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Mafé Poisson frit | Westafrikanische Erdnusssauce mit frittiertem Fisch


Mafé oder in Kamerun genannt Sauce Arachides bzw. Groundnutsoup ist die westafrikanische Art, Erdnusssauce zuzubereiten. Westafrikanisch deshalb, weil die asiatischen Küche ebenfalls eine Erdnusssauce kennt. Diese wird aber etwas anders zubereitet.


In Kamerun wird die Sauce arachides fast immer mit Fisch oder Fleisch serviert. In der heutigen Zeit mit vielfältige Ernährungsmöglichkeiten ist es auch möglich, die Sauce vegetarisch oder sogar vegan zu kochen. Zu dem Thema habe ich übrigens bereits einen Beitrag über Erdnussauce Veggie verfasst. Anstatt Fisch und Fleisch kamen damals frische Champignons zum Einsatz. Erdnusssauce gehört zu den Lebensmitteln, bei welchen der Unterschied der “normalen” zur Veggie-Variante geschmacklich kaum spürbar ist, bedingt durch ihren von Natur aus sehr nussigen und intensiven Geschmack. Daher braucht es wirklich keine tierische Zusatzprodukte, um gut zu schmecken.

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Eine andere Variante, welche ich sehr mag, ist die Zubereitung mit Rindfleisch und Karotten. Die Karottenstücke in der Erdnusssauce finde ich besonders ansehnlich. Schließlich soll das Essen nicht nur schmecken, sondern den Appetit bereits beim hinschauen anregen.

Eine weitere Variante, die ich heute vorstellen möchte, wird mit Fisch zubereitet und ist die Lieblingsvariante meiner Mutter. Als wir noch klein waren, gab es diese Variante oft und dazu servierte sie gerne Reis oder gedämpfte Plantains. Auch hier füge ich frische Karotten hinzu, um ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen. Diese Variante wird besonders den Fischliebhabern sehr munden.


Das Ganze als Video


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Mafé Poisson frit | Westafrikanische Erdnusssauce mit frittiertem Fisch

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Portions: 4
Type de plat: Sauce
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 1-2 Tilapia Fisch
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 2 Karotten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 g frische mini Roma Tomaten oder andere Sorten
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 TL Knoblauchpaste
  • 1 EL Magic Sauce
  • ca. 30 ml Speiseöl
  • ca. 300 ml Frittieröl
  • ca. 600 ml Wasser
  • Salz

Method
 

  1. Zuerst den Fisch putzen und in Steak schneiden, dann in einer Schüssel mit Salz, etwas Öl und Magic Sauce geben. Gut vermischen und zum Marinieren stehen lassen
  2. In der Zeit die Erdnussbutter in etwas warmes Wasser lösen und zum ziehen stehen lassen
  3. Jetzt eine Pfanne mit Frittieröl füllen und erhitzen. Dann die gut marinierte Fischsteak darin auf aller Seiten goldbraun frittieren und Beiseite stellen
  4. In der Zeit einen Topf mit Speiseöl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch, Salz und Pfeffer dazugeben und ca. 2 Minuten dünnsten
  5. Tomatenmark dazu, weitere 2 Minuten rösten und dann die frische geschnittenen Tomaten, und die in beliebiger Formen geschnittenen Karotten hinzugeben g
  6. Das Ganze gut verrühren und ca. 2 Minuten weitere rösten
  7. Jetzt Wasser hinzufügen, sobald es anfängt zu kochen, die in Wasser aufgelöste Erdnussbutter hinzugeben und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Optional ein paar frische Habanero hinzufügen:
  8. Immer wieder rühren, damit nichts auf dem Topfboden klebt.
  9. Dann die frittierte Fischstaek hinzugeben, vorsichtig rühren, damit der Fisch nicht auseinander geht und zugedeckt weitere 15 Minuten köcheln, bis etwas Öl auf der Oberfläche erscheint. Fertig
  10. Mit Beilage der Wahl servieren und heiß genießen

Notes

Bon appétit!
Fadi

chuem

Pèhn Chuem | Fufu mit Kurbisblätter-Sauce


Die afrikanische Küche im allgemeinen, insbesondere jedoch die westafrikanische ist sehr reich an Blattgemüse, welche, sofern richtig zubereitet, nicht nur wertvolle Nährstoffe liefern, sondern zudem auch richtig lecker sind. Die Liste ist wahrscheinlich länger, als ich sie Euch vorstellen könnt, aber ich möchte lediglich aufzeigen, wie wichtig und wie oft Blattgemüse in der westafrikanischen Küche vorkommt.

