Category Archives: Saucen

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Poulet Sauce Tomates | Hähnchen in würziger Tomatensauce


Tomaten. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ich komplett ohne Tomaten überhaupt dauerhaft kochen könnte. Zwar kommen ja nicht gerade bei jedem Gericht Tomaten zum Einsatz, jedoch bei vielen meiner Favoriten. Fangen wir einmal bei den Saucen an: Ist es zum Beispiel denkbar, Erdnusssauce oder Pépésoup ohne Tomaten zuzubereiten? Das ist zwar wahrscheinlich möglich, aber werden die Saucen dann tatsächlich auch schmecken? Machen wir mit den Eintöpfen wie beispielsweise Jollof Rice weiter. Gerade bei diesem Gericht dürfen Tomaten nicht fehlen. Das Gericht lebt praktisch von Tomaten so wie das auch bei vielen anderen Gerichten der Fall ist. Tomaten verleihen diesen eben den besonderen Umami Geschmack, welcher die Gaumen anregt.

Ich habe nun sicherlich mehr als nur deutlich gemacht, dass Tomatensauce auch bei mir einen sehr einen hohen Stellenwert auf meiner Liste der Lieblingsgerichte einnimmt. Außerdem war Tomatensauce, als wir klein waren, immer etwas ganz Besonderes. Vor allem, wenn es mit Fleisch zubereitet und anschließend zu Nudeln oder Reis serviert wurde, dann war es für uns immer ein besonderer Anlass.

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Manche behaupten, dass Tomatensauce langweilig sei. Mein Antwort dazu ist simpel: “Das ist bei meiner Tomatensauce, wie ich sie zubereite, nicht der Fall!”.

Bei mir wird Tomatensauce immer zu einem Gaumenschmaus. Natürlich kommt es dabei wie bei jedem Gericht auf die Wahl der richtigen Zutaten an. Ob man dabei frische sonnengereifte Tomaten oder Tomaten aus der Dose nimmt, ist einem selbst überlassen. Die Qualität muss jedoch gut sein, um den vollen Geschmack zu erzeugen. Nach diesem Tomatensaucen-Rezept wird kaum mehr Tomatensauce als langweilig bezeichnen. Probiert es doch einfach einmal aus!


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Poulet Sauce Tomates | Hähnchen in würziger Tomatensauce

Sauce tomate Poulet
Temps de préparation 20 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Portions: 6
Type de plat: Sauce
Cuisine: cuisine du monde

Ingrédients
  

  • ca. 1,3 kg ganzes frisches Hähnchen
  • 500 frische Tomaten 
  • 1 Dose Tomatenkonserve
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 grüner Paprika
  • 1 roter Paprika
  • 1 gelber Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 TL Knoblauchpaste oder 3-4 Zehen
  • 1/2 Zitrone
  • 2 Zweige Koriander
  • 2 Zweige Lauchzwiebeln
  • 1-2 EL Magic Sauce Carrots
  • ca. 100 ml Speiseöl
  • ca. 500 ml Frittieröl
  • Salz

Method
 

  1. Zuerst das Hähnchen in Stücke schneiden, mit reichlichen lauwarmen Wasser gut reinigen und gut abtropfen lassen
  2. Die Hähnchenstücke in einem Topf geben und mit der Saft einer halben Zitrone bestreuen. Magic Sauce Carrots und Salz dazugeben, gut miteinander vermischen und zugedeckt Beiseite stellen
  3. In Der Zeit, die Karotten waschen, schälen und in kleine Würfeln schneiden. Die frische Tomaten waschen und ebenfalls in größeren Würfeln schneiden
  4. Den Paprika waschen, entkernen, in großen Stücken schneiden und in einem Zerkleinerer zerkleinern lassen
  5. Lauchzwiebeln, Zwiebeln und Koriander ebenfalls klein schneiden
  6. Dann den Topf mit dem Hähnchen auf dem Herd für ca. 10 Minuten garen und danach die Stücke in Frittieröl auf allen Seiten goldbraun frittieren.
    Alternativ: Die Hähnchenstücke können im Backofen gebacken werden anstatt sie zu frittieren
  7. In der Zeit Speiseöl in einem Topf erhitzen Zwiebeln, Salz, Knoblauchpaste und Karottenhinzugeben und ca. 2 Minuten dünsten, dann den Tomatenmark hinzugeben, gut verrühren und weitere 2 Minuten dünsten.
  8. Während dessen sie Hähnchen Stücke im Frittieröl nicht vergessen und bei Bedarf wenden
  9. Die frisch gehackten Tomaten und die aus der Dose hinzugeben und ca. 10 Minuten bei gelegentlichem Rühren andünsten und dann die gehackte Paprika hingeben und zugedeckt ca. 5Minuten bei mittleren Hitze garen
  10. Die fertige Hähnchen aus dem Frittieröl herausnehmen, zusammen mit dem Hühnersaft aus dem Garprozess in die Sauce geben und vorsichtig miteinander vermischen und zugedeckt ca. 5 Minuten bei mittleren Hitze köcheln lassen
  11. Die feingehackten Korianderzweige und ein Teil der Lauchzwiebeln dazu geben, Vorsichtig vermischen und zugedeckt weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  12. Mit Beilagen der Wahl servieren und mit den restlichen Lauchzwiebel bestreuen und heiß genießen

