca. 150 ml vegane Kochsahne oder normale Sahne
  • ca. 30 ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • ca. 1 5 Liter Wasser
  • Kürbiskerne geröstet, als Topping
  • Garnelen optional, als Topping
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Curry

Method
 

  1. Kürbis, Plantains und Karotten grob in Stücke schneiden.Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und ebenfalls grob hacken.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch sowie Ingwer kurz anschwitzen.Dann Kürbis, Plantains und Karotten hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Gewürzmischung würzen und alles gut vermengen.
  3. Die Zutaten mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen.Die Hitze reduzieren und alles sanft köcheln lassen.
    Optional: Alle Zutaten können auch direkt mit Wasser bedeckt und ohne Anbraten gekocht werden.So wird die Suppe milder und natürlicher im Geschmack — ideal für eine schnelle, unkomplizierte Variante.
  4. Sobald der Kürbis weich ist, die Stücke herausnehmen und schälen.Die geschälten Stücke wieder in den Topf geben und weiterköcheln lassen.(Bei Spaghetti-Kürbis ist die Schale sehr hart — bei Hokkaido entfällt dieser Schritt.)
  5. Weiterkochen, bis auch Plantains und Karotten weich sind.Die Suppe anschließend fein pürieren, bis sie schön cremig ist.
  6. Paprika und Currypulver hinzugeben, dann die vegane Kochsahne einrühren und die Suppe 3–5 Minuten auf minimaler Hitze ziehen lassen. Jetzt unbedingt abschmecken und nachwürzen, falls nötig — je nach Geschmack etwas mehr Salz, Pfeffer oder Gewürzmischung.
  7. Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten und beiseitestellen.Die vorbereiteten Garnelen in etwas Salz, Pfeffer, Knoblauch und Öl marinieren und anschließend anbraten.
  8. Die Suppe in Schalen füllen und mit Garnelen sowie gerösteten Kürbiskernen toppen.Warm genießen und den vollen westafrikanischen Twist spüren.

Notes

Bon Appétit!
Fadi

 

Grüner Spargelsalat mit Mozzarella, Kirschtomaten und Penja-Pfeffer


Die Spargelsaison neigt sich dem Ende zu – jedes Jahr von Mitte April bis zum Johannistag am 24. Juni dauert dieses kurze, aber umso beliebtere Gemüse-Highlight in Deutschland. Für viele ist es eine kleine kulinarische Feierzeit, denn Spargel gilt hierzulande als echtes Frühlingsgold. Besonders der weiße Spargel ist in Deutschland eine Institution – mit Kartoffeln, Schinken und Sauce Hollandaise. Doch so traditionsreich er auch ist: Für mich persönlich schlägt das Herz ganz klar für seinen grünen Bruder.

Grüner Spargel ist kräftiger im Geschmack, braucht nicht geschält zu werden, ist schneller zubereitet und passt hervorragend zu modernen, leichten Gerichten. Und im Gegensatz zum weißen Spargel wächst er über der Erde – das erklärt auch seine kräftige Farbe und seinen etwas herzhafteren, leicht nussigen Geschmack. Er ist ideal für Pfanne, Grill oder Salat – und bringt eine frische Note in viele Rezepte. Außerdem, passt grüner Spargel besser zu meiner Kochphilosophie (schnell, aromatisch, farbenfroh) und erinnert mich an Okra – ähnlich bissfest und vielseitig.

Er ist unkompliziert, vielseitig und bietet die perfekte Bühne für spannende Aromen. Genau das liebe ich: Zutaten, die offen sind für neue Kombinationen. In diesem Fall mit dem wunderbar aromatischen Penja-Pfeffer aus Kamerun – eine echte Geschmacksreise zwischen den Kontinenten.

Spargel Salat

Ei einfacher, aber raffinierter grüner Spargelsalat. Frisch, sommerlich und mit einem kleinen aromatischen Twist.