Auswahl an Blattgemüsesorten aus der Westafrikanischen Küche

Fangen wir bei Ndolè an, das in Kamerun die Königin unter dem Blattgemüse ist. Als nächstes kommt Eru, welches in den kamerunischen Provizen Nordwest und Südwest große Beliebtheit genießt. Dann Folong, auch bekannt als BitekuTeku in anderen Ländern Afrikas, ist eine Art Spinat, das sehr bekömmlich ist. Hinzu kommen noch die Blätter der Alleskönnerpflanze Maniok: Kpwem, die einfach von allem geliebt wird, nicht zuletzt dank seines wertvollen Beitrags in der westafrikanischen Küche. Als nächstes der Njapche, auch bekannt als Njama Njama, eine Art wilder Spinat, der beim Bamun-Volk (von wo ich mütterlicherseits herstamme) sehr beliebt ist. Die Liste ist bereits lange und bei Weitem noch nicht vollständig.

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Sind Kürbisblätter essbar?

Heute kommt nämlich auf meiner Liste nämlich ein weiteres Blattgemüse hinzu, das neben dem Pèhn Njapche zu dem Nationalgericht der Bamun zählt, der Pèhn Chuem. Der Begriff Pèhn Chuem kommt aus der Bamun-Sprache und bedeutet Foufou aus Maismehl (Pèhn) mit Kürbisblätter Sauce (Chuem).

Ich vernehme bereits einige Stimmen, die sich gerade fragen, ob Kürbisblätter überhaupt essbar sind. Die Antwort lautet dabei eindeutig: “Selbstverständlich!” . Dabei muss jedoch unterschieden werden, von welchen Kürbissorten die Blätter genommen werden. Handelt es sich um essbare Kürbissorten, dann sind deren Blätter ebenfalls essbar. Vorsicht ist jedoch bei den Zierkürbissorten geboten, denn da sind die Blätter leider nicht essbar, sie könnten sogar giftig sein. Diese schmecken auch in allgemein auch ziemlich bitter und sind daher praktisch ungenießbar.

Dieses Gemüsesorte ist bei der Bamun-Bevölkerung sehr beliebt, da sie einige Vorteile mit sich bringt. Erstens wächst diese Pflanze sehr schnell, zweitens ist sie fast das ganze Jahr über verfügbar und drittens ist sie sehr kostengünstig zuzubereiten. Es braucht nur wenige weitere Zutaten, um daraus ein schmackhaftes Gericht zu zauber. Als letzer positiver Punkt ist noch zu erwähnen, dass die Pflanze viele wertvolle sowie gesunde Nahrungsstoffe enthält. Ihr seht schon, wie toll sie einfach ist.

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Lange habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, ob ich die Pflanze hier finden würde, bis mich letzter Sommer eine Bekannte anrief und fragte, ob sie mir ein Paar Kilo Chuem schicken könne, da sie bei ihr im Garten welchen gepflanzt und nun über ihren eigenen Bedarf hinaus davon hatte. Ich war derart überrascht, wie sie es hinbekommen hatte, hier Chuem wachsen zu lassen. Im Nachhinein ist mir jedoch klar geworden, dass dies doch durchaus logisch ist, da Chuem doch nichts anderes ist als die Blätter essbarer Kürbisse und bestimmten Melonenpflanzen. In Kamerun werden sie auch als “Feuilles de melons” – aus dem französischen übersetzt Melonenblätter bezeichnet… So hätte ich hier eigentlich all die Jahre locker Chuem aus frischen Blätter zubereiten können, aber ich wusste es schlicht und ergreifend nicht. Aber wie heißt es so schön: “Besser spät als nie”. Ich freue mich, das Gericht nun endlich auch hier zu Hause zubereiten zu können und kann es nur jedem empfehlen, es mir gleichzutun.

