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Pèhn Chuem | Fufu mit Kurbisblätter-Sauce


Die afrikanische Küche im allgemeinen, insbesondere jedoch die westafrikanische ist sehr reich an Blattgemüse, welche, sofern richtig zubereitet, nicht nur wertvolle Nährstoffe liefern, sondern zudem auch richtig lecker sind. Die Liste ist wahrscheinlich länger, als ich sie Euch vorstellen könnt, aber ich möchte lediglich aufzeigen, wie wichtig und wie oft Blattgemüse in der westafrikanischen Küche vorkommt.

Auswahl an Blattgemüsesorten aus der Westafrikanischen Küche

Fangen wir bei Ndolè an, das in Kamerun die Königin unter dem Blattgemüse ist. Als nächstes kommt Eru, welches in den kamerunischen Provizen Nordwest und Südwest große Beliebtheit genießt. Dann Folong, auch bekannt als BitekuTeku in anderen Ländern Afrikas, ist eine Art Spinat, das sehr bekömmlich ist. Hinzu kommen noch die Blätter der Alleskönnerpflanze Maniok: Kpwem, die einfach von allem geliebt wird, nicht zuletzt dank seines wertvollen Beitrags in der westafrikanischen Küche. Als nächstes der Njapche, auch bekannt als Njama Njama, eine Art wilder Spinat, der beim Bamun-Volk (von wo ich mütterlicherseits herstamme) sehr beliebt ist. Die Liste ist bereits lange und bei Weitem noch nicht vollständig.

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Sind Kürbisblätter essbar?

Heute kommt nämlich auf meiner Liste nämlich ein weiteres Blattgemüse hinzu, das neben dem Pèhn Njapche zu dem Nationalgericht der Bamun zählt, der Pèhn Chuem. Der Begriff Pèhn Chuem kommt aus der Bamun-Sprache und bedeutet Foufou aus Maismehl (Pèhn) mit Kürbisblätter Sauce (Chuem).

Ich vernehme bereits einige Stimmen, die sich gerade fragen, ob Kürbisblätter überhaupt essbar sind. Die Antwort lautet dabei eindeutig: “Selbstverständlich!” . Dabei muss jedoch unterschieden werden, von welchen Kürbissorten die Blätter genommen werden. Handelt es sich um essbare Kürbissorten, dann sind deren Blätter ebenfalls essbar. Vorsicht ist jedoch bei den Zierkürbissorten geboten, denn da sind die Blätter leider nicht essbar, sie könnten sogar giftig sein. Diese schmecken auch in allgemein auch ziemlich bitter und sind daher praktisch ungenießbar.

Dieses Gemüsesorte ist bei der Bamun-Bevölkerung sehr beliebt, da sie einige Vorteile mit sich bringt. Erstens wächst diese Pflanze sehr schnell, zweitens ist sie fast das ganze Jahr über verfügbar und drittens ist sie sehr kostengünstig zuzubereiten. Es braucht nur wenige weitere Zutaten, um daraus ein schmackhaftes Gericht zu zauber. Als letzer positiver Punkt ist noch zu erwähnen, dass die Pflanze viele wertvolle sowie gesunde Nahrungsstoffe enthält. Ihr seht schon, wie toll sie einfach ist.

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Lange habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, ob ich die Pflanze hier finden würde, bis mich letzter Sommer eine Bekannte anrief und fragte, ob sie mir ein Paar Kilo Chuem schicken könne, da sie bei ihr im Garten welchen gepflanzt und nun über ihren eigenen Bedarf hinaus davon hatte. Ich war derart überrascht, wie sie es hinbekommen hatte, hier Chuem wachsen zu lassen. Im Nachhinein ist mir jedoch klar geworden, dass dies doch durchaus logisch ist, da Chuem doch nichts anderes ist als die Blätter essbarer Kürbisse und bestimmten Melonenpflanzen. In Kamerun werden sie auch als “Feuilles de melons” – aus dem französischen übersetzt Melonenblätter bezeichnet… So hätte ich hier eigentlich all die Jahre locker Chuem aus frischen Blätter zubereiten können, aber ich wusste es schlicht und ergreifend nicht. Aber wie heißt es so schön: “Besser spät als nie”. Ich freue mich, das Gericht nun endlich auch hier zu Hause zubereiten zu können und kann es nur jedem empfehlen, es mir gleichzutun.

Chuem ist von Natur aus vegan und wird traditionell zu Fufu aus Maismehl sowie mit einer Tomatensauce serviert, welche oft zusätzlich auch Fleisch oder Fisch enthält.