Notes

Dazu serviere ich gerne Reis und frittierte Plantains. Kann auch genauso gut zu Nudeln passen.
Bon appétit!
Fadi

KircherCurry

Veganes Kichererbsen Curry mit Kartoffeln und Spinat


Wenn ich nicht weiß, was ich kochen soll, dann steht meistens Curry auf dem Speiseplan. Das ist aber komisch, oder? Ihr werdet bestimmt denken, weshalb ich als Verfechterin der westafrikanischen Küche ausgerechnet so viel mit Curry koche? Es ist jedoch eine Tatsache, dass die Westafrikanische Küche so vielfältig und würzig ist wie die indische Küche. Wenn es einmal schnell, würzig, lecker und unkompliziert gehen muss, dann koche ich meistens indische oder thailändische Gerichte, da sie den westafrikanischen sehr nahe kommen. Zudem sind die Zutaten für Curry in fast allen Supermärkten leicht zu finden, ganz im Gegensatz zu den afrikanischen Zutaten, welche leider noch meistens nur in speziellen Lebensmitteln Geschäfte zu kaufen sind.

Ein noch wichtigerer Grund ist, dass bei uns in der Familie alle Currygerichte mögen.

Wie bei allen meine Gerichten, lasse ich jedes Mal bei der Zubereitung von Curry meiner Fantasie freien Lauf. Einmal gibt es indisches Curry, ein anderes Mal nur thailändisches. Sogar eine Mischung aus beiden Varianten ist durchaus eine weitere Möglichkeit. Ab und zu probiere ich auch gerne, dem Gericht einen kamerunischen oder westafrikanischen Touch zu verleihen. Das Beste daran ist, dass es jedes Mal anders, aber dennoch wunderbar schmeckt. Wie oft habe ich schon von meinen Kinder gehört “Mama, das ist das beste Curry, den Du je gekocht hast…”

Übrigens halte ich stets die Zutaten zu Hause auf Vorrat. Wer weiß, wann mich das nächste Mal die Inspiration wieder im Stich lässt!

Für das heutige Rezept habe ich mich für ein veganes Curry mit Kichererbsen, Spinat und Kartoffeln entschieden. Dieses Rezept ist übrigens vor einigen Monaten meinem Sohn zuliebe entstanden, der seit einige Jahren Veganer ist. Mit diesem Rezept konnte ich sogar die Nicht-Veganer unter den Familienmitgliedern überzeugen. Es hat einfach fantastisch geschmeckt, auch ohne Fleisch. Vegan kann also ebenfalls richtig lecker sein!