Chuem ist von Natur aus vegan und wird traditionell zu Fufu aus Maismehl sowie mit einer Tomatensauce serviert, welche oft zusätzlich auch Fleisch oder Fisch enthält.


Die Zubereitung als Video



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Pèhn Chuem | Fufu mit Kurbisblätter Sauce

Temps de préparation 30 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 1 heure
Portions: 6

Ingrédients
  

  • ca. 3 kg frische Kürbisblätter
  • 250 g rohe Erdnüsse ohne Haut
  • 3 Zwiebeln
  • 1 TL Rondelle/Country Onion
  • 1 EL Palmöl
  • 1-2 Habanero ganz
  • ca. 2 g Steinsalz oder evtl. Kaisernatron
  • Salz

Method
 

  1. Die Kürbisblätter von Stiele entfernen und soweit wie möglich die Fasern aus den Blätter entfernen. Dabei achten, dass nur zarte Blätter ausgelesen werden.
  2. Die ausgelesene Blätter waschen, in einem Topf geben und mit Wasser überdecken. Salz und Steinsalz dazugeben, zum kochen bringen und ca. 3 Minuten kochen
  3. Danach die fertige/weich gewordenen Blätter mit kalten Wasser abschrecken und das ganze Wasser soweit wie möglich aus den Blätter pressen und beiseite legen. (Am Ende sind die Blätter auf ca. 300g Gewicht geschrumpft, das ist normal)
  4. Die Erdnüsse waschen, die Zwiebeln schälen und grob schneiden und alles in einem Mixer mit etwas Wasser zu einer schönen Paste mixen
  5. Die Erdnusspaste in einem Topf geben, salzen, bei bedarf etwas Wasser hinzufügen und bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  6. Dann Palmöl, Rondelles und Habanero hinzufügen gut verrühren und zugedeckt ca. 5 Minuten weiter köcheln lassen
  7. In der Zeit die Blätter in einem Zerkleinerer geben und gut zerkleinern um die Blätter feiner zu bekommen
  8. Nun den Habanero kurz herausholen, damit die Sauce nicht zu scharf wird und die zerkleinerten Kürbisblätter zu den Erdnüsse dazu geben. Das ganze gut vermischen und zugedeckt weitere 10 Minuten köcheln lassen.
  9. Kurz vor Ende die Habanero nochmal dazu geben. Mit heißer Fufu servieren und genießen!

Notes

Chuem ist von natur aus vegan, wird traditionell zu Fufu aus Maismehl und mit einer Tomatensauce, die oft Fleisch oder Fisch enthalten kann, serviert.
Bon appétit!
Fadi
pouletsaucetomates

Poulet Sauce Tomates | Hähnchen in würziger Tomatensauce


Tomaten. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ich komplett ohne Tomaten überhaupt dauerhaft kochen könnte. Zwar kommen ja nicht gerade bei jedem Gericht Tomaten zum Einsatz, jedoch bei vielen meiner Favoriten. Fangen wir einmal bei den Saucen an: Ist es zum Beispiel denkbar, Erdnusssauce oder Pépésoup ohne Tomaten zuzubereiten? Das ist zwar wahrscheinlich möglich, aber werden die Saucen dann tatsächlich auch schmecken? Machen wir mit den Eintöpfen wie beispielsweise Jollof Rice weiter. Gerade bei diesem Gericht dürfen Tomaten nicht fehlen. Das Gericht lebt praktisch von Tomaten so wie das auch bei vielen anderen Gerichten der Fall ist. Tomaten verleihen diesen eben den besonderen Umami Geschmack, welcher die Gaumen anregt.

