Category Archives: Beilagen

Griesfufu

Couscous Mais-Semoule | Fufu aus einem Gemisch von Maismehl und Weizengries


Meine letzte Publikation über ein Rezept liegt zeitlich bereits eine Weile zurück, da ich mir die letzten Wochen vor dem Jahresende die Zeit genommen habe, über ein paar wichtige Gewürze der kamerunischen Küche zu schreiben. Dies hat mir sehr viel Spaß und Freude bereite. Ich habe mich auch riesig über die zahlreichen Feedbacks darüber gefreut, welche ich bislang von Euch lesen durfte.

Nun ist es doch endlich wieder einmal an der Zeit, ein neues Rezept zu veröffentlichen. Offen gestanden fiel es mir dieses Mal wirklich sehr schwer, ein Gericht bzw. ein Rezept zu finden, über welches ich zuerst schreiben soll. Dann fiel mir jedoch plötzlich ein, dass ich viele Fragen über Fufu erhalten habe, nachdem ich diese Woche folgendes Video auf meiner Insta veröffentlicht habe. Dadurch fiel die Entscheidung auf Fufu


Trendfood Fufu?

Fufu brauche ich eigentlich gar nicht mehr groß vorzustellen bei all diesen Posts und Videos, die überall in der Social Media kursieren. Fufu ist seit letztes Jahr als Trend Beilage schlechthin geworden. Wo man hinschaut: Insta, Tiktok, YouTube… überall findet man Beiträge über Fufu. Diesen Trend kann ich verstehen, denn wer einmal Fufu probiert hat, will es immer wieder einmal genießen. Das Gute an Fufu ist, dass man es aus verschiedenen Lebensmitteln zubereiten kann. Aus Plantains, aus Knollen wie Maniok oder Yams oder auch aus dem Mehl von Mais, Maniok oder Weizengries. Es gibt sogar die Möglichkeit, verschiedene Zutaten bzw. Mehle miteinander zu vermischen. Es ist hier wirklich vieles möglich.

Ich habe bisher mein Fufu aka Couscous entweder aus Maismehl oder aus Hartweizengries gemacht. Der Geschmack des ersten war mir dabei manchmal zu intensiv und des zweiten zu lasch. Dann kam mir die Idee, einer Mischung von beiden zu versuchen. Dabei mischte ich Maismehl und Hartweizengries jeweils zur Hälfte. Der Geschmack war perfekt und seitdem bereite ich mein Couscous aka Fufu aus Maismehl aus dieser Weise. Die Zubereitung bleibt jedoch die gleiche wie sonst.


Couscous de Mais

Couscous de Mais
Temps de cuisson 15 minutes
Temps total 15 minutes
Type de plat: Beilage
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 500 g Maismehl oder Hartweizengrieß
  • 50 g Maniokmehl oder 1 EL Kartoffelmehl
  • ca. 500 ml Wasser

Method
 

Zubereitung ohne Maniokmehl
  1. Das Wasser zum Kochen bringen
  2. Das Herd auf mittlerer Stufe runterdrehen
  3. Maismehl langsam ins Wasser geben und dabei mit einem Schaumschläger gleichmäßig rühren, damit sich kein Klumpen formt, bis ein glatten Teig entsteht
  4. Mit einem Holz Kochlöffel weiter rühren.
  5. Das Kartoffelmehl in etwa 20 ml Wasser auflösen und zum Brei dazu geben
  6. Noch weitere 3 Minuten rühren bis die gewünschte Konsistenz entsteht
  7. Mithilfe einer Kelle aus dem Topf nehmen und in einer Müsli schale Faust große Kugel formen
Zubereitung mit Maniokmehl
  1. Mais- und Maniokmehl trocken gut miteinander vermischen
  2. Das Wasser zum Kochen bringen
  3. Das Herd auf mittlerer Stufe runterdrehen
  4. Die Mehlmischung langsam ins Wasser geben und dabei mit einem Schläger gleichmäßig rühren, damit sich kein Klumpen formt, bis ein glatten Teig/Brei entsteht
  5. Mit einem Holz Kochlöffel weiter rühren bis die gewünschte Konsistenz entsteht
  6. ca. 100ml Wasser zugeben, zudecken und ca. 3-5 Minuten köcheln lassen
  7. Danach noch gut vermengen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist
  8. Mithilfe einer Kelle aus dem Topf nehmen und in einer Müsli schale Faust große Kugel formen

Notes

Das wird heiß serviert zu : Okra Sauce, Spinat,  Gari, und, und, und…
Bon appétit! 
Fadi♥
 

Beim Genießen von Fufu ist die richtige Sauce sehr wichtig. Bei mir gibt es Fufu (alle Sorten) oft mit Blattgemüsesorten wie Njapche oder sautierten Blattspinat oder manchmal Ndolé aber keine kommt an Okrasauce ran.

