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kossey

Kossey – Beignets de koki/niébé | Schwarzaugenbohnen Beignets


Kossey oder wie man sie in Kamerun nennt, beignets de Koki und in Senegal auch als beignets de Niébé sind köstliche frittierte Bällchen aus Niébé, auch bekannt als Kuhbohnen oder Schwarzaugenbohnen, die in vielen afrikanischen Ländern beliebt sind. Diese kleinen Leckerbissen werden oft mit Gewürzen und Kräutern verfeinert und sind eine köstliche und knusprige Delikatesse, die man einfach genießen muss. Egal ob als Snack zwischendurch oder als Beilage zu anderen Gerichten, Kossey sind ein wahrer Genuss für die Sinne.

Diese Beignets haben mich als Kind begleitet. Vor allem in den Monat Ramadan, die Fastenzeit der Muslimen, gab es abends zum Iftar viele Beignets Sorten, unter anderem Kossey mit Bouillie de maïs serviert.

Der Clou an diese Beignets ist sie sind einfach zu machen, und machen gut satt, daher sind sie auch zum Frühstück gut geeignet und machen den ganzen Tag lang satt. Außerdem schmecken sie auch kalt immer noch sehr lecker und eignen sich gut zum Mitnehmen und als Snack für unterwegs.

Kossey kann alleine oder mit einer scharfen Sauce wie Chez Fadi’s Hot&Spicy Red verzehrt werden. Probiert es selbst und ihr werdet es lieben.


Das Ganze als Video



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kossey

Kosay – Beignets de Koki/Niébé | Schwarzaugenbohnen Beignets

Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 15 minutes
Portions: 6
Type de plat: Beilage, Frühstück, Kleinigkeit, Vorspeise
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • ca. 200 g küchenfertige (gereinigte) Schwarzaugenbohnen
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Gewürzsalz
  • ca. 30 ml Wasser
  • ca. 1/2 l Frittieröl
  • (optional) ein kleines Stück Chili

Method
 

  1. Die küchenfertige Bohnen (eingeweicht und gut gereinigte, sodass keine schwarzen Augen mehr da sind) in einem Mixer zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, dann mit einem Handbesen oder elektrischem Rührgerät fluffig schlagen. Salz, optional Chili und etwas Wasser zum Mixen geben und zu einer homogenen Paste mixen. Dann mit einem Handbesen oder elektrischem Rührgerät fluffig schlagen.
  2. Dann in einem kleinen Topf das Frittieröl erhitzen und mithilfe eines Esslöffels kleine Teigmenge nehmen und vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Die Beignets in heißem Öl auf aller Seiten goldbraun frittieren und danach auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
  3. Die fertige Kossey allein oder mit einer scharfen Sauce oder Bouillie servieren und heiß oder kalt genießen!

Notes

Bon appétit!
Fadi

PlantainsHaeppchen

Plantains Häppchen mit Champignons-Füllung


Diese leckere Plantains Häppchen serviere ich gerne als Aperitif zu besonderen Anlässen. Zuletzt servierte ich sie, als wir vor ein paar Wochen ein befreundetes Paar bei uns zu Hause zu Gast hatten. Wie jedes Mal waren unsere Gäste sehr entzückt von der Idee und vom Geschmack.

Ich habe mir diesmal auch etwas Besonderes anfallen lassen. Die Plantains Cracker habe ich nicht wie sonst einfach flach gedrückt, sondern mithilfe einer Zitruspresse kleine Schälchen geformt. Somit lassen sich die kleinen Schälchen gut befüllen.

Bei meiner Vorgänger Rezepte hatte ich oft Avocado und Lachs oder Garnelen als Garnitur verwendet. Auch bei unserem befreundeten Gastpaar hatte ich ebenfalls Avocado verwendet. Da aber ich noch viele Cracker vom Vorabend noch übrig hatte, ist mir den im Sinne gekommen, diese mit Champignon zu befüllen. Eine schöne Idee auf die Schnelle etwas Leckeres und besonders für die Gäste herzuzaubern. Probiert es selbst aus! Ihr werdet begeistert sein.