Wissenswertes über Spargel

  • Saison in Deutschland: Mitte April bis 24. Juni (Johannistag)
  • Sorten: Weißer, grüner und violetter Spargel
  • Nährstoffe: Reich an Vitamin C, E, K, Folsäure, Kalium und Ballaststoffen
  • Gesundheitlich wertvoll: Entwässernd, verdauungsfördernd, kalorienarm
  • Zubereitung: Kochen, Braten, Grillen, Dämpfen oder roh im Salat
  • Unterschied weiß vs. grün: Weißer Spargel wächst unter der Erde, grüner über der Erde und enthält mehr Chlorophyll – daher auch die grüne Farbe – sowie mehr Aroma

Wissenswertes über Penja-Pfeffer – Kameruns aromatischer Schatz

  • Herkunft: Aus der Region Penja in Kamerun
  • Sorten: Weißer, schwarzer, grüner und roter Penja-Pfeffer
  • Besonderheit: Wächst auf vulkanischem Boden – dadurch besonders mineralstoffreich
  • Geschmack: Intensiv, komplex, leicht erdig mit Zitrusnoten
  • Verwendung: Ideal zu Fleisch, Fisch, Gemüse und auch in Dressings oder Marinaden
  • Anerkennung: Erster afrikanischer Pfeffer mit geschützter Herkunftsbezeichnung (g.g.A.)
  • Tipp: Am besten frisch gemörsert – so entfaltet er sein volles Aroma

Der Penja-Pfeffer ist nicht nur ein hochwertiges Gewürz, sondern auch ein Stück Heimat auf dem Teller – kraftvoll, aromatisch und einzigartig. Für mich ist er ein Muss in der Küche, besonders wenn ich afrikanische Würze in europäische Gerichte bringen möchte.


So wird’s gemacht…



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Spargel Salat

Grüner Spargelsalat mit Mozzarella, Kirschtomaten und Penja-Pfeffer

Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 10 minutes
Temps total 20 minutes
Portions: 4
Type de plat: Gemüse, Salat, Vorspeise
Cuisine: cuisine du monde

Ingrédients
  

  • 500 g frischer grüner Spargel
  • 150 g Mini-Mozzarella-Kugeln
  • 200 g Kirschtomaten
  • 1 TL Agavensirup alternativ: Honig
  • 3 EL Salatöl z. B. Rapsöl oder mildes Olivenöl
  • 1,5 EL Balsamico-Essig dunkel oder hell, je nach Vorliebe
  • 1 TL Senf mittelscharf
  • Salz nach Geschmack
  • ½ TL Penja-Pfeffer frisch gemörsert oder grob gemahlen

Method
 

Spargel vorbereiten
  1. Die holzigen Enden des grünen Spargels abschneiden. Die unteren zwei Drittel der Stangen ganz leicht schälen – das sorgt für zarteren Biss. Dann den Spargel in 3–4 cm lange Stücke schneiden.
  2. In einer großen Pfanne 1–2 EL Öl erhitzen. Die Spargelstücke darin bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten anbraten. Dann die Kirschtomaten und eine gute Prise Penja-Pfeffer dazugeben und alles weitere 2 Minuten braten, bis die Tomaten leicht weich sind, aber nicht zerfallen. Mit etwas Salz abschmecken. Vom Herd nehmen und lauwarm abkühlen lassen.
  3. Die Mini-Mozzarella-Kugeln abtropfen lassen und bei Bedarf halbieren.
Dressing anrühren
  1. In einer kleinen Schüssel den Senf mit dem Balsamico-Essig verrühren, dann das restliche Öl (1 EL) und den Agavensirup unterrühren. Mit Salz und noch etwas Penja-Pfeffer abschmecken.
Salat vollenden und servieren
  1. Spargel-Tomaten-Mischung mit dem Mozzarella in eine Schüssel geben, das Dressing darüberträufeln und alles vorsichtig vermengen.
  2. Der Salat schmeckt lauwarm besonders gut, eignet sich aber auch hervorragend als vorbereiteter, kalt servierter Salat – ideal für Picknicks, Grillabende oder ein leichtes Mittagessen.