Die Zubereitung als Video



Und als Download…


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Pèhn Chuem | Fufu mit Kurbisblätter Sauce

Temps de préparation 30 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 1 heure
Portions: 6

Ingrédients
  

  • ca. 3 kg frische Kürbisblätter
  • 250 g rohe Erdnüsse ohne Haut
  • 3 Zwiebeln
  • 1 TL Rondelle/Country Onion
  • 1 EL Palmöl
  • 1-2 Habanero ganz
  • ca. 2 g Steinsalz oder evtl. Kaisernatron
  • Salz

Method
 

  1. Die Kürbisblätter von Stiele entfernen und soweit wie möglich die Fasern aus den Blätter entfernen. Dabei achten, dass nur zarte Blätter ausgelesen werden.
  2. Die ausgelesene Blätter waschen, in einem Topf geben und mit Wasser überdecken. Salz und Steinsalz dazugeben, zum kochen bringen und ca. 3 Minuten kochen
  3. Danach die fertige/weich gewordenen Blätter mit kalten Wasser abschrecken und das ganze Wasser soweit wie möglich aus den Blätter pressen und beiseite legen. (Am Ende sind die Blätter auf ca. 300g Gewicht geschrumpft, das ist normal)
  4. Die Erdnüsse waschen, die Zwiebeln schälen und grob schneiden und alles in einem Mixer mit etwas Wasser zu einer schönen Paste mixen
  5. Die Erdnusspaste in einem Topf geben, salzen, bei bedarf etwas Wasser hinzufügen und bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  6. Dann Palmöl, Rondelles und Habanero hinzufügen gut verrühren und zugedeckt ca. 5 Minuten weiter köcheln lassen
  7. In der Zeit die Blätter in einem Zerkleinerer geben und gut zerkleinern um die Blätter feiner zu bekommen
  8. Nun den Habanero kurz herausholen, damit die Sauce nicht zu scharf wird und die zerkleinerten Kürbisblätter zu den Erdnüsse dazu geben. Das ganze gut vermischen und zugedeckt weitere 10 Minuten köcheln lassen.
  9. Kurz vor Ende die Habanero nochmal dazu geben. Mit heißer Fufu servieren und genießen!

Notes

Chuem ist von natur aus vegan, wird traditionell zu Fufu aus Maismehl und mit einer Tomatensauce, die oft Fleisch oder Fisch enthalten kann, serviert.
Bon appétit!
Fadi
Griesfufu

Couscous Mais-Semoule | Fufu aus einem Gemisch von Maismehl und Weizengries


Meine letzte Publikation über ein Rezept liegt zeitlich bereits eine Weile zurück, da ich mir die letzten Wochen vor dem Jahresende die Zeit genommen habe, über ein paar wichtige Gewürze der kamerunischen Küche zu schreiben. Dies hat mir sehr viel Spaß und Freude bereite. Ich habe mich auch riesig über die zahlreichen Feedbacks darüber gefreut, welche ich bislang von Euch lesen durfte.

Nun ist es doch endlich wieder einmal an der Zeit, ein neues Rezept zu veröffentlichen. Offen gestanden fiel es mir dieses Mal wirklich sehr schwer, ein Gericht bzw. ein Rezept zu finden, über welches ich zuerst schreiben soll. Dann fiel mir jedoch plötzlich ein, dass ich viele Fragen über Fufu erhalten habe, nachdem ich diese Woche folgendes Video auf meiner Insta veröffentlicht habe. Dadurch fiel die Entscheidung auf Fufu


Trendfood Fufu?

Fufu brauche ich eigentlich gar nicht mehr groß vorzustellen bei all diesen Posts und Videos, die überall in der Social Media kursieren. Fufu ist seit letztes Jahr als Trend Beilage schlechthin geworden. Wo man hinschaut: Insta, Tiktok, YouTube… überall findet man Beiträge über Fufu. Diesen Trend kann ich verstehen, denn wer einmal Fufu probiert hat, will es immer wieder einmal genießen. Das Gute an Fufu ist, dass man es aus verschiedenen Lebensmitteln zubereiten kann. Aus Plantains, aus Knollen wie Maniok oder Yams oder auch aus dem Mehl von Mais, Maniok oder Weizengries. Es gibt sogar die Möglichkeit, verschiedene Zutaten bzw. Mehle miteinander zu vermischen. Es ist hier wirklich vieles möglich.

