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Khamaré (Vetiver/Gongoli) – Wirkung, Anwendung & meine persönliche Erfahrung

Es gibt diese Tage, an denen wir Frauen uns am liebsten mit einer Decke verkriechen würden – Bauchkrämpfe, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen. Lange habe ich nach natürlichen Wegen gesucht, um meinen Körper in dieser Zeit sanft zu unterstützen. Neben Wärmeflasche und Kräutertees ist mir dabei eine Pflanze besonders ans Herz gewachsen: Vetiver, in Westafrika auch Khamaré oder Gongoli genannt.

Wie ich Khamaré (Vetiver/Gongoli) entdeckt habe

Bis vor einigen Jahren hatte ich von Khamaré noch nie gehört. Erst über Social Media stieß ich darauf – in einer Phase, in der ich dringend nach natürlichen Mitteln für mein Frauenwohlbefinden gesucht habe. Da ich aus gesundheitlichen Gründen keine hormonellen Präparate gegen meine prämenopausalen Beschwerden nehmen darf, war ich neugierig, ob mir traditionelle Heilpflanzen helfen könnten.

Lange suchte ich vergeblich nach Vetiver-Wurzeln in Deutschland. Erst bei einem Besuch in Kamerun wurde ich fündig. Auf dem Markt sprach ich eine Verkäuferin darauf an, und sie erzählte mir voller Begeisterung von den vielen Vorteilen dieser Pflanze. In diesem Moment wusste ich: Das muss ich ausprobieren.

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Khamaré Wirkung – die vielseitigen Vorzüge von Vetiver

In vielen afrikanischen und indischen Traditionen gilt Khamaré nicht nur als aromatische Pflanze, sondern auch als wertvolle Heilwurzel für das Frauenwohlbefinden. Schon seit Jahrhunderten wird Vetiver bei Frauenbeschwerden, für die Hautpflege und zur Entspannung eingesetzt.

Die bekanntesten Vorteile von Khamaré (Vetiver/Gongoli):

💛 Unterstützung in Prämenopause & Menopause – traditionell zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden.
💛 Wirkung auf die Haut – kann Hautunreinheiten reduzieren und das Hautbild verfeinern.
💛 Natürliche Intimpflege – neutralisiert unangenehme Gerüche und fördert Frische.
💛 Beruhigend & entspannend – Vetiver-Wasser kann Körper und Seele gleichermaßen entspannen.
💛 Natürliches Aphrodisiakum – in vielen Kulturen gilt Gongoli als sanfte Stimulanz der Libido.

Diese Eigenschaften machen Vetiver-Wasser oder Khamaré-Tee zu einem echten Schatz für Frauen, die ihr Wohlbefinden auf natürliche Weise stärken möchten.

Khamaré Anwendung – verschiedene Möglichkeiten

Khamaré (Vetiver/Gongoli) ist vielseitig einsetzbar. Je nach Kultur wird die Wurzel in unterschiedlichen Formen verwendet:

  • Als GetränkKhamaré Wasser: Wurzeln in kaltem Wasser ziehen lassen – ergibt ein erfrischendes Getränk.
  • Als Tee-AufgussVetiver Tee: Mit heißem Wasser übergießen, 10–12 Minuten ziehen lassen, heiß oder lauwarm trinken.
  • Als Badezusatz: In manchen Regionen werden die Wurzeln ins Badewasser gelegt. Das sorgt für Entspannung, pflegt die Haut und schenkt ein angenehmes Wohlgefühl.
  • Als Räucherwerk: Getrocknete Khamaré-Wurzeln können auch verräuchert werden, um Räume zu reinigen oder eine beruhigende Atmosphäre zu schaffen.
  • In der AromatherapieVetiver-Öl: Aus den Wurzeln wird ein ätherisches Öl gewonnen, das wegen seines erdigen, beruhigenden Duftes beliebt ist – oft zur Entspannung oder als Unterstützung bei Stress.

✨ Für mich persönlich ist das Getränk die schönste Form, Khamaré in meinen Alltag zu integrieren. Es ist unkompliziert, wohltuend und begleitet mich überall – ob im Sommer eiskalt aus der Kühflasche oder im Winter als beruhigender, warmer Aufguss.