Griesfufu

Diese Kombi ist einfach Wahnsinn! Falls Ihr noch nicht im Genuss gekommen seid, kann ich es nur wärmsten empfehlen.


bobolo

Bobolo fait maison | Hausgemachte Bobolo/Maniokbrot


Bobolo  und Miondo (dünnere Varianten von Bobolo) oder auch bekannt als Maniokbrot, gehören neben Fufu und Plantains zu den beliebtesten Beilagen in der westafrikanischen Küche. Beide Begriffe stehen für eine in Binsen- oder Bananenblätter eingewickelte Teigmasse aus fermentierten Maniok. Bobolo findet man überall in Westafrika, manchmal unter anderer Bezeichnungen, wie zum Beispiel Chikwangue. Sie sind eine beliebte Beilage zu allerlei Gerichten wie Fleisch, Ndolè, Koki, usw.

Bobolo selber herzustellen bedeutet sehr viel Arbeit. Früher, als ich noch Zuhause gewohnt habe, hatten wir es ein- oder zweimal selber hergestellt. Danach taten wir uns das hingegen nie wieder an. Den dahinter liegenden Aufwand hatten wir damals gravierend unterschätzt. Wenn man nicht mit diesem Handwerk vertraut ist, macht das auch wirklich keinen Spaß, denn die Herstellung von Bobolo ist eine lange Prozedur.


Zuerst werden die frische Maniok-Knollen geschält, gewaschen und dann in Stücke geschnitten. Anschließend werden sie mit reichlich Wasser übergossen und für ca. 4-6 Tage zum Fermentieren zugedeckt. Dabei wird das Wasser ca. alle 2 Tage gewechselt. Wenn die Maniok-Knolle anfangen weich zu werden (und gar bei gewünschtem stärkeren Reifengrad fast zerfallen), werden sie aus dem Wasser herausgeholt und in einem Sack gepackt. Danach wird so viel Wasser wie nur möglich herausgepresst. Die daraus resultierende fast feste und nur noch feuchte Masse wird dann zu einem glatten, homogenen Teig gemahlen und anschließend in vorher gewaschene Binsenblätter( Magaphyrinum macrostchym) verteilt und darin eingewickelt. Danach werden die traditionell mit Binsenschnur in länglicher Richtung zusammen geschnürt. Die fertig eingewickelten Bobolo werden dann in einem mit darin ausgelegten Blättern (Bananen- oder Binsen) platziert, mit Wasser übergossen und je nach Größe und Menge zwischen 30-45 Minuten gekocht. Beim Kochen entwickelt sich der vorher beizenden fermentierten Geruch zu einem wesentlich angenehmeren, welcher etwas an Käse erinnert. Wenn mein aus der Schweiz stammende Mann mich deswegen hänselt, kontere ich gekonnt mit: “Ihr habt den Käse und wir haben Bobolo! Beiden wird nachgesagt, dass sie besser schmecken als dass sie riechen”.

bobolo

Kleiner Bio Exkurs: Magaphyrinum macrostchym

Magaphyrinum Macrostchym oder in Kamerun genannt Feuilles de Jonc (übersetzt Binsenblätter), ist eine Pflanze aus der Familie der Marantaceae und Gattung der Megaphrynium. Sie wachsen am besten an feuchten Orten und regenerieren sich sehr schnell nach etwaigen Bodenstörungen wie zum Beispiel nach einem Feuer. Die langen Stängel werden bei der Herstellung von Kordeln, Körben und Matten verwendet. Die großen Blätter werden zum Einwickeln von Lebensmitteln unter anderem Bobolo, Fufu | Foufou, Ngond’a| Mets de Pistache usw. verwendet. Sie kommen zudem auch bei der Herstellung bestimmten Medizin aus Kräuterbasis zum Einsatz. Diese Blätter sind sehr nützlich und werden als ökologische, nachhaltige Verpackungsmaterialien schon seit Jahrhunderten in Westafrika benutzt.

