Der Herbst ist auch die Zeit der Heißgetränke und er ist zweifelsohne bei uns angekommen, mit all seinen guten sowie nicht so guten Seiten.
Zu den guten Seiten des Herbstes gehören aber doch einiges. Die Natur verwandelt sich, die Blätter auf den Bäumen erstrahlen in typisch herbstlichen rot-goldenen Farben. Im Zusammenspiel mit der Sonne erzeugt diese Wandlung schon etwas magisches. Der Kürbis sowie andere herbstliche Früchte werden geerntet…
Leider gehören die anderen, nicht so schönen Seiten zum Herbst ebenfalls dazu. Solche wie zum Beispiel die kürzer werdenden Tage, trüber Nebel, welcher die Sonne kaum mehr durchlässt. Das dies bei manchen einen leicht depressiven Zustand hervorrufen kann, der sogenannte Herbstblues, ist mehr als nur verständlich. Auch kommen oft Erkältungen und Grippalen Infekte dazu.
Gegen dieser negativen Seite des Herbsts kann man aber zum Glück etwas unternehmen. Dafür habe ich ein paar Wohlfühlgetränke, welche mir sehr gut helfen, den Herbstblues zu vertreiben. Eines davon ist Foléré/Bissap aka Afrikanische Malve/Hibiscus Sabdariffa.
Diese wohltuende Pflanze verwende ich jedoch das ganze Jahr über. Für Erfrischungsgetränke im Sommer, in Form von Eistee mit diversen Früchten der Saison sowie für Heißgetränke im Herbst und Winter. Die Zubereitung ist dabei ziemlich simpel. Die Farbe erinnert ein wenig an Traubensaft, der Geschmack und die positive Wirkungen auf dem Körper sind dabei auch nicht zu unterschätzen. Der Afrikanische Malventee ist somit eine Wohltat für Körper und Seele. Probier es und lass es Dir schmecken!
Kleine Werbeunterbrechung
Meine Afrikanische Malve beziehe ich oft vom der afrikanischen Online-Lebensmittelshop Saveurs d’adfrik.
Ananas gründlich waschen und schälen. Ananasfleisch in Stücke schneiden. Ananasstücke mit den Afrikanischen Hibiskus Blüten und Wasser in einem großen 10 Minuten lang kochen.
Die Limetten Scheiben, geschnittenen Ingwer und die Minzblätter hinzugeben und ca. 5 Minuten weiter kochen lassen.
Danach durch einen Sieb filtern, in einer Teekanne gießen und heiß servieren.
Nach Belieben mit Honig oder Zucker süßen und genießen!
Avocado gehörte früher zu den Top 5 meiner Lieblingsfrüchte. In Kamerun kommt Avocado am häufigsten als leckerer Belag für Brote oder Sandwiches zur Anwendung. Eine ebenso sehr beliebte Verwendung ist es, Avocados als Begleitung zu verschiedenen Beilagen wie gedämpften Manioc, Yams oder Bobolo zu servieren, sehr lecker. Avocadosalat hingegen war für mich früher etwas eher besonderes und seltenes. Das kam vor allem vor, wenn es Avocados im Überfluss gab. Dies war meistens während den Haupterntezeiten der Fall, welche von Februar bis Mai und von Juli bis September gehen. In dieser Zeit sind die Preise für Avocados ziemlich niedrig und sie war praktisch überall zu finden.
Was wusstest Du schon über Avocado?
Die Avocado (Persea americana Mill., auch Persea gratissima C.F.Gaertn.) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Die Frucht ist aus botanischer Sicht eine Beere.
Avocado hat seinen Ursprung im tropischen Regenwald Zentralafrikas sowie Mexikos.
Kamerun ist in Zentralafrika einer der größten Produzenten von Avocado mit rund 120000 Tonnen pro Jahr (Stand 2016). Die im Land produzierten Avocados werden sowohl für den eigenen Konsum als auch für den Export genutzt.