Mein persönliches Ritual mit Khamaré

Gerade im Sommer ist Khamaré Wasser mein ständiger Begleiter. Am Abend, bevor ich schlafen gehe, setze ich eine Karaffe mit frischem Wasser und einigen Wurzelbündeln und ein paar Limettenscheiben an. Über Nacht darf das Wasser im Kühlschrank ziehen. Am nächsten Morgen fülle ich es in meine Kühlflasche – so habe ich den ganzen Tag über ein gesundes, erfrischendes Getränk, dabei, das mich mit Energie und Leichtigkeit begleitet. Und das Beste: Ein Bündel Khamaré kann man bis zu fünfmal wiederverwenden, bevor es ausgetauscht werden muss. Das macht es nicht nur praktisch, sondern auch nachhaltig.

Im Winter liebe ich die Tee-Variante: Khamaré mit heißem Wasser übergießen, 10–12 Minuten ziehen lassen und dann heiß oder lauwarm genießen. Es wärmt, entspannt und schenkt mir kleine Momente der Geborgenheit.

Fazit: Warum ich Khamaré (Vetiver/Gongoli) liebe

Für mich ist Khamaré nicht nur eine Pflanze, sondern ein Stück natürliche Frauenheilkunde. Es ist ein Stück Tradition, verbunden mit modernen Bedürfnissen. Es schenkt Ruhe, Ausgeglichenheit und ein bisschen das Gefühl, dass Mutter Natur genau weiß, was wir Frauen manchmal brauchen.

Vielleicht hast auch Du Lust, Khamaré (Vetiver/Gongoli) auszuprobieren – sei es für Dein Frauenwohlbefinden, für Deine Haut oder einfach als natürliches, gesundes Getränk. Oder auch als kleine Unterstützung an den Tagen, an denen Du Dich selbst am meisten brauchst🌸


So mache ich es

 
 
 
 
 
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Rezept 1: Khamaré-Zitronenwasser (Sommer-Variante)

Zutaten (für 1 Liter):

  • 1 kleiner Bündel getrocknete Vetiverwurzel (gut gewaschen)
  • ½ Limette oder Zitrone, in Scheiben geschnitten
  • 1 Liter frisches Wasser
  • Optional: ein paar frische Minzblätter

Zubereitung:

  1. Vetiverwurzel gründlich reinigen (kurz abspülen reicht).
  2. In eine Karaffe mit Wasser legen, Limetten- oder Zitronenscheiben hinzufügen.
  3. Abdecken und für mindestens 4–6 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen (über Nacht ist perfekt).
  4. Schluckweise über den Tag verteilt trinken. Innerhalb von 24 Stunden aufbrauchen.
  5. Dasselbe Bündel Vetiver bis zu fünf Mal wiederverwenden.

Rezept 2: Khamaré-Tee (Winter-Variante)

Zutaten (für 1 Tasse):

  • 1 kleines Stück getrocknete Vetiverwurzel
  • 250 ml heißes Wasser
  • Optional: 1–2 Scheiben frische Zitrone oder Limette
  • Nach Geschmack: etwas Honig

Zubereitung:

  1. Vetiverwurzel gründlich waschen.
  2. In eine Tasse oder Kanne geben und mit heißem Wasser übergießen.
  3. 10–12 Minuten ziehen lassen.
  4. Heiß oder lauwarm genießen.
  5. Nach Wunsch mit Zitrone und Honig verfeinern.

Dieser Tee wärmt von innen, entspannt den Bauch und wirkt genauso ausgleichend wie die kalte Variante im Sommer.