Notes

Wer mag, kann den Salat mit frischen Kräutern wie Basilikum oder Petersilie verfeinern. Und für ein bisschen Crunch passen geröstete Pinienkerne oder Mandeln wunderbar dazu.
Bon appétit!
Fadi

Plantains schälchen

Plantain-Schälchen mit Avocado-Creme – ein Genuss aus Westafrika


Ich liebe es, neue Rezepte auszuprobieren, vor allem, wenn sie nicht nur lecker sind, sondern auch optisch etwas hermachen. Diese kleinen Plantain-Cracker mit Avocado, Granatapfel und Garnelen haben mich wirklich begeistert – und ich bin sicher, sie werden auch bei euch auf jeder Feier oder beim nächsten Dinner-Abend zum Hingucker.

Was steckt dahinter?

Die Basis sind grüne, unreife Kochbananen (Plantains), die erst frittiert, dann zu kleinen Schälchen gepresst und anschließend nochmal knusprig ausgebacken werden. Diese knusprigen Teilchen fülle ich mit einem cremigen Avocado-Püree, das mit Limette, Zwiebel und Knoblauch verfeinert wird. On top kommen frische Granatapfelkerne und gebratene Garnelen – ein echter Knaller!

Warum ich dieses Rezept so liebe

Ich serviere diese Vorspeise super gerne, wenn ich Gäste empfange. Sie kommt einfach immer gut an, weil sie außergewöhnlich ist und so hübsch aussieht. Tatsächlich darf sie bei mir an Silvester auf dem Tisch schon fast nicht mehr fehlen – das ist so ein kleiner kulinarischer Brauch geworden, der den Abend besonders macht.

Ein bisschen Hintergrund

Das Rezept ist übrigens eine kleine Abwandlung des kamerunischen Gerichts Plantains Tapé Tapé. Traditionell werden die Plantain-Stücke dort einfach platt gedrückt – ohne Schälchenform. Ich finde aber, die Variante mit den kleinen Schälchen sieht einfach viel schöner aus und macht auf dem Teller richtig was her.

Tipp: auch vegan oder pescetarisch möglich

Wenn du es vegan halten willst, lass die Garnelen einfach weg. Und falls du gern Fisch magst, kannst du statt der Garnelen auch geräucherten Lachs verwenden – das passt überraschend gut!


Mein Fazit:
Diese kleinen Häppchen sind für mich der perfekte Mix aus Tradition, Kreativität und Genuss. Sie bringen westafrikanisches Flair auf den Tisch und sind dabei so vielseitig und festlich, dass sie wirklich zu jedem Anlass passen. Ich werde sie definitiv noch oft machen – nicht nur zu Silvester!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren – ich hoffe, ihr habt genauso viel Freude daran wie ich!


So werden die Plantains Schälchen erstellt…



Plantains schälchen

Plantains Schälchen mit Avocado-Creme und Garnelen

Temps de préparation 30 minutes
Temps total 30 minutes
Portions: 6
Type de plat: Appetizer, Vorspeise
Cuisine: Afrikanisch, cuisine du monde

Ingrédients
  

  • 2 grüne unreife Plantains
  • ca. 500 ml Frittieröl
  • 1 reife Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel oder 1 Schalotte
  • 2-3 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Limette
  • 1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 1 Handvoll Granatapfelkerne
  • Garnelen zum Verzieren

Method
 

Plantains vorbereiten:
  1. Die Plantains schälen und in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden.
Erster Frittiervorgang:
  1. Die Plantain-Stücke ca. 3 Minuten im heißen Frittieröl frittieren, bis sie gelblich sind. Herausnehmen und etwa 2 Minuten abkühlen lassen.
Schälchen formen:
  1. Die leicht abgekühlten Plantain-Stücke mithilfe einer Zitronenpresse (oder einer Flasche/einem Glas) vorsichtig von oben nach unten zu kleinen Schälchen flachdrücken.
Zweiter Frittiervorgang:
  1. Die geformten Schälchen erneut ca. 3 Minuten frittieren, bis sie goldbraun und knusprig sind. Auf Küchenpapier abtropfen und vollständig auskühlen lassen.
Avocado-Püree zubereiten:
  1. Die Avocado schälen und zusammen mit der fein gehackten Zwiebel/Schalotte und dem Knoblauch in einen Mörser oder Handmixer geben. Limettensaft, Pfeffer und eine Prise Salz hinzufügen. Alles zerdrücken bzw. pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Abschmecken.
Garnelen anbraten:
  1. Die Garnelen mit etwas Salz und Knoblauch in einer Pfanne kurz anbraten.
Anrichten:
  1. Die gekühlten Plantain-Schälchen mit Avocado-Püree füllen und mit Granatapfelkernen und Garnelen garnieren. Auf einer schönen Platte anrichten und mit zusätzlichen Granatapfelkernen bestreuen.