Die kamerunischen Avocados, insbesondere die aus Mbouda, sind bekannt für ihre trockene, cremigen Konsistenz sowie für den besonderen, sehr intensiven Geschmack. Wegen diese Eigenschaften haben sie sich auch den Namen “Avocat-beurre” oder in Deutsch übersetzt “Butteravocado” verdient.
Die wichtigsten Anbaugebiete von Avokado in Kamerun sind die Departements Bamboutos (Mbouda, Babadjou, Galim, Bagam, Bamenkombo usw.) und die Departements Menoua (Dschang). Auch die anderen Regionen des Landes liefern Avocados, allerdings in einem kleineren Umfang. Quelle
Die in diesem Rezept verwendete Avocado stammen allerdings nicht aus Kamerun, aber das Ergebnis war dennoch nicht schlecht.
Um meinem Salat einen besonderen Touch zu geben, habe ich vor dem Servieren ein paar Granatapfelkerne darüber gestreut. Die Süß-Säure des Granatapfels harmoniert gut mit der Cremigkeit von Avocado.
Avocado abwaschen und ausschneiden. Das Avocado Fruchtfleisch mit einem Avocado Messer oder einer Löffel herausscheiden und in einer Schüssel geben
Zwiebeln und Tomaten schneiden und in die Schüssel geben mit Kräutersalz, Pfeffer, Salz, Zitronensaft und Speiseöl
Das ganze gut miteinander vermischen, abschmecken und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Nach dem Servieren ein paar Granatapfelkerne über den Salt streuen und mit Lieblings Brot oder einfach so genießen.
Vor der Ausführung dieses Rezepts habe ich mich lange gedrückt. Wieso? Die Antwort ist simpel: Ich hasse es, Mehl zu verarbeiten. Außer bei der Herstellung von Beignets natürlich, denn dieser Teig gelingt mir immer… Na ja, fast immer. Das ist auch der Grund, weshalb ich so selten backe. Mir gelingt Kuchen leider nur in wenigen Fällen. Selbst wenn ich eine Backmischung verwende, kann es mir immer noch passieren, dass dabei etwas schief geht.
Daher habe ich dieses Rezept aus meiner Kindheit, welches ursprünglich ganz oben auf meiner Liste der “To Publish”-Rezepte rangierte, immer wieder vor mir hin geschoben.
Nun aber zum Gericht selbst. Was sind Pili eigentlich? Pili oder Meat pie (mit Fleischfüllung) in Kamerun, auch in Senegal unter dem Namen Fataya bekannt und im Französischen Pastels genannt, sind gefüllte Teigtaschen aus Mürbeteig – und genau das ist MEIN Problem, Teig- welcher im westafrikanischen Raum sehr weit verbreitet ist. Pili werden dabei oft als Vorspeise serviert und sind eigentlich bei allen sehr beliebt. Der Teig wird oft auf gleiche Weise zubereitet. Jedoch bei der Füllung ist bei der Phantasie keine Grenze gesetzt. Diese kann aus Gemüse (das habe ich aber ehrlich gesagt noch nie gesehen), Fleisch oder aller Fischsorten (ob frittierte oder gekochte, Sardinen oder Thunfisch) bestehen. Da ich Fisch sehr gerne mag und nicht zu viel Zeit bei der der Füllung Zubereitung investieren wollte, habe ich mich bei meiner Füllung für Thunfisch aus der Dose entschieden.
Es war eine mühsame Aufgabe, dafür zu sorgen, dass mir der Teig gelingt. Danach kam das Rollen, Ausstechen, Befüllen, Schließen und abschließend das Frittieren der entstandenen Taschen.
Zum Glück aber gab es jedoch ein Happy End! Ich war glücklich und stolz, dass ich es geschafft habe und meine Familie war ebenfalls richtig happy, weil ihnen die Pili wirklich sehr geschmeckt haben. Ende gut alles gut!