 

tropical obstalat

Salade de fruits tropicaux | Tropischer Obstsalat


Die Temperaturen der letzten Tage waren wirklich tropisch und haben mich stark an meine Geburtsstadt Douala erinnert. Wer schon einmal in Douala war, weiß genau, wovon ich spreche. Bei meinen zahlreichen Familienbesuchen in der Heimat erlebe ich immer wieder das gleiche Szenario: Sobald das Flugzeug in Douala landet und sich die Türen öffnen, wird man sofort von einem dicken, feuchtheißen Luftstrom begrüßt. Ich sage dann immer: „Bienvenue à Douala!“

Passend zu den tropischen Temperaturen der letzten Tage habe ich ein erfrischendes Rezept für euch. Heute bleibt die Küche kalt – stattdessen gibt es einen frischen Obstsalat mit leckeren tropischen Früchten. Wenn man sich schon wie in Douala fühlt, sollte man diesen Eindruck zumindest mit einem passenden Snack untermauern. Bei dieser Schwüle gibt es kaum etwas Besseres. Probiert es aus!

tropical obstalat

Für diesen fruchtigen Salat habe ich ausschließlich Obstsorten verwendet, die in Douala an jeder Ecke zu finden sind und dort zu einem günstigen Preis erhältlich sind. Ananas und Papaya beispielsweise sind das ganze Jahr über erhältlich und schmecken einfach himmlisch.

Auch Bananen findet man in Douala im Überfluss, vor allem durch die Nähe zu Städten wie Penja, Njombe und Loum, die für ihren Bananenanbau bekannt sind. Allerdings muss ich gestehen, dass ich Bananen nicht mag (aber das ist eine andere Geschichte!). Daher habe ich sie für meinen Obstsalat weggelassen – obwohl sie sicherlich auch hervorragend gepasst hätten.

Mangos hingegen gibt es nicht das ganze Jahr über. Wenn sie doch verfügbar sind, werden sie meist aus anderen afrikanischen Ländern importiert. Das ist jedoch eher die Ausnahme, da Kamerun mit seiner Vielfalt an heimischen Früchten einen echten Schatz an Geschmacksrichtungen bietet. Unser Land ist ein großes Exportland, das viele benachbarte Länder mit Produkten aus unserer Landwirtschaft versorgt, denn die Böden hier sind extrem nährstoffreich und lassen nahezu jede Frucht prächtig gedeihen.

Und genau deshalb ist es auch so besonders, in Douala und anderen Teilen Kameruns frische, heimische Früchte zu genießen. Der Obstsalat ist eine kleine Hommage an diese tropische Vielfalt. Frisch, fruchtig und erfrischend – der perfekte Snack, um den Tag zu verschönern und sich wie im tropischen Douala zu fühlen. Lasst euch von den Aromen verzaubern und genießt diese leckere Mischung der Natur. Viel Spaß beim Nachmachen und einen erfrischenden Genuss!


So wird’s gemacht



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Salade de fruits tropicaux | Tropischer Obstsalat

Temps de préparation 15 minutes
Einziehzeit 30 minutes
Temps total 45 minutes
Portions: 6
Type de plat: Dessert, Nachspeise, Snack
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 1 mittelgroße Ananas
  • 2 reife Mangos
  • 1 mittelgroße Papaya leicht knackig
  • 1 Limette Saft und abgeriebene Schale
  • Ein paar frische Minzblätter (optional)

Method
 

  1. Ananas, Papaya und Mango gründlich waschen. Die Ananas schälen, den harten Strunk entfernen und das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Auch die Papaya schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Mangos schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.
  2. Die Limette gründlich waschen, den Saft auspressen und etwas von der Schale fein abreiben. Der Limettensaft bringt eine erfrischende Säure und die Schale fügt ein wenig intensiveren Zitrusgeschmack hinzu.
  3. Die vorbereiteten Früchte in eine große Schüssel geben. Den Limettensaft und die abgeriebene Limettenschale über das Obst geben.
  4. Alles gut miteinander vermischen, sodass der Limettensaft und die Aromen sich gut verteilen. Den Fruchtsalat abdecken und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen lassen, damit sich die Aromen entfalten können.
  5. Der Salat kann mit ein paar frischen Minzblättern garniert werden, was ihm nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich eine frische Note gibt.