Notes

Tipp: Für eine vegane Variante kannst du die Garnelen einfach weglassen oder alternativ mit geräuchertem Lachs (für eine pescetarische Version) verzieren. Diese kleinen Häppchen sind ein echter Hingucker auf jeder Feier – sie verbinden die knusprige, herzhafte Note der Plantains mit cremiger Avocado und der frischen Süße von Granatapfel.

béwolè

Béwolè sauté| Blattamaranth Pfanne


Béwolé, auch bekannt als Biteku teku oder Blattamarant, ist eine grüne Blattpflanze, die in der Küche vieler afrikanischer Länder eine wichtige Rolle spielt. Die Pflanze gehört zur Amarant-Familie und ist besonders in Kamerun, in der Demokratischen Republik Kongo und anderen Regionen Zentralafrikas beliebt. Ihre Beliebtheit hat nicht nur mit ihrem köstlichen Geschmack zu tun, sondern auch mit ihrem enormen Nährstoffgehalt und ihrer Vielseitigkeit in der Küche. In diesem Beitrag schauen wir uns an, was Béwolé so besonders macht, warum es gesund ist, und wie es traditionell zubereitet wird.

Was ist Béwolé?

Béwolé ist eine grüne Blattpflanze, die leicht an Spinat erinnert, jedoch einen kräftigeren Geschmack hat. Die Pflanze gedeiht in tropischem Klima und wird häufig auf kleinen Farmen und in Gärten angebaut, da sie relativ anspruchslos ist und schnell wächst. In Kamerun und den umliegenden Regionen ist Béwolé neben Ndolè als „Königin des Grüns“ bekannt und zählt zu den alltäglichen Nahrungsmitteln, die oft in Form von Eintöpfen oder Saucen zubereitet werden.

Ernährung und gesundheitliche Vorteile von Béwolé

Béwolé ist ein wahres Kraftpaket an Nährstoffen. Die Blätter sind reich an Vitaminen und Mineralien wie Vitamin A, Vitamin C, Kalzium und Eisen. Vor allem Vitamin A und Eisen sind in afrikanischen Ländern von großer Bedeutung, da Mangelerscheinungen an diesen Nährstoffen häufig vorkommen.

  • Vitamin A: Essenziell für ein gesundes Immunsystem, Haut und Augen.
  • Vitamin C: Fördert die Eisenaufnahme und stärkt das Immunsystem.
  • Eisen: Bekämpft Müdigkeit und fördert die Bildung roter Blutkörperchen.

Béwolé ist zudem eine ausgezeichnete Quelle für Antioxidantien, die helfen, zelluläre Schäden zu bekämpfen und entzündungshemmend wirken. Diese gesundheitlichen Vorteile machen die Pflanze nicht nur für Menschen in Afrika, sondern weltweit interessant.

Traditionelle Zubereitung von Béwolé

Die traditionelle Zubereitung von Béwolé variiert je nach Region und Kultur. Die gängigste und beliebteste Methode, die ich oft anwende, ist das Sautieren mit nur wenigen zusätzlichen Zutaten. Zunächst werden die Blätter sorgfältig von den Stängeln getrennt, grob gehackt, gründlich gewaschen und anschließend in leicht gesalzenem, kochendem Wasser weichgekocht. Danach werden sie häufig mit Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch in etwas Öl angedünstet. Eine beliebte Variante ergänzt diese Zutaten mit Erdnüssen, um den Geschmack zu intensivieren. Oft wird rotes Palmöl verwendet, um dem Gericht eine besondere Geschmacksnote und Farbe zu verleihen.