Ich habe bisher mein Fufu aka Couscous entweder aus Maismehl oder aus Hartweizengries gemacht. Der Geschmack des ersten war mir dabei manchmal zu intensiv und des zweiten zu lasch. Dann kam mir die Idee, einer Mischung von beiden zu versuchen. Dabei mischte ich Maismehl und Hartweizengries jeweils zur Hälfte. Der Geschmack war perfekt und seitdem bereite ich mein Couscous aka Fufu aus Maismehl aus dieser Weise. Die Zubereitung bleibt jedoch die gleiche wie sonst.


Couscous de Mais

Couscous de Mais
Temps de cuisson 15 minutes
Temps total 15 minutes
Type de plat: Beilage
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 500 g Maismehl oder Hartweizengrieß
  • 50 g Maniokmehl oder 1 EL Kartoffelmehl
  • ca. 500 ml Wasser

Method
 

Zubereitung ohne Maniokmehl
  1. Das Wasser zum Kochen bringen
  2. Das Herd auf mittlerer Stufe runterdrehen
  3. Maismehl langsam ins Wasser geben und dabei mit einem Schaumschläger gleichmäßig rühren, damit sich kein Klumpen formt, bis ein glatten Teig entsteht
  4. Mit einem Holz Kochlöffel weiter rühren.
  5. Das Kartoffelmehl in etwa 20 ml Wasser auflösen und zum Brei dazu geben
  6. Noch weitere 3 Minuten rühren bis die gewünschte Konsistenz entsteht
  7. Mithilfe einer Kelle aus dem Topf nehmen und in einer Müsli schale Faust große Kugel formen
Zubereitung mit Maniokmehl
  1. Mais- und Maniokmehl trocken gut miteinander vermischen
  2. Das Wasser zum Kochen bringen
  3. Das Herd auf mittlerer Stufe runterdrehen
  4. Die Mehlmischung langsam ins Wasser geben und dabei mit einem Schläger gleichmäßig rühren, damit sich kein Klumpen formt, bis ein glatten Teig/Brei entsteht
  5. Mit einem Holz Kochlöffel weiter rühren bis die gewünschte Konsistenz entsteht
  6. ca. 100ml Wasser zugeben, zudecken und ca. 3-5 Minuten köcheln lassen
  7. Danach noch gut vermengen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist
  8. Mithilfe einer Kelle aus dem Topf nehmen und in einer Müsli schale Faust große Kugel formen

Notes

Das wird heiß serviert zu : Okra Sauce, Spinat,  Gari, und, und, und…
Bon appétit! 
Fadi♥
 

Beim Genießen von Fufu ist die richtige Sauce sehr wichtig. Bei mir gibt es Fufu (alle Sorten) oft mit Blattgemüsesorten wie Njapche oder sautierten Blattspinat oder manchmal Ndolé aber keine kommt an Okrasauce ran.

Griesfufu

Diese Kombi ist einfach Wahnsinn! Falls Ihr noch nicht im Genuss gekommen seid, kann ich es nur wärmsten empfehlen.


ExpressJollof

Express Jollof Rice & Plantains Fries| Express Jollof Reis dazu Plantains Fries


Jollof Rice ist das Reisgericht schlechthin in der westafrikanischen Küche. Vor allem in Nigeria und Ghana wird es oft gekocht und gegessen. Beide Länder streiten sich oft darüber, wer das beste Jollof Rice zubereitet. Bevor ich mich mit Foodblog beschäftigte, wusste ich kaum über dieses leckeren Gericht Bescheid. Das ist eigentlich sehr schade! Ich kann mich noch sehr gut an den Moment vor ein paar Jahren erinnern, als ich meinen ersten Jollof Rice Rezept veröffentlichte. Damals erntete ich meinen ersten kleinen “Shistorm”, weil ich angeblich aus der Sicht anderer das Rezept komplett falsch zubereitete. Allerdings kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, ob diese Feedback seitens eines Nigerianer oder eines Ghanaer kam. Ich wusste mich jedoch zu wehren, indem ich es einfach ignorierte. Schließlich war das meine eigene Interpretation von Jollof Rice. Mein Blog heißt doch nicht umsonst “Kamerunische und Westafrikanische Küche neu interpretiert” mit Betonung auf Neu Interpretiert

ExpressJollof

Seitdem habe ich schon mehrmals Jollof Rice zubereitet, “à ma facon”, und bin jedes Mal über das Ergebnis sehr zufrieden, Natürlich sind alle meiner Varianten vom Original abgeleitet, jedoch an meine Bedürfnisse angepasst. So ist dieses neues Rezept entstanden, mit Fokus auf Express., den bei dieses Rezept geht es nicht nur um einen leckeren Geschmack, sondern auch um eine schnelle Zubereitung. Auch mit diesem Ergebnis bin ich wieder sehr zufrieden gewesen.