Notes

  • Optional kann auch 1 EL Honig oder Agavendicksaft hinzugefügt werden, um die Süße zu intensivieren, falls die Früchte nicht süß genug sind.
    Frisch geriebenen Ingwer (oder gemahlenen Ingwer) darunter mischen, bringt eine angenehme Schärfe, die gut mit der Süße der Früchte harmoniert.
  • Du könntest auch andere Früchte wie Erdbeeren, Kiwi oder Orange hinzufügen, um noch mehr Farben und Geschmacksnuancen zu erzielen.
  •  Um den Fruchtsalat noch erfrischender zu machen, kannst du ihn in einem gekühlten Glas oder auf Eis servieren, besonders an heißen Sommertagen.
  • Wenn du ein noch exotischeres Erlebnis möchtest, kannst du auch etwas Maracuja hinzufügen.
Bon appétit
Fadi

Kulinarische Urlaubszusammenfassung


Manche werden sich sicherlich denken: “Noch eine weitere Woche ohne Rezept?” Ich kann das sehr gut nachvollziehen und hoffe, Ihr könnt auch den Grund dazu verstehen.

Ich lasse Euch aber nicht allein, denn ich zeige Euch nachfolgend ein paar leckere Impressionen aus meinem Urlaub, welche ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Die Reise ging von Marbach am Neckar aus über Hamburg nach Dänemark und zurück führte der Weg noch über Bad Rothenfelde bei Osnabrück. Ich habe in den zehn Tagen, die wir in Dänemark verbracht haben, so viele Krusten- bzw. Meerestiere wie insgesamt in den vergangenen 12 Monaten davor gegessen. Irgendwann hatte ich Angst vor einem Eiweißschock oder vor zu vieler Harnsäure im Körper. Garnelen, Muscheln, Krabben, Fisch usw. hatte ich täglich auf dem Teller. Alles war so lecker…


Hamburg

Auf der Durchreise haben wir einen Halt in Hamburg gemacht. Nach einer obligatorischen Hafenrundfahrt auf der Elbe und einem schönen Spaziergang auf den Landungsbrücken, ging es zum Essen beim Restaurant Captains Dinner mit einem schönen Blick auf die Elbe. Dort genossen wir einen leckeren Fischteller. Es war einer der leckersten, welchen ist seit langem gegessen hatte. Danach gab es zum Abschluss einen vorzüglichen Apfelstrudel in Vanillesoße und ein kräftiger Espresso rundete zuletzt alles ab… So fing der Urlaub schon richtig lecker an!


Ribe

In Ribe angekommen…

Restaurant Hotel Dagmar

Der erste Abend in Ribe haben wir im Restaurant vom Hotel Dagmar (ältester Hotel Dänemarks) zu Abend gegessen. Leider gab es bei der Vorspeise nicht so viel Auswahl, daher bestellten wir direkt die Hauptgerichte. Für mich ein typisch dänisches Fischgericht (den Namen habe ich leider vergessen) und für meinen Mann ein typisch dänisches Gericht (übersetzt in deutsch “Sternschnuppe”) mit leckeren Schrimps, paniertem Fisch und Brot.


Restaurant Saelhunden

Hier beim Restaurant Saelhunden gab es super leckere Schrimpscocktails als Vorspeise. Und als Hauptspeise wählten wir erneut jeweils ein Fischgericht. Folgendes hat mich dabei beeindruckt: Es gab immer wieder Brot und Butter und noch leckere Sorten dazu. Obwohl ich eigentlich kein großer Fan von Brot bin, habe ich dennoch immer wieder zugegriffen. Als Dessert bestellten wir eine leckere Erdbeertorte und ein richtig leckeres Apfelmus mit Maronen. Einfach der Hammer!


Römö

Einen wunderschönen Tag verbrachten wir auf der Insel Römö. Zuerst spazierten wir etwas auf dem schönen Nordseestrand und trafen uns anschließend mit einer meiner Bekannten, welche in der Nähe von Sylt wohnt. Wir haben dabei nicht nur einen lieben Menschen persönlich kennengelernt, sondern wurden durch sie gleich auf einen wahren Geheimtipp aufmerksam gemacht, nämlich ein schönes, jedoch wirklich sehr abgelegenes Kaffee in freier Natur, in welchem die leckeren Kuchen und Torten sogar mit Blumen geschmückt werden. Das war wirklich ein wunderschöner Anblick und das Gebäck schmeckte einfach vorzüglich.