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PlantainsHaeppchen

Plantains Häppchen mit Chamignons-Füllung

Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 15 minutes
Temps total 25 minutes
Portions: 6
Type de plat: Appetizer, Kleinigkeit, Snack, Vorspeise
Cuisine: cuisine du monde, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 2 Grüne Plantains
  • ca. 500 ml Frittieröl
Champignons-Füllung
  • ca. 200 g frische Champignons
  • 2-3 EL Speiseöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer
Zum Verzieren
  • 6-7 Roma Tomaten
  • Basilikum oder Petersilie

Equipment

  • Zitronenpresse
  • Backpapier

Method
 

Vorbereitung der Füllung
  1. Champignons mit Küchenpapier vorsichtig putzen und in sehr feine Stücke oder kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls in fein schneiden.
  2. In einer Pfanne Öl erhitzen, dann Zwiebeln, Knoblauch, etwas Pfeffer und Salz dazu geben, kurz anrösten.
  3. Dann die fein geschnitten Champignons dazugeben und bei gelegentlichem Rühren ca. 5 Minuten anrösten et voilà fertig ist die Füllung. Warmstellen.
Vorbereitung der Plantains-Schälchen
  1. Plantains schälen und in je 3-4 Stücke in die Breite schneiden
  2. Dann im heißen Frittieröl in einem kleinen Topf frittieren, sodass die Pantains Stücke hineinschwimmen können. Nach ca. 3 Minuten die Plantains herausnehmen.
  3. Die Zitronenpresse mit einem kleinen Stück Backpapier belegen, dann ein Stück der kurz frittierten Plantains hineinlegen, ein weiteres Stück Backpapier darauflegen und den Pantain zu einem kleinen Schälchen zerdrücken und danach aus der Zitronenpresse herausnehmen, Backpapier entfernen und beiseite stellen.
    Das Ganze wiederholen, bis alle Plantains geformt sind.
  4. Dann die Plantains-Schällchen erneut in heißen Öl weitere 3-4 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind. Danach herausnehmen und mit den Champignons befüllen.
  5. Die fertige Schälchen mit Roma Tomaten und ein paar Blätter Basilikum oder Petersilie verzieren und in einer schönen Platte einrichten und lauwarm servieren

Massa

Massa – Beignets de riz | Reis Beignets


Massa sind Beignets aus Reis. Diese Beignets haben mich meine ganzen Kindheit begleitet. Das Rezept ist von dem Volk der Hausa und wurden fast immer von den Frauen aus der Haussa Stamm zubereitet und als Street Food verkauft.

Es gab eine besondere Zeit, in der wir sie bei uns Zuhause selbst herstellen konnten. Und zwar in dem Ramadan Monat mit Mbusiri serviert. In dieser Zeit legt man sehr viel Wert auf gesunden Ernährung. Daher gab es in diesem Monat auch viele Sachen selbstgemacht.


Das besondere an diesen Beignets sind ihre Formen. Die bekommt man nur in einer besonderen Poffertjes-Pfanne hin. Lange habe ich danach gesucht bis ich fündig wurde. Darüber war ich so glücklich und konnte die Pfanne gleich am nächsten Tag nach der Lieferung ausprobieren.

Zuerst habe ich das Internet nach dem für mich am besten in Erinnerung gebliebenen Rezept durchsucht. Aber dann bin ich auf dieses eines Rezept gestoßen. Anders als ich es in Erinnerung habe, aber irgendwie für mich am einfachsten klingenden. Ich dachte mir warum denn nicht? Falls es nicht gelingen sollte, kann ich immer die Klassische Rezeptur ausprobieren.

Wie ich mir schon vorher gedacht hatte ist das Rezept tatsächlich gelungen und somit konnte ich die leckere Massa mit einer Art Kankan genießen, wie damals in der alten Heimat. Das Rezept ist ziemlich einfach und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Probiert es selbst aus!