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KichererbsenCurry

Veganer Curry mit Kichererbsen, Spinat und Kartoffeln

Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 40 minutes
Portions: 4
Type de plat: Eintöpfe, Sauce
Cuisine: asiaatisch, Indisch

Ingrédients
  

  • 200 g rohe Kichererbsen oder eine Dose gekochte
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 200 g tiefkühl Spinat f
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Veganer Kochsahne oder Kokosmilch
  • 100 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 1 Finger Ingwer
  • 5 Knoblauchzehen
  • 5 Gewürznelken
  • 1/2 TL Pfeffer weiß
  • 6-8 stücke Kardamom
  • 2 TL Currypulver
  • 50 ml Raps/ Kokosöl
  • ca. 1 l Wasser
  • Salz

Method
 

  1. Die rohen eigeweichten Kichererbsen in einem Schnellkochtopf mit Salz und Wasser geben und für ca. 25 Minuten weich Kochen
  2. In der Zeit die Kartoffeln schälen und ca. 3cm Würfeln Schneiden. Zwiebel hacken.
  3. in einer Mörser Ingwer, Knoblauch, Kardamom, Nelken und Pfeffer geben und das ganze grob mörsern und beiseite stehen lassen
  4. In einem Topf das Öl erhitzen Zwiebel, Salz, die gemörserten Gewürzen und den Currypulver dazugeben und ca. 4 Minuten dünsten
  5. Die Kartoffeln Stücke dazu geben gut miteinander vermischen, ca. 100ml Wasser dazu und zugedeckt ca. 10 Minuten kochen
  6. Inder Zeit die fertige Kichererbsen aus dem Topf nehmen und mit kaltem Wasser abschrecken
  7. Nun die gehackten Tomaten zu den Kartoffeln geben, gut miteinander vermischen. Den Tief kühl Spinat und die Kichererbsen dazu geben, mit Wasser bedecken und ca. 10 Minuten Köchel lassen
  8. Jetzt die Kochsahne bzw. Kokosmilch dazu geben, gut vermischen und zugedeckt weitere 5 Minuten köcheln lassen. Abschmecken und mit Basmati oder Beilage der Wahl genießen!

Notes

Bon appétit
Fadi

pepesoup

Pèpè Soup royal | Pangasius und king prawns Pepper Soup


Diese Woche hat uns leider wieder einmal deutlich gezeigt, dass wir uns so langsam aber sicher vom Sommer verabschieden müssen. Das zeigt sich nicht nur durch die kürzeren Tage, sondern auch die Temperaturen sind nicht mehr so hoch wie noch vor ein paar Wochen. Insbesondere morgens und abends merkt man sofort, dass der Herbst im Anmarsch ist. Mir war während dieser Woche oft teilweise so kalt , dass ich mir extra Socken anziehen musste.

Zur Einstimmung auf die unweigerlich eintreffende kalte Jahreszeit habe ich dieses leckeres Rezept für Euch wieder ausgegraben, welches ich in der Vergangenheit bereits oft zubereitet hatte.

pepesoup

Pèpè Soup ist eine sehr würzige und leicht scharfe Suppe/Sauce aus der westafrikanischen Küche. Und eine pikante Suppe passt doch hervorragend zu der nun beginnenden Herbstzeit.

In Kamerun wird Pèpè Soup oft mit Fisch gekocht, genauer gesagt mit Pangasius/catfish. Ich habe hier schon ein paar verschiedene Rezepte gepostet, jedes Mal eine andere Variante davon. Wer mich etwas näher kennt, der weiß bereits, wie sehr ich es liebe, zu versuchen, alte Rezepte irgendwie aufzupeppen. Ich kann daher die gleiche Gerichte mehrmals kochen und dabei jedes Mal etwas variieren. Mal fällt hier eine Zutat weg, mal kommt eine neue dazu, usw. Ich bin in der Küche sehr experimentierfreudig und das bereitet mir auch unheimlich viel Spaß, genauso viel wie beim Erfinden neuer Rezepte. Diesen neuen Rezepte gebe ich dann auch gerne einen Namen, sowie das auch bei dem heutigen Rezept der Fall war.

Wie ich auf diesem Name gekommen bin? In Kamerun ist Ndolè das Nationalgericht schlechthin und Ndolè Royal ist die mit Crevetten oder King Prawns veredelte Variante von Ndolè. Daher spielte ich mit dem Gedanken, bei einigen meiner Rezepte eine Standard- sowie eine Royal-Variante einzuführen. Dadurch würde sich die Serie der verschiedenen Royal-Varianten fortführen wie zum Beispiel bei Ndolè Royal und Gombo royal. Was bei Ndolè und Gombo funktioniert sollte doch eigentlich auch bei Pèpè Soup funktionieren. Und das tat es auch. Das Ergebnis ist richtig lecker!