Fjordkroen

Nach vier Tagen verließen wir Ribe und fuhren über die Insel Fünen weiter zur Insel Seeland zum Hotel Fjordkrön, welches in etwa in der Mitte von Kopenhagen und Rødbyhavn liegt. Der Blick von unserem Balkon auf den Fjord war herrlich und auch kulinarisch hatte das Hotel wirklich nur Vorzügliches zu bieten, wie Ihr leicht den Bildern entnehmen könnt. Die Vorspeise mit Spargeln, Shrimps und Sauce Hollandaise war schon ein gelungener Start. Die Hauptspeise war jedoch der Höhepunkt. Das Lachssteak war einfach genial und fiel dabei auch riesig aus, sodass wir uns gut überlegen mussten, ob wir überhaupt noch Platz für eine Nachspeise haben. Mein Mann braucht aber zum Schluss immer etwas Süßes und nahm dies in Form eines Schokoladenkuchens mit Früchten und Vanilleeis garniert zu sich. Natürlich durfte ich auch probieren. Es war köstlich!

An einem weiteren Abend bestellte ich mir Langustensuppe mit Merresfrüchten un danach ein riesiges Schollenfilet. Mein Mann wollte gerne in Erfahrung bringen, ob die Dänen auch Fleisch zubereiten können und bestellte ein Gericht mir Rehfiletmedaillons garniert mit Gemüse. Alles war lecker und wir können die Küche des Hotels wärmstens empfehlen.


Bad Rothenfelde

Bei unserer Rückreise zurück nach Hause machten wir im Ort Bad Rothenfelde bei Osnabrück Halt und besuchten dort einen ehemaligen Arbeitskollegen von mir. Da wir eine Übernachtung ohne Frühstück gebucht hatten, folgten wir am folgenden Morgen seiner Empfehlung und frühstückten im Café Cœurchen. Das Buffet war einfach genial, insbesondere schmeckten uns die Vielfalt an Salaten. Es war ein Brunch, wie wir ihn bislang noch in keinem Hotel genießen durften. Anschließend machten wir uns auf nach Hause und kamen dort nach fünfstündiger Fahrt gesund, munter und immer noch gesättigt an.


fermentierte tomaten

Fermentierte Tomaten | Im Salzlaken eingelegten Tomaten


Der Sommer kommt immer mehr auf uns zu. Das merkt man nicht nur an den länger werdenden, sonnigen und heißen Tagen,
sondern auch an der Vielfalt der sommerliche Produkte und Lebensmitteln,
welche man derzeit sowohl in den Super- als auch in den Wochenmärkten finden kann.

Ich konnte mich bereits an leckeren Erdbeeren direkt aus der Region erfreuen. Jedoch ganz besonders freue ich mich jährlich auf die Tomaten.
Denn jedes Jahr, sobald es endlich sonnengereiften Tomaten aus der Region zu kaufen gibt, besorge ich mir ganz viele davon und koche ich sie ein.
So kann ich über lange Zeit den Geschmack von frischen Tomaten genießen, auch wenn die Saison bereits längst vorbei ist.

Auf der Suche nach neuen Rezepten, bei welchen ich mit Tomaten etwas anfangen kann, bin ich auf zahlreiche davon gestoßen.
Alles klang dabei so einfach und lecker. So habe ich mich entschieden, selbst neue zu kreieren, denn ich liebe Tomaten in vielen Formen.
Mit dem folgenden Rezept ist eine weitere Variante hinzu gekommen und ich freue mich, sie mit Euch nun teilen zu dürfen. Probieren lohnt sich dabei in jedem Fall!