Selbst gemacht schmeckt halt am Besten

So zurück zu meinen selbst fabrizierten Bobolo. Die Herstellung hört sich wie schon vorhin erwähnt nach viel Arbeit an und so war es auch. Deshalb kaufen die meisten ihre Bobolo lieber bereits kochfertig in Blätter eingewickelt, als diese mit viel Fleiß und Aufwand selbst herzustellen. Ich wollte es jedoch gerne einmal wieder diese Erfahrung machen, denn wie heißt es so schön: Selbst gemacht schmeckt halt am besten!

So machte ich mich also an die Arbeit. Zum Afroshop fahren, Maniok holen, wieder zu Hause ankommen, alles vorbereiten und zum Fermentieren in eine Schüssel mit reichlich Wasser geben. Nach 6 Tagen konnte ich meine Bobolo fertig herstellen. Da ich übrigens keine Binsenblätter zur Hand hatte, kamen an dessen Stelle Bananenblätter zum Einsatz, wie das bei der Herstellung von Miondo üblich ist. Das geht ebenfalls ohne Weiteres. Wer gerade keine Blätter zur Hand hat, kann den Teig sogar einfach in Mikrowellenfolie einwickeln.

bobolo

Bobolo ist übrigens wie viele fermentierte Lebensmittel sehr gut für die Darmflora. Wer einmal den etwas speziellen Geruch überwunden hat, wird den Geschmack von Bobolo lieben lernen. Gebt Euch also einen Ruck!

Na, dann wünsche ich viel Spaß beim Fermentieren!


Das Ganze als Video



Und als Download…


Bobolo fait maison | Hausgemachte Bobolo

Temps de préparation 30 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Fermentierung 6 days
Temps total 6 days 1 heure 15 minutes
Portions: 4
Type de plat: Beilage
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 1 Kg Maniok Knolle
  • 1-2 Liter Wasser

Equipment

  • 4-6 große Bananen Blätter alternative Frischhalte/ Mikrowellenfolie
  • 4-5 Meter Binsenschnur Oder eine andere Hitzefeste Lebensmittel Schnur

Method
 

  1. Den Maniok in Kreisen von ca 5 cm Dicke schneiden, schälen, jeweils in zwei zerteilen und die Wurzel in der Mitte herausschneiden.
  2. Gut Waschen, in einer großen Schüssel geben, mit Wasser bedecken und zugedeckt in einem Ort zum Fermentieren stellen. Jeden Tag oder alle 2 Tage das Wasser wechseln .
  3. Nach ca. 4-6 Tage die weich gewordenen Knollen aus dem Wasser herausholen und noch kurz mit kaltem Wasser spülen. Dann in einem Stoff/Sack geben und das Wasser aus den Knollen herauspressen
  4. Danach in einem Mixer geben und zu einem homogenen Teig mahlen. Jetzt Die Blätter zum Einwickeln waschen und trocken tupfen.
  5. Den Teig auf einem Blatt vorsichtig in etwas 2-3cm Dicke geben, dabei ca. 2 cm jeweils von Rand an beiden Ende lassen. Den Teig vorsichtig einwickeln und mit einer Schnur vorsichtig umwickeln
  6. Die fertige gewickelte Bobolos Mithilfe eines Dampfgarers oder in einem Dampfgareraufsatz in einem Topf 30-45 Minuten dampfgaren
  7. Danach aus dem Topf herausholen, die Schnüre abschneiden, die Blätter entfernen und die Bobolo als Beilage zu Fisch, Fleisch,… servieren und heiß genießen!

Notes

Dazu empfehle ich gegrillter Tilapia, Ngond’a oder gegrilltes Hähnchen.
Bon appétit!
Fadi

alloco

Alloco | Frittierte gelbe Plantains aus der Elfenbeinküste

Dieses Rezept wollte ich bereits seit einer Ewigkeit einmal posten und irgendwann ist es wohl in meiner großen To Do -Liste einfach untergegangen. Erst nach unserem Urlaub in Genf ist es mir wieder in den Sinn gekommen.