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Pèpè Soup royal | Pangasius und king prawns Pepper Soup

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 45 minutes
Portions: 4
Type de plat: Eintöpfe, Hauptgericht, Soup
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 600 g Pangasius Steak
  • 6-8 stück King Prawns
  • 2 rote Paprika
  • 1-2 grüne Peperoni
  • 1-2 Zucchini
  • 1-2 Karotten
  • 1 Stange Lauchzwiebel
  • 100 g frische Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 5 Knoblauchzehen
  • 2 Habanero
  • 1 EL Magic Sauce
  • 1 EL Mix Bouillon Suppen Gewürzmischung von Saveurs d`afrik
  • 50 ml Rapsöl
  • ca. 500 ml Wasser
  • Salz

Method
 

  1. Das Gemüse putzen und mit reichlich Wasser abwaschen
  2. Nachfolgende Zutaten grob schneiden und in einem Mixer/Zerkleinerer grob hacken und beiseite stellen
    2 rote Paprika, 1-2 grüne Peperoni, 1 Stange Lauchzwiebel, 1 Schalotte, 5 Knoblauchzehen, 100 g frische Tomaten
  3. Die Pangasius Steak gut waschen und in einem Topf geben. Die in kleine feinen Stücken geschnittenen Zucchini und Karotten über den Fisch geben. Dann Salz, Rapsöl, Magic Sauce, Mix Bouillon und zum Schluss die vorher gemixten Zutaten dazugeben, gut miteinander vermischen und ein paar Minuten ziehen lassen (optional)
  4. Nun mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Nach ca. 15Minuten Habanero und King prawns dazugeben und zugedeckt weitere 15 Minuten köcheln lassen. Danach heiß servieren und genießen!

Notes

Die Suppe kann allein oder mit Beilage der Wahl serviert werden.
Bon appétit!
Fadi

Njapche

Pèhn-Njapche| Fufu mit Schwarzer Nachtschattenblätter Sauce


Zuerst gibt es einen kleinen Exkurs über eine vermeintlich giftige Pflanze. Der schwarzer Nachtschatten, wissenschaftlich Solanum nigrum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Nachtschatten (Solanum).

Als ich mich zum ersten Mal mit den genaueren Details dieser Pflanzen auseinandersetzte, musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass auf vieler Internetseiten die Pflanzen als giftig oder sogar sehr giftig eingestuft wurde. Darüber konnte ich nur meinen Kopf schütteln, denn seit ich denken kann, haben wir in Kamerun immer die Pflanzen konsumiert und zwar ohne groß darüber nachzudenken. Vergiftet hat sich dabei keiner!

PehnNjapche

In Kamerun ist diese Pflanze als Blattgemüse unter vielen Namen bekannt. Unter anderem wird sie mit Njama-Njama oder Légumes du village benannt und ist dabei bei fast allen sehr beliebt. Eine der bekanntesten Bezeichnung aus meinem Volk, die Bamun, ist Njapche. Diese Köstlichkeit wird bei uns fast immer mit Pèhn (Mais Fufu) serviert und so entsteht mit dieser Kombination das berühmt berüchtigte Pèhn-Njapche, das Volksgericht der Bamun. Wenn den meisten Kamerunern die Klassifikation der Ethnien nach ihrem typischen Gericht gefragt würde, dann würde bei den Bamun höchstwahrscheinlich am meisten dieses Gericht genannt werden.

Die Blätter der schwarzen Nachtschatten sind dem des Spinats sehr ähnlich. Geschmacklich besteht jedoch ein kleiner Unterschied. Während der Spinat etwas leichter und zarter schmeckt, hat der schwarzer Nachtschatten einen kräftigeren und etwas bittereren Geschmack. Er muss vor der Zubereitung sorgfältig gereinigt werden, um die Bitterstoffe zu entfernen und die Blätter zarter zu machen.

Als eine gute Bekannte mir diese köstlichen Blätter frisch aus ihrem Garten schenkte, habe ich vor Freude fast geweint. Es war eine Ewigkeit her, seit ich das letzte Mal dieses geliebte Gericht aus meiner Heimat gegessen habe. Genauer gesagt liegt das bereits ganze siebe Jahre zurück. Ich habe mich gleich an die Zubereitung gemacht als das Paket über den Postweg eintraf, wollte ich die wertvollen Blätter so schnell wie möglich kochen und mich davon satt essen.