In einer großen Schüssel, Mehl, Backpulver, Salz , Eier, geschmolzene Butter und lauwarme Milch geben und entweder mit den Hände oder eines Rührgerät zu einem ebenmäßigen Teig verrühren
Den fertigen Teig zu einer Kugel zusammenrollen, mit Rapsöl einreiben und zugedeckt beiseite stellen
Füllung Vorbereiten
In der Zeit Tomaten in Würfeln schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Würfeln hacken
In einer Pfanne mit etwas Öl den feingehackte Zwiebel und Knoblauch mit einer Prise Salz gen und ca. 2 Minuten dünsten. Dann die gehackte Tomaten und eine TL Magic Sauce dazu geben und beim gelegentlichen Rühren ca. 5 Minuten reduzieren
Jetzt den Thunfisch noch dazu und weitere 5 Minuten reduzieren, bis es eine etwas festere Masse entsteht, die für eine Füllung geeignet ist
Die fertige Füllung in einer Schüssel oder Tellen geben und dzum Abkühlen in einem kühlen Ort stehen lassen
Teig Befühlen
Den Teig holen und in 3 gleiche Stücken teilen. Jeweils ein Stück zu einer ca 3mm dicken Teig ausrollen.Dann mithilfe eines Glas kleine Kreise schneiden und wiederholen bis alle Kreise für zum Befüllen fertig sind
Die einzelne Kreisen noch ein Boschen ausrollen und mit der inzwischen kalte Füllung befüllen.
Die Tasche vorsichtig zuklappen/falten.
Mithilfe einer Gabel die Öffnung der Taschen zerdrücken, sodass es beim Frittieren nicht aufgeht. Dabei nicht vergessen, den Teig mit einer Gabel etwas einzustechen, damit beim Frittieren die Luft daraus entweichen kann.
Et voila? Das ganze wiederholen, bis entweder keinen Teig oder keine Füllung mehr da ist
Das Frittieren
Frrittieröl In einem Topf oder einer Fritteuse erhitzen, dann das Herd oder Fritteuse auf mittlerer Hitze runter drehen und die Teigtaschen auf aller Seite goldbraun frittieren
Die fertige Teigtaschen aus dem Öl herausnehmen und auf einem Küchenpapier vorsichtig legen.Mit dem Rest der Füllung (falls es welche gibt oder mit Magic Sauce und Hot&Spicy servieren und heiß oder kalt genießen
Diese Woche hat uns leider wieder einmal deutlich gezeigt, dass wir uns so langsam aber sicher vom Sommer verabschieden müssen. Das zeigt sich nicht nur durch die kürzeren Tage, sondern auch die Temperaturen sind nicht mehr so hoch wie noch vor ein paar Wochen. Insbesondere morgens und abends merkt man sofort, dass der Herbst im Anmarsch ist. Mir war während dieser Woche oft teilweise so kalt , dass ich mir extra Socken anziehen musste.
Zur Einstimmung auf die unweigerlich eintreffende kalte Jahreszeit habe ich dieses leckeres Rezept für Euch wieder ausgegraben, welches ich in der Vergangenheit bereits oft zubereitet hatte.
Pèpè Soup ist eine sehr würzige und leicht scharfe Suppe/Sauce aus der westafrikanischen Küche. Und eine pikante Suppe passt doch hervorragend zu der nun beginnenden Herbstzeit.
In Kamerun wird Pèpè Soup oft mit Fisch gekocht, genauer gesagt mit Pangasius/catfish. Ich habe hier schon ein paar verschiedene Rezepte gepostet, jedes Mal eine andere Variante davon. Wer mich etwas näher kennt, der weiß bereits, wie sehr ich es liebe, zu versuchen, alte Rezepte irgendwie aufzupeppen. Ich kann daher die gleiche Gerichte mehrmals kochen und dabei jedes Mal etwas variieren. Mal fällt hier eine Zutat weg, mal kommt eine neue dazu, usw. Ich bin in der Küche sehr experimentierfreudig und das bereitet mir auch unheimlich viel Spaß, genauso viel wie beim Erfinden neuer Rezepte. Diesen neuen Rezepte gebe ich dann auch gerne einen Namen, sowie das auch bei dem heutigen Rezept der Fall war.