Das Ganze als Video



Und als Download…


ExpressJollof

Express Jollof Rice & Plantains Fries| Express Jollof Reis dazu Plantains Fries

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Temps total 1 heure
Portions: 4
Type de plat: Eintöpfe, Hauptgericht
Cuisine: Afrikanisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 200 g Reis
  • 2 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 400 g Stückige Tomaten frische oder aus der Dose
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikapaste oder 1TL Paprikapulver
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 EL Magic Sauce
  • 1 TL Knoblauchpaste oder 4 Knoblauchzehen
  • 1 El Jollof Gewürzmischung
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL chez Fadi's Hot&spicy Sauce (optional)
Für die Plantains Fries
  • 2 gelbe Plantains
  • etwas Frittieröl

Method
 

  1. Den Reis gründlich waschen und in einem Reiskocher mit etwas Öl, Salz, Jollof Gewürzmischung und 1 EL Tomatenmark Kochen
  2. In der Zeit die Karotten und Zwiebeln schälen und in kleine Würfeln scheinen
  3. In einem Topf das Öl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauchpaste, Jollof Gewürzmischung und Salz hinzugeben, gut verrühren und ca. 2 Minuten andünsten
  4. Dann die Paprikapaste, 2EL Tomatenmark, die gehackte Tomaten aus der Dose, die gewürfelten Karotten und die Magic Sauce hinzugeben, alles gut vermischen und zugedeckt ca. 15 Minuten bei mittleren Hitze köcheln lassen
  5. Danach den fertig gekochten Reis dazugeben, gut vermischen, noch einen kräftigen Esslöffel Jollof Gewürzmischung und etwa ein Glas Wasser hinzugeben, gut vermischen und zugedeckt ca. 5 Minuten bei sehr niedriger Stufe köcheln lassen
Plantains Fries
  1. In der Zeit die Plantains schälen und in feinen Stücken schneiden. Eine Pfanne mit Frittieröl erhitzen und die Plantains goldbraun darin frittieren.
  2. Die fertige Plantains aus dem Öl herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen
  3. Den Fertigen Jollof Rice in einer Schüssel und dazu die fertige Plantains Fries servieren und heiß genießen

Notes

Wer es leicht pikant mag, kann einen TL Chez Fadi’s Hot&Spicy Green Sauce dazugeben.
Bon appétit!
Fadi
KircherCurry

Veganes Kichererbsen Curry mit Kartoffeln und Spinat


Wenn ich nicht weiß, was ich kochen soll, dann steht meistens Curry auf dem Speiseplan. Das ist aber komisch, oder? Ihr werdet bestimmt denken, weshalb ich als Verfechterin der westafrikanischen Küche ausgerechnet so viel mit Curry koche? Es ist jedoch eine Tatsache, dass die Westafrikanische Küche so vielfältig und würzig ist wie die indische Küche. Wenn es einmal schnell, würzig, lecker und unkompliziert gehen muss, dann koche ich meistens indische oder thailändische Gerichte, da sie den westafrikanischen sehr nahe kommen. Zudem sind die Zutaten für Curry in fast allen Supermärkten leicht zu finden, ganz im Gegensatz zu den afrikanischen Zutaten, welche leider noch meistens nur in speziellen Lebensmitteln Geschäfte zu kaufen sind.

Ein noch wichtigerer Grund ist, dass bei uns in der Familie alle Currygerichte mögen.

Wie bei allen meine Gerichten, lasse ich jedes Mal bei der Zubereitung von Curry meiner Fantasie freien Lauf. Einmal gibt es indisches Curry, ein anderes Mal nur thailändisches. Sogar eine Mischung aus beiden Varianten ist durchaus eine weitere Möglichkeit. Ab und zu probiere ich auch gerne, dem Gericht einen kamerunischen oder westafrikanischen Touch zu verleihen. Das Beste daran ist, dass es jedes Mal anders, aber dennoch wunderbar schmeckt. Wie oft habe ich schon von meinen Kinder gehört “Mama, das ist das beste Curry, den Du je gekocht hast…”

Übrigens halte ich stets die Zutaten zu Hause auf Vorrat. Wer weiß, wann mich das nächste Mal die Inspiration wieder im Stich lässt!