Wie bei vielen Gerichten gibt es auch bei der Zubereitung von Njapche viele verschiedene Varianten. Ich habe mich bewusst für die traditionelle Weise nach dem Rezept meiner Großmutter entschieden. Diese wird ohne Zugabe von Fleisch oder Fisch mit Palmöl und Egusi zubereitet. Diese Variante schmeckt mir am Besten, erstens, weil die Zubereitung sehr einfach ist sowie auch sehr wenig Zutaten benötigt und zweitens, weil es so viele schöne Erinnerungen in mir weckt.

PehnNjapche

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Pèhn Njapche| Mais Fufu mit Schwarzer Nachtschattenblätter

Temps de préparation 30 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Temps total 1 heure 15 minutes
Type de plat: Gemüse
Cuisine: Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 1 kg frische Schwarze Nachschattenblätter alternative Biteku Teku oder Spinat
  • 100 g Egussi
  • 200 g frische Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 El Palmöl
  • ca. 200 ml Wasser
  • Salz
  • 1 TL Hot&Spicy
Für den Fufu
  • 200 g Hartweizengries
  • ca. 400 ml Wasser
  • 1 EL Kartoffelmehl

Method
 

  1. Die Blätter des schwarzen Nachtschatten aus den Stangen vorsichtig auslesen, daraus hangerechten Bund machen und fein hacken
  2. In ein Schüssel geben mit Salz und mit der Hand aneinander reiben bis es anfängt zu schäumen. Wasser dazugeben, herausspülen und noch eins bis zwei mal wiederholen, bis es nicht mehr schäumt. Dann gut das Wasser daraus pressen und beiseite stehen lassen
  3. Zwiebeln und Tomaten grob schneiden. Das Palmöl in einem Topf geben und die gehackte Zwiebeln und Tomaten und gepresste Knoblauchzehen hinzugeben und gut vermischen und ca. 2 Minuten dünsten
  4. Das Gereinigte Blattgemüse dazu geben, alles gut vermischen und ca. 5 Minuten andünsten. Danach etwas Wasser dazu gießen, zugedeckt und ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln
  5. In der Zeit, die Egusi Kerne trocken mahlen, den so entstandenen Pulver mit Wasser vermischen, bis zu einer dicken Konsistenz. Mit etwas Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Hot&Spicy abschmecken und gut vermischen. Dann kleine Teigmenge mit dem Löffel entnehmen und zum Gemüse darauf legen zugedeckt ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Dann gegen Ende das ganze miteinander gut vermischen
Fufu
  1. Das Wasser in einem Topf geben und zum Kochen bringen, dann Herd herunterdrehen und den Hartweizengries bei regelmäßigen Rühren nach und nach gießen und gut verrühren, bis eine gute Fufu Konsistenz entsteht.
  2. Den Kartoffelmehl mit 3 EL kaltem Wasser vermischen und zum Fufu dazu geben. Gut vermischen, etwas Wasser dazu geben und weiter verrühren.
  3. Den Fertigen Fufu mit dem Blattgemüse servieren und heiß genießen

Notes

Wer keine schwarzen Nachtschattenblätter parat hat, kann dies durch Spinat oder Grünkohl ersetzen.
Bon appétit!
Fadi
Tomatensauce

Hackbällchen in Tomatensauce


Ein wunderschönen Eid al-adha an alle Muslime der Welt!

Die Tomatensauce ist bei fast allen sehr beliebt. Vor ein paar Tagen, als ich mich mit einem Bekannten unterhalten habe, erwähnte er mir gegenüber, wie besonders Tomatensauce mit Fleisch früher für ihn war. Mir ist dabei wieder in Erinnerung gekommen, dass ich früher ebenso empfand.

Als Kind habe Tomatensauce immer mit besonderen Ereignissen in Verbindung gebracht, so zum Bespiel solche wie das heutige Opferfest.