Das Video dazu



Und das Rezept zum Download


Massa

Massa – Beignets de riz | Reis Beignets

Temps de préparation 6 heures
Temps de cuisson 20 minutes
Portions: 6
Type de plat: Frühstück, Nachspeise, Snack
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 2 kleine Tassen rohen Reis
  • 2-3 EL kaltem, durchgekochtem Reis
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 TL Hefe
  • Speiseöl
  • Salz
  • ca. 1Tasse Wasser

Equipment

Method
 

  1. Rohen Reis in einer Schüssel geben ung kurz mit kalten Wasser spühlen. Dann mit kalten Wasser übergießen, zugedeckt mindestens 6 Stunden oder über Nacht einweichen lassen
  2. Gleichzeitig etwas Reis gut durch/matschig kochen und abkühlen lassen und für später aufbewahren.
  3. Später den Reis aus dem Wasser in einem Mixer mit dem vorher kaltem gekochtem Reis geben, etwas Wasser dazugießen und zu einem leicht körnigen Teig mixen
  4. In einer Schüssel geben, Zucker Salz und Hefe dazu geben und gut verrühren. Bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen. Der Teig sollte ungefähr die Konsistenz eines Pfannkuchenteigs haben. Dann den Teig für ca. einer halben Stunde aufgehen lassen
  5. Danach die Poffertjes-Pfanne erhitzen und in jedes Förmchen etwa einen halben Teelöffel eingießen un den Teig Mithilfe einer Kelle in die Förmchen eingießen
  6. Nach ca. einer Minute, die Beignets Mithilfe einem Holzspieße vorsichtig umdrehen und eine weitere Minute goldbraun garen und fertig sind die Massa
  7. Die Massa mit Kankan servieren und am besten heiß genießen.

Notes

 
Bon appétit!
Fadi
pilé

Pilé de Pommes | Kartoffelstampf mit Bohnen und Palmöl


Pilé de pommes oder auch abgekürzt Pilé ist ein einfaches, jedoch sehr leckeres Gericht aus Kartoffelstampf, rote oder schwarze Bohnen sowie Palmöl. Dieses Mal habe ich mich bewusst für schwarze Bohnen entschieden. Da ich diese Bohnensorte sonst nur selten koche und weil das Originalrezept angeblich diese Sorte auch vorsieht. Die Zutaten für dieses Gericht sind wirklich für fast jedermann erschwinglich. Daher würde ich es unter der Rubrik “Essen der armen Leute” einordnen.

Bohnen gehören sowohl in Kamerun als auch in ganz Westafrika zu den beliebtesten und wichtigsten Lebensmitteln, da sie vergleichsweise fast überall wachsen und daher günstig erhältlich sind. Außerdem, sind Bohnengerichte nicht nur sehr gesund und reich an Proteinen, sondern sie machen einen darüber hinaus so richtig satt. Da Pilé in seiner ursprünglichen Form komplett ohne tierische Produkte zubereitet wird, ist das Gericht insbesondere für eine vegane, aber dennoch proteinreiche Ernährung einfach ideal.

Natürlich gibt es dabei noch die leicht abgewandelte Variante mit Majanga (getrocknete Flusskrebse). Wer den Geschmack von Majanga mag, der darf die Flusskrebse ruhig seinem Pilé hinzufügen. Einen Beitrag dazu habe ich schon einmal unter dem Titel Pilé-Kartoffelstampf mit roten Bohnen veröffentlicht.

pilé

In zahlreichen Regionen Kameruns wird Pilé auch mit Plantains anstelle mit Kartoffeln zubereitet, sei es je nach Geschmack mit grünen oder leicht gelben. Die Variante mit Plantains schmeckt ebenfalls sehr lecker. Vor allem die leicht gelben Plantains verleihen dem Gericht eine leichte Süße, welche dem Pilé eine ganz besondere Geschmacksnote verleiht.

Sei es mit Kartoffeln oder Plantains, mit roten oder schwarzen Bohnen, mit oder ohne Manjanga, dieses Gericht ist blitzschnell zubereitet und mundet fast jedem sehr. Es kann dabei sowohl als  Vorspeise als auch Hauptgericht serviert werden. Der Legende nach, soll es erst über Nacht seinen vollsten Geschmack entfalten. Dies bezeichnet man dann als “un vieux goût”, was übersetzt soviel bedeutet wie ein “gereifter/intensiverer Geschmack“. Diese Theorie kann ich leider so nicht bestätigen, da bei mir bislang kein Pilé solange überlebt hat.