Und so kam es dazu. Jetzt während unseres Sommerurlaubes in Genf haben mein Mann und ich festgestellt, dass es dort zahlreiche Restaurants aus den unterschiedlichsten Ländern der ganzen Welt gibt. Kein Wunder, Genf ist eine sehr internationale Stadt, da sich dort unter anderem der Hauptsitz der UNO befindet. Dadurch ist es leicht erklärbar, dass dort viele verschiedenen Sprachen, Kulturen und auch Küchen vorzufinden sind.

alloco

Jedes Mal, als ich ein Restaurant unterwegs sah, dachte ich mir, es wäre schön, wenn wir in Genf ein kamerunisches Restaurant ausmachen könnten. Mein Mann zog irgendwann sein iPhone raus und begann zu googeln. Und siehe da, es fanden sich gleich zwei westafrikanische Restaurants, beide nicht allzu weit von unserem Hotel entfernt. Das eine hatte leider sonntags zu, das andere mit dem Namen La Couronne D`or war geöffnet und war in ungefähr 20 Minuten mit dem Bus von unserem Hotel aus erreichbar. Es liegt direkt an der Bushaltestelle Seujet. Natürlich habe ich sogleich direkt dort angerufen und einen Tisch für uns beide reserviert. Dann bin ich online die umfangreiche Speisekarte des Restaurants durchgegangen. Was werde ich wohl bestellen? Poisson braisé, Choukouya oder lieber Thiepboudienne? Als Beilage gab es zu jedem Gericht unter anderem Attiéké, Chikwangue, Alloco zur Auswahl. Und was für ein Getränk soll ich bestellen? Bissap oder lieber Ginger? Die Vorfreude war groß, als wir uns dann auf dem Weg machten.

Dort angekommen haben wir uns lange überlegt, was wir nehmen. Mein Mann entschied sich für Choukouya mit Alloco als Beilage und ich mich für Thiepboudienne Royal, also mit Rind, Hähnchen und Schrimps.

alloco

Das Braucht man dazu:

Sehr gelbe /überreife Plantains

Frittieröl

Salz

So wird es zubereitet:

Die Plantains schälen und in Würfel n schneiden mit etwas Salz bestreuen (optional).

Als ich Alloco auf der Speisekarte las, fragte meinen Mann, was das denn sei. Beim Erklären fiel mir endlich ein, dass ich bisher noch keinen Beitrag über Alloco gepostet habe. Da entschloss ich mich, dies schnellstmöglich zu ändern.

Alloco ist ein sehr beliebte Beilage aus der Côte d’ Ivoire. Es ist eigentlich gelbe Plantains in Würfel geschnitten und frittiert. Bevor ich mich mit Foodbloging beschäftigt habe, kannte ich dieses Gericht kaum. Ich habe meine Plantains Fries immer in der gleichen Form zubereitet, bis ich Alloco entdeckte. Seitdem variiere ich oft.


alloco

In heißem Öl ca. 15 Minuten bei ständigem Rühren goldbraun frittieren. Danach aus dem Öl herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Heiß servieren entweder mit gegrilltem Fisch, Fleisch oder einfach so genießen.

Bon appétit!



Et voilà! Bon appétit!

alloco
dorade

Im Ofen gegrillte Dorade zu Ofen Gemüse und Kartoffeln


Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, wie sehr ich Fisch liebe? Dann wiederhole ich nur zu gerne: Ja, ich esse liebend gerne Fisch. Am liebsten esse ich mein Fisch in ganzer Form mit Kopf, Schwanz, Flossen und Gräten. Leider bin in letzter Zeit nicht mehr oft dazu gekommen, selbst Fisch zuzubereiten. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich während meines letzten Urlaubs so viel Fisch und Meerestiere gegessen habe und sich bei mir in dieser Hinsicht für paar Wochen ein Sättigungsgefühl eingestellt hat.

Vor ein paar Tagen kam mein Mann von seinem wöchentlichen Einkauf nach Hause und brachte dabei diese Prachtstücke von ganzen Doraden mit. Und sieh da, die Lust nach Fisch war wieder zurückgekehrt. Ich wusste sofort genau, was ich daraus zaubern möchte. Was mir noch vorerst noch nicht klar war, welche Beilage ich dazu servieren soll.

dorade

An einem heißen sommerlichen Tag möchte man schließlich nicht unbedingt lange in der Küche stehen. Außerdem hat man oft an solchen Tag eher Lust auf leichte Kost. Also standen eigentlich nur noch Salat und Gemüse zur Auswahl. Ich habe mich für letzteres entschieden, weil dann die Beilage auch eine vollständige Mahlzeit für die Vegetarier/Veganer in unserer Familie eine Mahlzeit bietet. Da Gemüse allein vielleicht für sie doch etwas zu leicht wäre, habe ich ein paar Kartoffeln dazu dazu gegeben, um das Ganze ein bisschen nahrhafter zu machen.