Ich habe nun sicherlich mehr als nur deutlich gemacht, dass Tomatensauce auch bei mir einen sehr einen hohen Stellenwert auf meiner Liste der Lieblingsgerichte einnimmt. Außerdem war Tomatensauce, als wir klein waren, immer etwas ganz Besonderes. Vor allem, wenn es mit Fleisch zubereitet und anschließend zu Nudeln oder Reis serviert wurde, dann war es für uns immer ein besonderer Anlass.

pouletsaucetomates

Manche behaupten, dass Tomatensauce langweilig sei. Mein Antwort dazu ist simpel: “Das ist bei meiner Tomatensauce, wie ich sie zubereite, nicht der Fall!”.

Bei mir wird Tomatensauce immer zu einem Gaumenschmaus. Natürlich kommt es dabei wie bei jedem Gericht auf die Wahl der richtigen Zutaten an. Ob man dabei frische sonnengereifte Tomaten oder Tomaten aus der Dose nimmt, ist einem selbst überlassen. Die Qualität muss jedoch gut sein, um den vollen Geschmack zu erzeugen. Nach diesem Tomatensaucen-Rezept wird kaum mehr Tomatensauce als langweilig bezeichnen. Probiert es doch einfach einmal aus!


Das Ganze als Video



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pouletsaucetomates

Poulet Sauce Tomates | Hähnchen in würziger Tomatensauce

Sauce tomate Poulet
Temps de préparation 20 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Portions: 6
Type de plat: Sauce
Cuisine: cuisine du monde

Ingrédients
  

  • ca. 1,3 kg ganzes frisches Hähnchen
  • 500 frische Tomaten 
  • 1 Dose Tomatenkonserve
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 grüner Paprika
  • 1 roter Paprika
  • 1 gelber Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 TL Knoblauchpaste oder 3-4 Zehen
  • 1/2 Zitrone
  • 2 Zweige Koriander
  • 2 Zweige Lauchzwiebeln
  • 1-2 EL Magic Sauce Carrots
  • ca. 100 ml Speiseöl
  • ca. 500 ml Frittieröl
  • Salz

Method
 

  1. Zuerst das Hähnchen in Stücke schneiden, mit reichlichen lauwarmen Wasser gut reinigen und gut abtropfen lassen
  2. Die Hähnchenstücke in einem Topf geben und mit der Saft einer halben Zitrone bestreuen. Magic Sauce Carrots und Salz dazugeben, gut miteinander vermischen und zugedeckt Beiseite stellen
  3. In Der Zeit, die Karotten waschen, schälen und in kleine Würfeln schneiden. Die frische Tomaten waschen und ebenfalls in größeren Würfeln schneiden
  4. Den Paprika waschen, entkernen, in großen Stücken schneiden und in einem Zerkleinerer zerkleinern lassen
  5. Lauchzwiebeln, Zwiebeln und Koriander ebenfalls klein schneiden
  6. Dann den Topf mit dem Hähnchen auf dem Herd für ca. 10 Minuten garen und danach die Stücke in Frittieröl auf allen Seiten goldbraun frittieren.
    Alternativ: Die Hähnchenstücke können im Backofen gebacken werden anstatt sie zu frittieren
  7. In der Zeit Speiseöl in einem Topf erhitzen Zwiebeln, Salz, Knoblauchpaste und Karottenhinzugeben und ca. 2 Minuten dünsten, dann den Tomatenmark hinzugeben, gut verrühren und weitere 2 Minuten dünsten.
  8. Während dessen sie Hähnchen Stücke im Frittieröl nicht vergessen und bei Bedarf wenden
  9. Die frisch gehackten Tomaten und die aus der Dose hinzugeben und ca. 10 Minuten bei gelegentlichem Rühren andünsten und dann die gehackte Paprika hingeben und zugedeckt ca. 5Minuten bei mittleren Hitze garen
  10. Die fertige Hähnchen aus dem Frittieröl herausnehmen, zusammen mit dem Hühnersaft aus dem Garprozess in die Sauce geben und vorsichtig miteinander vermischen und zugedeckt ca. 5 Minuten bei mittleren Hitze köcheln lassen
  11. Die feingehackten Korianderzweige und ein Teil der Lauchzwiebeln dazu geben, Vorsichtig vermischen und zugedeckt weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  12. Mit Beilagen der Wahl servieren und mit den restlichen Lauchzwiebel bestreuen und heiß genießen