Das Rezept für Pilé de Plantain werde ich bestimmt hier noch veröffentlichen, das verspreche ich Euch heute schon. Bis dahin probiert einmal dieses aus, was Ihr bestimmt nicht bereuen werdet. Guten Appetit!


Als Video..


pilé

Pilé de Pommes | Kartoffelstampf mit Palmöl

Temps de préparation 40 minutes
Temps de cuisson 15 minutes
Temps total 55 minutes
Portions: 6
Type de plat: Hauptgericht, Vorspeise
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch

Ingrédients
  

  • 1 kg Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 400  g  schwarze Bohnen oder aus der Konserve
  • 1   kleine Zwiebel
  • ca. 100 ml Palmöl
  • 1-2 frische Chilischote oder Habanero 
  • Salz und Pfeffer

Method
 

  1. Bei Frische Bohnen, die Bohnen vorher waschen, mit reichlich Wasser und Salz kochen danach mit kalten Wasser gut abschrecken und beiseite stehen lassen
  2. Die Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und in Wasser mit einer Prise Salz zum Kochen bringen.
  3. In der Zeit Zwiebeln schälen und fein schneiden, dann das Palmöl in einem Kochtopf geben mit Zwiebel, Salz und Chilischote kurz andünsten
  4. Jetzt die fertige Kartoffeln aus dem Herd nehmen, das evtl. Restwasser entleeren, die Kartoffeln mithilfe eines Kartoffelstampfer zerstampfen, die fertige Bohnen hinzugeben und gut vermischen
  5. Zuerst den Habanero aus dem Öl entfernen, nach und nach das Palmöl dazugeben und immer wieder gut vermischen
  6. Abschmecken und bei Bedarf nachsalzen. Auf einem Teller einrichten mit oder dem Habanero und lauwarm genießen

Notes

Dieses Gericht kann als  Vorspeise oder Hauptgericht serviert werden.  Über Nacht soll es seine Geschmack intensivieren,  aber hat leider bei mir nie solange überlebt ????
Bon appétit!
Fadi

safou

Safou/Prune | Afrikanische Pflaume


Schon mal von Safou bzw. Prune oder von afrikanischer Pflaume gehört? Dann Lade ich Dich heute ein um diesen wunderbaren Frucht kennenzulernen.

Herkunft

Safou ist die Frucht vom Safoutier, den afrikanischen Pflaumenbaum, auch bekannt als Busc-Butterbaum oder wissenschaftlich Dacryodes edulis. Es gehört zur Familie der Balsamgewächse (Burseraceae), wäschst hauptsächlich in Zentral- und Westafrika und ist einer der wenige Baumarten, die ausschließlich in Zentralafrika angebaut wird. Die Frucht wird je nach Region anders benannt. In Kamerun ist es vor allem unter dem Namen Prune bekannt. Der Begriff Safou wird zwar auch verwendet, kommt aber aus der RDC. In Gabun dagegen wird eher der Begriff Atanga mit dieser Frucht assoziert. Ob in Kamerun, RDC oder Gabun, die Beliebheit Safou bleibt überall groß.

Farbe und Geschmack

Safou gibt es in viele Farben, Formen und Geschmack. Die Farbe kann von beige, hellrosa, lila bis dunkelblau Variieren. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, je dunkler der Safou, desto schmackhafter ist es.

Die Frucht kann sowohl roh oder gegart/gegrillt gegessen werden und besteht aus einen großen Kern umhüllt von der essbaren Fruchtfleisch, das meistens eine grüne Farbe hat – sieht aus wie kleine Avocados. Der Geschmack gegarter Safou kann von leicht säuerlich zu nussig butterig (daher der Name Butterbaum) gehen. manche sagen der Geschmack erinnere ein bisschen an gegarten Auberginen.



Zubereitung und Nährwerte

Safou wird oft als Snack zwischendurch, als Beilage zu verschieden Knollen wie Maniok oder Yam dazu serviert. In Kamerun findet man oft Safou an Straßenrand gegrillt mit Mais, Plantains oder Suya und ist ein sehr beliebter Streetfood. Safou schmeckt nicht nur gut, sondern ist für seine hohen Gehalt an verschiedenen wertvollen ungesättigte Fettsäuren, Mineralien und Vitamine usw. ein sehr gesundes Frucht. Probieren lohnt sich!