Insbesondere Tomatensauce mit Hähnchen und Reis oder Spagetti wurde oft an Festtagen serviert. Wiederum an anderen Tagen genossen wir alle möglichen Saucen, wie beispielsweise Egusi/Sauce Pistaches, Mafé/Sauce d’arachides, Okra/Sauce Gombo, usw. Aber Sauce Tomate war bei uns Kinder stets beliebter als alle anderen.

Tomatensauce

Dann kam ich nach Deutschland und da drehte sich alles. Tomatensauce und Hähnchen war oft eine der wenige Saucen, die man aus der Heimat kannte und auch in Deutschland preiswert kochen konnte. Damals vor mehr als 25 Jahren gab es noch nicht so viele Möglichkeiten, sich mit Produkten aus der Heimat zu versorgen. Die afrikanischen Lebensmittelläden in Deutschland waren damals noch ziemlich rar. Wenn man überhaupt welche gefunden hatte, waren die Preise für mich damals als arme Studentin unerschwinglich. Tomaten und Hähnchen dagegen wurden in den Supermärkten ausreichend und auch preiswert angeboten. Auch Nudeln und Reis war günstig zu bekommen. Am Anfang fühlte es sich das alles richtig gut an, endlich die heiß geliebte Tomatensauce so oft essen zu können, wie man es gerne möchte. Aber dann, wie mit jeder Sache, konnte ich Tomatensauce plötzlich nicht mehr sehen.


Irgendwann fragte ich mich was für Saucen es noch geben könnte und entdeckte nach und nach anderen Möglichkeiten in den Regalen der Supermärkte sowie in der Mensa meiner Universität. So kam ich in Kontakt mit Rahm-, Jäger- Pfeffer- und Bratensaucen. Anfangs bediente ich mich an den in Tüten erhältlichen Fertigsaucen, aber das war mir jedoch egal. Hauptsache war, nicht jeden Tag Tomatensauce essen zu müssen.

Ich habe damals ein bisschen gebraucht, bis ich meine früher heißgeliebte Tomatensauce wieder lieben lernte. Aber irgendwann kam der Appetit wieder, zum Glück.

Heute koche ich sie wieder sehr gerne. Manchmal das originale Rezept wie damals aus meiner Kindheit, welches mir natürlich fast genauso lecker schmeckt wie früher. Aber oft versuche ich mich an verschiedenen Variationen wie beispielsweise bei meinem heutigen Rezept.



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Et voilà! Bon appétit!


Tomatensauce

Hackbällchen Stew

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 40 minutes
Temps total 55 minutes

Ingrédients
  

  • 800 g Rinderhackfleisch
  • 500 ml Tomatenpüree
  • 200 g Mini frische Roma Tomaten
  • 20 g Petersilie
  • 10 g Koriander
  • 3 EL Magic Sauce
  • 1 Finger Ingwer
  • 5 Knoblauchzehen
  • 2 TL Pfeffer S/W
  • 100 ml Speiseöl
  • Salz
  • 1 chilischote
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 TL getrocknete Basilikum oder Frische Blätter nach Belieben

Method
 

  1. In einem Mörser, Pfeffer, Knoblauch, Ingwer, Petersilie und Koriander, nach und nach geben und mahlen bis einer groben Paste entsteht
  2. Zum Hackfleisch dazugeben, mit Salz und 1EL Magic Sauce und gut miteinander vermischen. Daraus gleichgroßen Fleischbällchen formen
  3. Nun Zwiebeln schälen und fein hacken. dann die frische Tomaten waschen und jeweils in zwei zerteilen. Chili und Lauchzwiebel ebenfalls fein hacken
  4. Speiseöl in einem Topf erhitzen, die gehackte Zwiebeln, Chili, Lauchzwiebel, Tomaten und Salz dazugeben und ca. 10 Minuten andünsten
  5. Dann die Tomatenpüree und weitere 10 Minuten andünsten. Danach den Basilikum und einen weiteren Esslöffel Magic Sauce hinzugeben, gut verrühren und anschließend die Hackbällchen dazugeben
  6. Das Ganze vorsichtig rühren, zugedeckt ca. 15 Minuten bei mittleren Hitze köcheln und hin und wieder rühren. Abschmecken und genießen

Notes

Dazu serviere ich gerne frisch gekochte Fusilli oder  Spagetti.
Bon appétit!
Fadi