Notes

Dazu serviere ich gerne Reis und frittierte Plantains. Kann auch genauso gut zu Nudeln passen.
Bon appétit!
Fadi

Griesfufu

Couscous Mais-Semoule | Fufu aus einem Gemisch von Maismehl und Weizengries


Meine letzte Publikation über ein Rezept liegt zeitlich bereits eine Weile zurück, da ich mir die letzten Wochen vor dem Jahresende die Zeit genommen habe, über ein paar wichtige Gewürze der kamerunischen Küche zu schreiben. Dies hat mir sehr viel Spaß und Freude bereite. Ich habe mich auch riesig über die zahlreichen Feedbacks darüber gefreut, welche ich bislang von Euch lesen durfte.

Nun ist es doch endlich wieder einmal an der Zeit, ein neues Rezept zu veröffentlichen. Offen gestanden fiel es mir dieses Mal wirklich sehr schwer, ein Gericht bzw. ein Rezept zu finden, über welches ich zuerst schreiben soll. Dann fiel mir jedoch plötzlich ein, dass ich viele Fragen über Fufu erhalten habe, nachdem ich diese Woche folgendes Video auf meiner Insta veröffentlicht habe. Dadurch fiel die Entscheidung auf Fufu


Trendfood Fufu?

Fufu brauche ich eigentlich gar nicht mehr groß vorzustellen bei all diesen Posts und Videos, die überall in der Social Media kursieren. Fufu ist seit letztes Jahr als Trend Beilage schlechthin geworden. Wo man hinschaut: Insta, Tiktok, YouTube… überall findet man Beiträge über Fufu. Diesen Trend kann ich verstehen, denn wer einmal Fufu probiert hat, will es immer wieder einmal genießen. Das Gute an Fufu ist, dass man es aus verschiedenen Lebensmitteln zubereiten kann. Aus Plantains, aus Knollen wie Maniok oder Yams oder auch aus dem Mehl von Mais, Maniok oder Weizengries. Es gibt sogar die Möglichkeit, verschiedene Zutaten bzw. Mehle miteinander zu vermischen. Es ist hier wirklich vieles möglich.

Ich habe bisher mein Fufu aka Couscous entweder aus Maismehl oder aus Hartweizengries gemacht. Der Geschmack des ersten war mir dabei manchmal zu intensiv und des zweiten zu lasch. Dann kam mir die Idee, einer Mischung von beiden zu versuchen. Dabei mischte ich Maismehl und Hartweizengries jeweils zur Hälfte. Der Geschmack war perfekt und seitdem bereite ich mein Couscous aka Fufu aus Maismehl aus dieser Weise. Die Zubereitung bleibt jedoch die gleiche wie sonst.


Couscous de Mais

Couscous de Mais
Temps de cuisson 15 minutes
Temps total 15 minutes
Type de plat: Beilage
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 500 g Maismehl oder Hartweizengrieß
  • 50 g Maniokmehl oder 1 EL Kartoffelmehl
  • ca. 500 ml Wasser

Method
 

Zubereitung ohne Maniokmehl
  1. Das Wasser zum Kochen bringen
  2. Das Herd auf mittlerer Stufe runterdrehen
  3. Maismehl langsam ins Wasser geben und dabei mit einem Schaumschläger gleichmäßig rühren, damit sich kein Klumpen formt, bis ein glatten Teig entsteht
  4. Mit einem Holz Kochlöffel weiter rühren.
  5. Das Kartoffelmehl in etwa 20 ml Wasser auflösen und zum Brei dazu geben
  6. Noch weitere 3 Minuten rühren bis die gewünschte Konsistenz entsteht
  7. Mithilfe einer Kelle aus dem Topf nehmen und in einer Müsli schale Faust große Kugel formen
Zubereitung mit Maniokmehl
  1. Mais- und Maniokmehl trocken gut miteinander vermischen
  2. Das Wasser zum Kochen bringen
  3. Das Herd auf mittlerer Stufe runterdrehen
  4. Die Mehlmischung langsam ins Wasser geben und dabei mit einem Schläger gleichmäßig rühren, damit sich kein Klumpen formt, bis ein glatten Teig/Brei entsteht
  5. Mit einem Holz Kochlöffel weiter rühren bis die gewünschte Konsistenz entsteht
  6. ca. 100ml Wasser zugeben, zudecken und ca. 3-5 Minuten köcheln lassen
  7. Danach noch gut vermengen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist
  8. Mithilfe einer Kelle aus dem Topf nehmen und in einer Müsli schale Faust große Kugel formen