Moderne Interpretationen und globale Trends

In jüngerer Zeit findet Béwolé auch außerhalb Afrikas Anklang, insbesondere in der veganen und vegetarischen Küche, wo Blattamarant als Superfood geschätzt wird. Der Anstieg der Beliebtheit von Pflanzen wie Grünkohl und Spinat in Europa und Nordamerika hat auch das Interesse an weniger bekannten, nährstoffreichen Pflanzen wie Béwolé geweckt. In Smoothies, Salaten und sogar als Ofen- oder Pfannengemüse kann Béwolé auch in westlichen Küchen als Alternative oder Ergänzung zu anderen Blattgemüsesorten dienen.

Fazit

Béwolé, Biteku teku oder Blattamarant ist mehr als nur ein Nahrungsmittel – es ist ein Teil der afrikanischen Kultur und eine nährstoffreiche Pflanze mit einer langen Tradition und Geschichte. Mit einem Geschmack, der vielseitig einsetzbar ist, und einer beeindruckenden Liste gesundheitlicher Vorteile sollte Béwolé in keiner Küche fehlen. Besonders für Menschen, die sich bewusst und nährstoffreich ernähren möchten, bietet Béwolé eine spannende und gesunde Abwechslung zu klassischem Blattgemüse.


Das Ganze zum Nachschauen



Um zum Nachlesen


béwolè

Béwolè sauté | Sautierte Blattamaranth

Temps de préparation 40 minutes
Temps de cuisson 20 minutes
Portions: 4
Type de plat: Gemüse, Sauce
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • Ca. 3 kg frische Amaranth Blätter (alternative ca. 700g tiefgefrorenen)
  • 10-12 Roma Tomaten
  • ca. 2 EL vorgekochten Tomaten (oder 2 mittelgroße frische Tomaten)
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • ca. 50 ml Speiseöl zb. Rapsöl
  • 2 El Manjanga/Crayfisch (Optional)
  • 1 El Magic Sauce 
  • 1 TL Kaiser Natron
  • 1-2 frische Chilischoten (Optional)
  • Salz

Method
 

  1. Die Béwolé-Blätter zunächst von den Stängeln zupfen, grob hacken und gründlich waschen In einem Topf Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen, die gehackten Béwolé-Blätter und etwa 1 TL Natron hinzugeben, um die grüne Farbe der Blätter zu erhalten. Die Blätter ca. 10 Minuten kochen, bis sie weich sind, dann in ein Sieb abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Anschließend das Wasser aus den Blättern ausdrücken und beiseitestellen.
  2. Wer küchenfertige Béwolé (erhältlich in vielen Afroshops) verwendet, muss das Gemüse nach dem Auftauen lediglich mit frischem kalten Wasser abspülen und anschließend ebenfalls gründlich ausdrücken.
  3. Das Öl in einer Pfanne oder einem großen Topf erhitzen, dann die gehackten Zwiebeln und gepressten Knoblauchzehen darin anbraten, bis sie glasig sind. Optional kann jetzt die Manjanga hinzugegeben und etwa 1 Minute mitgebraten werden.
  4. Die halbierten Roma-Tomaten hinzufügen und weitere 5 Minuten braten, bis die Tomaten zu zerfallen beginnen. Nach Wunsch 1 TL Magic Sauce, 1 bis 2 frische Chilischoten und 2 EL vorgekochte, gehackte Tomaten hinzugeben und alles gut verrühren. Nun die vorbereiteten Béwolé-Blätter dazugeben, alles gründlich vermischen und weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zum Schluss abschmecken und mit einer Beilage nach Wahl servieren und genießen.

Notes

Dieses einfache, aber köstliche Gericht wird oft mit Yams, Fufu oder Maniok gegessen.
Bon appétit!
Fadi

Pakchoi_heilbutt

Einfaches Familienrezept mit Pak Choi und köstlichem Heilbutt


Was ist eigentlich Pak Choi?

Heute unternehme ich erneut einen kleinen Exkurs in die asiatische Küche.