Das Ganze als Video



Und als Download…


fermentierte Tomaten

Fermentierte Tomaten | Im Salz eingelegten Tomaten

Temps de préparation 10 minutes
Einlegzeit 4 days
Portions: 4
Type de plat: Gemüse, Kleinigkeit, Salat
Cuisine: cuisine du monde

Ingrédients
  

  • ca. 150g Mini Roma Tomaten
  • ca. 1 EL Salz
  • 200 ml vorher gekochte und nur noch lauwarmes Wasser
  • 1 paar Basilikumblätter
  • 1 stück Karotte

Equipment

  • 1 Einlegglas oder großes Glas mit Verschluss

Method
 

  1. Wasser kochen, mit dem Salz gut verrühren und zum kühlen stehen lassen
  2. Die Tomaten, die Basilikumblätter und die Karotte gründlich waschen und beiseite stellen
  3. Ein Glas (leere Marmeladen- oder Einmachglas) gründlich mit kochendem Wasser sterilisieren. Die Vorher gut gewaschenen Tomaten und die Basilikumblätter vorsichtig hineinlegen, sodass es gut befüllt aber ca. 1 Finger noch frei blebt.
    Die asilikum Blätter am Besten zwischen den Tomaten klemmen, sodass sie später nicht nach oben schwimmen können
  4. Die erkaltete Salzlösung im Glas gießen bis die Tomaten alle mit der Lösung bedeckt sind.
  5. Das Karottenstück oben darauf legen und leich nach unten drücken, sodass die Karotten nach dem Vershcließen komplett im Wasser ist.
    Vorsicht: Das ganze Gemüse musst komplett im Wasser sein.
  6. Das Glas gut verschließen und 4-5 Tage an einem Ort mit Raumtemperatur aufbewahren
  7. Danach aufmachen, Zu Salate, als oder zu anderen Vorspeisen servieren und genießen!

Notes

Bon appétit!
Fadi

folere

Foléré/Bissap au gingembre et fraises | Afrikanische Malve Eistee mit Ingwer und Erdbeeren


Diese Woche scheint der Sommer nun endlich bei uns angekommen zu sein. Wie jedes Jahr bedeuten die ersten heißen Tage für manche von uns schwitzen. Und was hilft uns am besten gegen das Schwitzen?

Für heiße Tage habe ich mir bereits vor längerer Zeit ein tolles leckeres Rezept von ausgedacht: Foléré. Foléré, auch Bissap oder wissenschaftlich auch Sabdariffa oder Roselle genannt. Bekannt ist diese Pflanze vor allem als Afrikanische Malve oder Karkade. Sie gehört der Familie der Malvengewächse an.
Sie wird in Kamerun, aber auch im übrigen tropischen Afrika allgemein zur Herstellung von Säften, Sirupen, Kuchen und Süßigkeiten verwendet.

Rezepte dazu gibt es zahlreiche. Ich selber mache es oft jedes Mal ein bisschen anders. Diesmal, habe ich zur Abwechslung einmal Ingwerstücke anstatt von Minzblätter verwendet. Zum Süßen habe ich mich für Waldhonig direkt aus meiner kamerunischer Heimat entschieden. Ein paar Scheiben frisch geschnittenen Zitrone dazu und dann noch ein paar frische Erdbeeren aus der Region setzen dem Ganzen die Krone auf. Nur noch in Kühlschrank damit et voilà! Ein leckeres und erfrischendes Getränk wie für den Sommer gemacht.


Das Ganze als Video



Und zum Download…


folere

Foléré/Bissap au gingembre et fraises | Afrikanische Malve Eistee mit Ingwer und Erdbeeren

Foléré/Bissap au gingembre et fraises | Afrikanische Malve Eistee mit Ingwer und Erdbeeren
Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 28 minutes
Temps total 38 minutes
Portions: 4
Type de plat: Getränke
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • ca. 15 g  Foléré /Afrikanische Malvenblüten Aus den afrikanischen Lebensmittelngeschäften
  • 3-4 Scheiben Ananas
  • 1 Stück Bio Ingwer
  • 4-5 EL Honig oder Zucker
  • ca. 1,5 l Wasser
  • 1 Bio Zitrone
  • Ein paar Erdbeeren

Method
 

  1. Die Malvenblüten in einem Topf geben. Ananas Stücke, Ingwer und Wasser hinzugeben und ca. einer halben Stunde kochen
  2. Danach sieben und den Saft abkühlen lassen, dann den Honig hinzugeben und gut verrühren.
  3. In einer sauberen Karaffe geben. Zitronen- und Erdbeerscheiben dazu geben und im Kühlschrank ca. 1 Stunde kühlen.
  4. Danach kalt servieren und genießen!

Notes

À ta santé!
Fadi