Notes

Das wird heiß serviert zu : Okra Sauce, Spinat,  Gari, und, und, und…
Bon appétit! 
Fadi♥
 

Beim Genießen von Fufu ist die richtige Sauce sehr wichtig. Bei mir gibt es Fufu (alle Sorten) oft mit Blattgemüsesorten wie Njapche oder sautierten Blattspinat oder manchmal Ndolé aber keine kommt an Okrasauce ran.

Griesfufu

Diese Kombi ist einfach Wahnsinn! Falls Ihr noch nicht im Genuss gekommen seid, kann ich es nur wärmsten empfehlen.


plantains malaxé

Plantains Malaxés | Plantains Eintopf mit Rindfleisch


Der Herbst hat dieses Jahr lange auf sich warten lassen. Aber er ist endlich richtig da, das kann man nicht mehr leugnen. Manche Tage sind zwar wärmer als üblich für diese Jahreszeit, aber die Kurze Tage und das Gefühl ständig zu frieren bring uns wieder in die Realität, es ist Herbst.

Seit Monaten redet man überall in den Medien von der Energiekrise. Anlässlich der weltweiten Energiekrise müssen wir sparsamer mit den Ressourcen umgehen. Das bedeutet unter anderem so spät wie möglich die Heizung in den Wohnräumen einschalten.


plantains malaxé

Damit es einem aber trotz der ganzen Energie Sparmaßnahmen nicht friert, haben viele Leute sich so manchen Tricks für sich entdeckt. Ich natürlich auch. Für mich gilt heiße Tee oder Getränke, heiße pikante Suppen und Eintöpfe. So wie dieses Platains Malaxés, eine meine Favoriten. Mit leckere Rinderstücke, wohltuende Gewürze und Kräuter zubereitet… Allein der Duft, das bei der Zubereitung den Raum fühlt gibt einem ein unbeschreibliches Gefühl von Wärme und Geborgenheit, das durch keine Heizung ersetzt werden kann. Das ist für mich Soul Food und für die kalte Jahreszeit einfach nicht wegzudenken.


Das Ganze als Video


plantains malaxé

Plantains Malaxés | Plantains Eintopf mit Rindfleisch

Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 1 heure
Temps total 1 heure 10 minutes
Portions: 4
Type de plat: Eintöpfe
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch

Ingrédients
  

  • 3 grüne Plantains
  • 800 g Rindergulasch
  • 2 EL Palmöl
  • 3 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Magic Sauce
  • 1 EL Gewürzmischung Epices Kondrè
  • Salz

Method
 

  1. Die Plantains schälen und in kleine runde Stücke von ca. 2cm Dicke schneiden und in einem Topf geben
  2. Zwiebeln und Tomaten grob würfeln und ebenfalls in Topf zu den Plantains geben
  3. Die vorher gereinigten Fleischstücke dazugeben, Salz Gewürzmischung (Épices Kondrè), Palmöl und anschließend Magic Sauce dazugeben
  4. Das Ganze mit Wasser bedecken, gutvermischen und auf Herd stellen und ca. 45 Minuten kochen bis Plantains und Fleisch richtig zart werden
  5. In einer Schüssel servieren und heiß genießen

Notes

Wer es scharf mag, kann während des Kochvorgangs ein paar Chilischote dazugeben oder noch besser ein oder mehr TL von Chez Fadi`s Hot&Spicy seiner Wahl dazu Servieren.
Bon appétit!
Fadi