Schnell war das Gemüse geschält und in Stücke geschnitten, während meine vorher geputzten Doraden schön in meiner leckeren Marinade aus Magic Sauce ruhten. Die schönen bunten Farben des Gemüses machten schon bei der Zubereitung richtig Spaß und das Anschauen weckten in mir bereits einen großen Appetit. Wenn es jetzt schon so lecker aussieht, wusste ich gleich: Es wird wunderbar schmecken.

dorade

Meine Bemühungen fruchteten erneut in einem Erfolg. Für jeden war etwas dabei und allen Familienmitgliedern hat es super geschmeckt. Für mich war es zudem eine Erleichterung, denn ich musste nicht so lange in der Küche stehen, um die ganze Familie mit ihren unterschiedlichen Neigungen und Vorlieben mit mehreren Gerichten zu bekochen, wie dies sonst oft der Fall ist. Dann hätte mir das Kochen so an einem heißen Tag nicht so viel Freude bereitet.


Das Ganze als Video



Und als Download


dorade

Im Ofen gegrillte Dorade zu Ofen Gemüse und Kartoffeln

Temps de préparation 25 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Temps total 1 heure 10 minutes
Portions: 4
Type de plat: Beilage, Gebackenes, Hauptgericht
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 3-4 Mittelgroße gefrorene Dorade
  • 3-4 kleine Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 4-5 kleine Karotten
  • 1 Zwiebel
  • ca. 300 g Kartoffeln
  • 1 Zitrone
  • 4 El Magic Sauce
  • ca. 50 ml Speiseöl
  • ca. 100 ml Wasser
  • Salz
  • Kräutersalz

Method
 

  1. Die Doraden nach Anleitung auftauen, dann mit lauwarmem Wasser reinigen und ca. 15 Minuten in kaltem Wasser legen und mit der Saft einer Zitrone begießen
  2. Danach den Fisch aus dem Wasser herausnehmen, mit einem Küchenpapier trocken abtupfen und tiefe Quereinschnitten in das Fleisch machen, damit die Marinade später besser einwirkt
  3. Die Doraden mit Salz, Speiseöl und 3 EL Magic Sauce gut und überall einreiben und zugedeckt marinieren lassen
  4. Dann die Kartoffeln und die Karotte schälen, in ähnlich große Stücke schneiden, in einem Topf mit Salz, Wasser, 1 EL Magic Sauce und etwas Öl geben. Gut vermischen und ca. 10 Minuten kochen lassen und danach aussieben
  5. In der Zeit Paprika, Zucchini und Zwiebeln putzen und in gleich großen Stücken schneiden, in einer Schüssel geben, mit Kräutersalz, Speiseöl vermischen, auf einer Backofenplatte legen und im vorgeheiztem Backofen schieben
  6. Den gut marinierten Fisch auf einer anderen Backofenplatte legen, unter der Gemüseplatte ebenfalls im Backofen schieben und alles für ca. 45 Minuten zuerst auf Umluft garen.
  7. Die vorgekochten Kartoffeln vor Ende der Garzeit mit dem Gemüse vermischen und weitere 10 Minuten auf Grillfunktion grillen
  8. Im Backofen die Dorade Platte mit der Gemüseplatte den Platz vertauschen und die Dorade ebenfalls ca. 10 Minuten auf aller Seiten auf Grillfunktion grillen.
  9. Das Gemüse und die Dorade auf getrennter Platte bzw. Schüssel servieren, mit Chez Fadi's Magic Sauce und/oder Hot&Spicy servieren und genießen.

Notes

Bon appétit!
Fadi

okraFufu

Fufu/Foufou – aka – Couscous de Manioc | Fufu aus Maniok Mehl


Was ist eigentlich Fufu oder auch Foufou?

Die Antwort kommt darauf an wo man sich befindet. In westafrikanischer Raum ist Fufu eine kloßartige (Laut Wikipedia eine Brei ) Beilage. Diese kann aus Mais, Maniok, Yams oder Plantains sein.