Pak Choi, auch Chinesischer Senfkohl oder Blätterkohl genannt, ist ein asiatisches Gemüse mit zarten grünen Blättern und knackigen weißen Stielen. Ursprünglich aus Asien stammend, hat es seinen Weg in die deutsche Küche gefunden. Der leicht nussige Geschmack erinnert an Mangold. Pak Choi lässt sich braten, grillen, dünsten, blanchieren oder roh verzehren. Er gibt gebratenem Gemüse eine asiatische Note und harmoniert gut mit Kokosmilch in Currys. Mit nur etwa 12 Kalorien pro 100 Gramm ist Pak Choi kalorienarm sowie reich an Kalzium und Vitaminen. Auf jeden fall eine Bereicherung in viele Gemüsepfannen.

Pakchoi_heilbutt

Wer ein schnelles, einfaches und dennoch köstliches Rezept sucht, wird hier fündig. Es erfordert relativ wenige Zutaten und Arbeitsschritte, doch kann sich das Ergebnis sehen und schmecken lassen. Zudem eignet sich das Rezept aufgrund seiner Leichtigkeit hervorragend für heiße Tage.

Ein weiterer Vorteil dieses Rezepts ist seine Flexibilität für verschiedene Ernährungsweisen, da die Sauce vollständig vegan und glutenfrei ist. Für diejenigen, die eine tierische Komponente wünschen, bietet der köstliche Heilbutt eine hervorragende Ergänzung.

Ein Rezept, das die ganze Familie begeistern wird. Versucht es selbst und ihr werdet es lieben!

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Pakchoi_heilbutt

Pak Choi-Gemüsepfanne mit Heilbutt

Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 20 minutes
Temps total 30 minutes
Portions: 4
Type de plat: Sauce
Cuisine: asiaatisch, cuisine du monde

Ingrédients
  

  • Ca. 500 g Pak Choi
  • ca. 200 g braune Champignons
  • Je 1 gelben und roten Paprika
  • Ca. 500 g Frische Brokkoli
  • 1 große Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 kleines Stück Ingwer gerieben
  • 1-2 TL Kartoffelmehl
  • Ca. 2 EL Sesamöl
  • Ca. 4 EL Rapsöl
  • 2-3 EL Sojasauce
  • Salz
Fisch
  • 1/2 Heilbutt Filet
  • 1/2 TL Pfeffer (s&w)
  • 1/2 TL Fischgewürze
  • 1/2 TL Magic Sauce 
  • 1 EL Rapsöl

Method
 

  1.  Zuerst den Pak Choi in Streifen schneiden und dann waschen und abtropfen lassen.
    Dann alle andere Gemüse wie Paprika, Zucchini, Karotten in feine Streifen schneiden, Brokkoli in Röschen und die Pilze halbieren.
  2. In einem Wok Sesamöl und Rapsöl geben hinterher die fein geschnittenen Zwiebeln, den Knoblauch, Salz, Champignons Sojasauce und den geriebenen Ingwer hineingeben, gut vermischen und für ca. 2 Minuten anbraten
  3. Jetzt in Streifen geschnittenen Paprika, die Brokkoli Röschen und das Pakchoi hinzugeben und gut miteinander verrühren. Zudeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen.
  4. In der Zeit 1-2TL Kartoffelmehl mit etwas einer halben Tasse kaltem Wasser verrühren und der Sauce hinzufügen um diese zu verdicken. Gut verrühren und ca. eine Minute köcheln lassen.
Heilbutt anbraten
  1. In Heilbutt mit kalten Zitronen-Wasser waschen und gut mit Küchenpapier abtupfen. Dann Pfeffer (s&w) in einem Mörser frisch mahlen und in einer Schüssel zusammen mit Salz, Rapsöl, etwas Magic Sauce und Fischgewürze zu einer leckeren Marinade verrühren und damit den Fisch überall einreiben.
  2. Dann in eine Pfanne mit etwas Rapsöl auf beiden Seiten anbraten bis es gar ist.
    Dann zusammen mit der Pak Choi-Gemüsepfanne und mit Reis als Beilage servieren und heiß genießen!

Notes

Bon appétit!
Fadi

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