Für das heutige Rezept habe ich mich für ein veganes Curry mit Kichererbsen, Spinat und Kartoffeln entschieden. Dieses Rezept ist übrigens vor einigen Monaten meinem Sohn zuliebe entstanden, der seit einige Jahren Veganer ist. Mit diesem Rezept konnte ich sogar die Nicht-Veganer unter den Familienmitgliedern überzeugen. Es hat einfach fantastisch geschmeckt, auch ohne Fleisch. Vegan kann also ebenfalls richtig lecker sein!



Das Ganze als Video



KichererbsenCurry

Veganer Curry mit Kichererbsen, Spinat und Kartoffeln

Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 40 minutes
Portions: 4
Type de plat: Eintöpfe, Sauce
Cuisine: asiaatisch, Indisch

Ingrédients
  

  • 200 g rohe Kichererbsen oder eine Dose gekochte
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 200 g tiefkühl Spinat f
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Veganer Kochsahne oder Kokosmilch
  • 100 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 1 Finger Ingwer
  • 5 Knoblauchzehen
  • 5 Gewürznelken
  • 1/2 TL Pfeffer weiß
  • 6-8 stücke Kardamom
  • 2 TL Currypulver
  • 50 ml Raps/ Kokosöl
  • ca. 1 l Wasser
  • Salz

Method
 

  1. Die rohen eigeweichten Kichererbsen in einem Schnellkochtopf mit Salz und Wasser geben und für ca. 25 Minuten weich Kochen
  2. In der Zeit die Kartoffeln schälen und ca. 3cm Würfeln Schneiden. Zwiebel hacken.
  3. in einer Mörser Ingwer, Knoblauch, Kardamom, Nelken und Pfeffer geben und das ganze grob mörsern und beiseite stehen lassen
  4. In einem Topf das Öl erhitzen Zwiebel, Salz, die gemörserten Gewürzen und den Currypulver dazugeben und ca. 4 Minuten dünsten
  5. Die Kartoffeln Stücke dazu geben gut miteinander vermischen, ca. 100ml Wasser dazu und zugedeckt ca. 10 Minuten kochen
  6. Inder Zeit die fertige Kichererbsen aus dem Topf nehmen und mit kaltem Wasser abschrecken
  7. Nun die gehackten Tomaten zu den Kartoffeln geben, gut miteinander vermischen. Den Tief kühl Spinat und die Kichererbsen dazu geben, mit Wasser bedecken und ca. 10 Minuten Köchel lassen
  8. Jetzt die Kochsahne bzw. Kokosmilch dazu geben, gut vermischen und zugedeckt weitere 5 Minuten köcheln lassen. Abschmecken und mit Basmati oder Beilage der Wahl genießen!

Notes

Bon appétit
Fadi

kürbis

Gebackene Kürbisstreifen



Mit dem Herbst wird ja bekanntlich auch die Kürbissaison eingeläutet. Sobald diese startet, so kommt einem spontan als erster Gedanke gleich eine leckere Kürbissuppe in den Sinn. Dabei kann der Kürbis zu so viel mehr als nur zu einer Suppe verarbeitet zu werden.

Eine dieser möglichen Alternativen sind zum Beispiel gebackene Kürbisstreifen. Dieses Rezept ist so einfach zu realisieren und enthält auch keine tierischen Produkte, sodass das Gericht ohne Probleme auch Veganern serviert werden kann. Zudem ist das Ergebnis auch richtig lecker.

Für das Rezept benötigt man nur sehr wenige Zutaten, nämlich Kürbis, Speiseöl, Knoblauch, Salz und Pfeffer. Das war’s schon. Dazu kann ein grüner oder gemischter Salat serviert werden und fertig ist die perfekte Herbstmahlzeit.

Viel Spaß beim Nachkochen!



Das Ganze als Video



Gebackene Kürbistreifen

Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 40 minutes
Portions: 4
Type de plat: Gebackenes
Cuisine: cuisine du monde

Ingrédients
  

  • 500 g Kürbis
  • 50 ml Speiseöl
  • 1/2 TL Knoblauch
  • Pfeffer
  • Salz

Method
 

  1. Den Kürbis gründlich waschen, aufschneiden und Mithilfe eins Löffels entkernen
  2. Den Kürbis in feinen ca. 1cm dicke und ca. 8cm lange Streifen schneiden, in einer Schüssel geben. Salz, Pfeffer, Knoblauch und Speiseöl dazugeben und das ganz gut miteinander vermischen
  3. Backpapier auf einer Backblech legen und die Kürbisstreifen darüber verteilen
  4. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 30 Minuten backen. Mit Salat servieren und heiß genießen

Notes

Bon appétit!
Fadi