Wie ich auf diesem Name gekommen bin? In Kamerun ist Ndolè das Nationalgericht schlechthin und Ndolè Royal ist die mit Crevetten oder King Prawns veredelte Variante von Ndolè. Daher spielte ich mit dem Gedanken, bei einigen meiner Rezepte eine Standard- sowie eine Royal-Variante einzuführen. Dadurch würde sich die Serie der verschiedenen Royal-Varianten fortführen wie zum Beispiel bei Ndolè Royal und Gombo royal. Was bei Ndolè und Gombo funktioniert sollte doch eigentlich auch bei Pèpè Soup funktionieren. Und das tat es auch. Das Ergebnis ist richtig lecker!
Die Pangasius Steak gut waschen und in einem Topf geben. Die in kleine feinen Stücken geschnittenen Zucchini und Karotten über den Fisch geben. Dann Salz, Rapsöl, Magic Sauce, Mix Bouillon und zum Schluss die vorher gemixten Zutaten dazugeben, gut miteinander vermischen und ein paar Minuten ziehen lassen (optional)
Nun mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Nach ca. 15Minuten Habanero und King prawns dazugeben und zugedeckt weitere 15 Minuten köcheln lassen. Danach heiß servieren und genießen!
Notes
Die Suppe kann allein oder mit Beilage der Wahl serviert werden.Bon appétit!Fadi
Bobolo und Miondo (dünnere Varianten von Bobolo) oder auch bekannt als Maniokbrot, gehören neben Fufu und Plantains zu den beliebtesten Beilagen in der westafrikanischen Küche. Beide Begriffe stehen für eine in Binsen- oder Bananenblätter eingewickelte Teigmasse aus fermentierten Maniok. Bobolo findet man überall in Westafrika, manchmal unter anderer Bezeichnungen, wie zum Beispiel Chikwangue. Sie sind eine beliebte Beilage zu allerlei Gerichten wie Fleisch, Ndolè, Koki, usw.
Bobolo selber herzustellen bedeutet sehr viel Arbeit. Früher, als ich noch Zuhause gewohnt habe, hatten wir es ein- oder zweimal selber hergestellt. Danach taten wir uns das hingegen nie wieder an. Den dahinter liegenden Aufwand hatten wir damals gravierend unterschätzt. Wenn man nicht mit diesem Handwerk vertraut ist, macht das auch wirklich keinen Spaß, denn die Herstellung von Bobolo ist eine lange Prozedur.
Zuerst werden die frische Maniok-Knollen geschält, gewaschen und dann in Stücke geschnitten. Anschließend werden sie mit reichlich Wasser übergossen und für ca. 4-6 Tage zum Fermentieren zugedeckt. Dabei wird das Wasser ca. alle 2 Tage gewechselt. Wenn die Maniok-Knolle anfangen weich zu werden (und gar bei gewünschtem stärkeren Reifengrad fast zerfallen), werden sie aus dem Wasser herausgeholt und in einem Sack gepackt. Danach wird so viel Wasser wie nur möglich herausgepresst. Die daraus resultierende fast feste und nur noch feuchte Masse wird dann zu einem glatten, homogenen Teig gemahlen und anschließend in vorher gewaschene Binsenblätter( Magaphyrinum macrostchym) verteilt und darin eingewickelt. Danach werden die traditionell mit Binsenschnur in länglicher Richtung zusammen geschnürt. Die fertig eingewickelten Bobolo werden dann in einem mit darin ausgelegten Blättern (Bananen- oder Binsen) platziert, mit Wasser übergossen und je nach Größe und Menge zwischen 30-45 Minuten gekocht. Beim Kochen entwickelt sich der vorher beizenden fermentierten Geruch zu einem wesentlich angenehmeren, welcher etwas an Käse erinnert. Wenn mein aus der Schweiz stammende Mann mich deswegen hänselt, kontere ich gekonnt mit: “Ihr habt den Käse und wir haben Bobolo! Beiden wird nachgesagt, dass sie besser schmecken als dass sie riechen”.