Wenn in Kamerun von Fufu/Foufou gesprochen wird, dann wird damit oft einen knetbaren Kloß aus Maniok. In Kamerun wird oft den Begriff Couscous anstatt Fufu/Fufu verwendet. Daher sagt man oft Couscous de Manioc oder kurz Fuf/Foufou.

Fufu/ Foufou ist ebenfalls das Mehl aus dem Fufu Klöße gemacht wird. Dieses Mehl wird aus fermentierten, dann getrockneten und letztendlich gemahlenen Maniok Wurzel hergestellt.


fufu

Vorteile von Fufu für eine gesunde Ernährung

Fufu Mehl hat viele Vorteile auf die Gesundheit, unter anderem:

  • Es ist für Menschen mit eine Gluten Unverträglichkeit eine gute Alternative, da von Natur aus Fufu Glutenfrei ist. Von der Verarbeitung und der Konsistenz her kommt Fufu dem Weizenmehl näher.
  • Es ist sehr reich an Stärke und daher auch sehr leicht verdaulich und gut sättigend.

Die Herstellung von Fufu wurde früher noch in Handarbeit erledigt und es war eine Knochenarbeit. Mittlerweile, wird die Herstellung halb bis komplett maschinell gemacht. Deshalb finde man heutzutage das küchenfertige Fufu Mehl in Deutschland, in Viele Afrikanischen Lebensmittel oder in Online Shops.

Fufu kann mit verschiedenen Saucen gegessen werden. Mein Fufu serviere ich am liebsten mit Okra Sauce.

Und was ist Dein Lieblingssauce für Fufu? Schreibe es gerne in Kommentar. Ich bin neugierig auf Deine Liebling.


fufu

Das Fufu Mehl muss zuerst durch einen feinen Sieb durch um jeglichen restlichen Partikeln aus der Maniok Wurzeln raus zu trennen. Somit bekommt man später einen schönen, glatten Kloß.


fufu

Bevor das Fufu Mehl ins Wasser kommt, sollte man darauf achten, dass das Wasser heiß aber nicht mehr kochend ist. Es würde sich sonst kleine Klumpen bilden, die sehr schwer weg zu bekommen sind.


fufu

Um das Klumpen zu verhindern, benutze ich einen Schneebesen und vermische das Mehl und das Wasser mit sehr schnelle Bewegungen, wie bei einem Kuchenteig.


fufu

Erst nachdem alles gut mit einander vermengt ist benutze ich ein Holzstab speziell für Fufu, in Bamun Sprache wird es Nku’Pêhn, übersetzt Fufu’s Pfeil genannt. Damit wird die Mischung geknetet, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dabei wird heißem Wasser nach und nach gegossen.


Das Ganze als Video



Et voilà! Bon appétit!


okraFufu

Fufu/Foufou

Wenn man in Kamerun von Fufu/Foufou redet, dann meint man oft einen knetbaren Kloß aus Maniok. In Kamerun wird oft den Begriff Couscous anstatt Fufu/Fufu verwendet. Daher sagt man oft Couscous de Maniok oder kurz Fuf/Foufou.
Temps de préparation 5 minutes
Temps de cuisson 15 minutes
Temps total 20 minutes
Portions: 4
Type de plat: Beilage
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 250 g Fufu Mehl
  • ca. 500 ml Wasser

Equipment

  • Feiner Sieb
  • Schneebesen
  • Holz Stab

Method
 

  1. Wasser in einem Kochtopf zum kochen bringen
  2. In der Zeit das Fufu Mehl durch einen feinen Sieb durchsieben
  3. Sobald das Wasser kocht, etwa die Hälfte herausnehmen und beiseite stellen, dann den Herd auf mittlerer Hitze runterdrehen
  4. Das Mehl mit dem Wasser in Kochtopf nach und nach mithilfe eines Schneebesens schnell vermengen, sodass keine Klumpen entsteht
  5. Sobald alles gut vermengt ist, den Schneebesen herausnehmen und mit dem Holzstab weiter kneten bis einer glatte Konsistenz entsteht
  6. Das heiße Wasser nach und nach gießen und weiter Kneten, bis die gewünschte Konsistenz entsteht
  7. Danach den fertigen Fufu mit einer Untertasse Portionieren und mit einer kleinen Schüssel kleine runde Klöße formen
  8. Mit einer Sauce Deiner Wahl servieren

Notes

Mein Fufu serviere ich am liebsten mit Okra Sauce.
Bon appétit!
Fadi♥