Kleiner Bio Exkurs: Magaphyrinum macrostchym
Magaphyrinum Macrostchym oder in Kamerun genannt Feuilles de Jonc (übersetzt Binsenblätter), ist eine Pflanze aus der Familie der Marantaceae und Gattung der Megaphrynium. Sie wachsen am besten an feuchten Orten und regenerieren sich sehr schnell nach etwaigen Bodenstörungen wie zum Beispiel nach einem Feuer. Die langen Stängel werden bei der Herstellung von Kordeln, Körben und Matten verwendet. Die großen Blätter werden zum Einwickeln von Lebensmitteln unter anderem Bobolo, Fufu | Foufou, Ngond’a| Mets de Pistache usw. verwendet. Sie kommen zudem auch bei der Herstellung bestimmten Medizin aus Kräuterbasis zum Einsatz. Diese Blätter sind sehr nützlich und werden als ökologische, nachhaltige Verpackungsmaterialien schon seit Jahrhunderten in Westafrika benutzt.
Selbst gemacht schmeckt halt am Besten
So zurück zu meinen selbst fabrizierten Bobolo. Die Herstellung hört sich wie schon vorhin erwähnt nach viel Arbeit an und so war es auch. Deshalb kaufen die meisten ihre Bobolo lieber bereits kochfertig in Blätter eingewickelt, als diese mit viel Fleiß und Aufwand selbst herzustellen. Ich wollte es jedoch gerne einmal wieder diese Erfahrung machen, denn wie heißt es so schön: Selbst gemacht schmeckt halt ambesten!
So machte ich mich also an die Arbeit. Zum Afroshop fahren, Maniok holen, wieder zu Hause ankommen, alles vorbereiten und zum Fermentieren in eine Schüssel mit reichlich Wasser geben. Nach 6 Tagen konnte ich meine Bobolo fertig herstellen. Da ich übrigens keine Binsenblätter zur Hand hatte, kamen an dessen Stelle Bananenblätter zum Einsatz, wie das bei der Herstellung von Miondo üblich ist. Das geht ebenfalls ohne Weiteres. Wer gerade keine Blätter zur Hand hat, kann den Teig sogar einfach in Mikrowellenfolie einwickeln.
Bobolo ist übrigens wie viele fermentierte Lebensmittel sehr gut für die Darmflora. Wer einmal den etwas speziellen Geruch überwunden hat, wird den Geschmack von Bobolo lieben lernen. Gebt Euch also einen Ruck!
4-6 große Bananen Blätter alternative Frischhalte/ Mikrowellenfolie
4-5 Meter Binsenschnur Oder eine andere Hitzefeste Lebensmittel Schnur
Method
Den Maniok in Kreisen von ca 5 cm Dicke schneiden, schälen, jeweils in zwei zerteilen und die Wurzel in der Mitte herausschneiden.
Gut Waschen, in einer großen Schüssel geben, mit Wasser bedecken und zugedeckt in einem Ort zum Fermentieren stellen. Jeden Tag oder alle 2 Tage das Wasser wechseln .
Nach ca. 4-6 Tage die weich gewordenen Knollen aus dem Wasser herausholen und noch kurz mit kaltem Wasser spülen. Dann in einem Stoff/Sack geben und das Wasser aus den Knollen herauspressen
Danach in einem Mixer geben und zu einem homogenen Teig mahlen. Jetzt Die Blätter zum Einwickeln waschen und trocken tupfen.
Den Teig auf einem Blatt vorsichtig in etwas 2-3cm Dicke geben, dabei ca. 2 cm jeweils von Rand an beiden Ende lassen. Den Teig vorsichtig einwickeln und mit einer Schnur vorsichtig umwickeln
Die fertige gewickelte Bobolos Mithilfe eines Dampfgarers oder in einem Dampfgareraufsatz in einem Topf 30-45 Minuten dampfgaren
Danach aus dem Topf herausholen, die Schnüre abschneiden, die Blätter entfernen und die Bobolo als Beilage zu Fisch, Fleisch,… servieren und heiß genießen!
Notes
Dazu empfehle ich gegrillter Tilapia, Ngond’a oder gegrilltes Hähnchen.Bon appétit!Fadi