Diese Woche werde ich zum ersten Mal seit zwei Jahren keine Rezept oder irgendwelche kulinarischen Beitrag veröffentlichen. Denn diese Woche ist eine sehr besondere Woche für mich…
Daher gibt es heute nur ein paar schöne Bilder aus meinem privaten Leben… Solchen, die nicht mit kochen zu tun haben.
Ribe the city of beautiful doors
Als wir am unsren ersten Abend durch die kleine dänische Stadt Ribe ging, – übrigens die älteste Stadt Skandinaviens – sind mir gleich die schönen, bunten Türen aufgefallen. Ich war ja sowieso seit Tagen auf einem kleinem Glückswölkchen und diese schöne Ansicht hat das Gefühl nur noch verstärkt. Ich dachte mir gleich, ich muss das alles irgendwie festhalten, in meinem Herzen und auf Bilder.
Die Grillsaison ist ja schon längst gestartet, daher ist es doch höchste Zeit für ein paar Grillspieße. Was gibt es denn da besseres als Suya?
Für diejenigen, welche dieses leckere Gericht noch nicht kennen: Suya gehören zu den beliebtesten Street Food in den westafrikanischen Straßen. Das Geheimnis von Suya ist vor allem die Zusammensetzung seinen Gewürzmischungen, Kankan.
Kankan gibt es mittlerweile überall zu kaufen. Auch hierzulande ist es in vielen afrikanischen Lebensmittelgeschäften oder in Onlineshops zu finden. Wer aber möchte, kann sich sein Kankan natürlich selbst herstellen. Rezepte dazu gibt es schon hier auf dem Blog.
Für die Suya Spieße können fast alle Fleischsorten verwendet werden. Oft verwende ich zarte Rinderfilets oder Minutensteak, die schnell gar werden. Diesmal fiel die Wahl auf zarte Hähnchenbrustfilet. Das Wichtigste bei meinen hausgemachten Suyaspießen ist neben der richtigen Kankan die Fleischqualität sowie die Garzeit.
Original werden Suyaspieße auf Holzkohle gegrillt. Wer jedoch mag, kann sie wie ich auf einem elektrischen, Gasgrill oder sogar im Backofen mit Grillfunktion brutzeln lassen. Sie schmecken in allen Fällen sehr lecker.
Die Hähnchenfilet mit kalten Wasser gut spülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Dann in längeren Stücke schneiden, sodass sie besser gespießt werden können
Die Stücke mit etwas Öl und Salz beträufeln und gut vermischen und dann mit Holz- bzw. Bambusspießen einspießen
In einem Plastikbeutel den Kankan geben, die Spieße hineingeben, gut schütteln, sodass die Gewürze über das ganze Fleisch gut verteilt wird
Auf einen heißen Grill (Holzkohle-, Gas-, oder elektrischer Grill) legen, mit etwas Öl einpinseln und ca. 15 Minuten auf allen Seiten grillen bis das Fleisch durch ist.
Der Sommer kommt immer mehr auf uns zu. Das merkt man nicht nur an den länger werdenden, sonnigen und heißen Tagen, sondern auch an der Vielfalt der sommerliche Produkte und Lebensmitteln, welche man derzeit sowohl in den Super- als auch in den Wochenmärkten finden kann.
Ich konnte mich bereits an leckeren Erdbeeren direkt aus der Region erfreuen. Jedoch ganz besonders freue ich mich jährlich auf die Tomaten. Denn jedes Jahr, sobald es endlich sonnengereiften Tomaten aus der Region zu kaufen gibt, besorge ich mir ganz viele davon und koche ich sie ein. So kann ich über lange Zeit den Geschmack von frischen Tomaten genießen, auch wenn die Saison bereits längst vorbei ist.
Auf der Suche nach neuen Rezepten, bei welchen ich mit Tomaten etwas anfangen kann, bin ich auf zahlreiche davon gestoßen. Alles klang dabei so einfach und lecker. So habe ich mich entschieden, selbst neue zu kreieren, denn ich liebe Tomaten in vielen Formen. Mit dem folgenden Rezept ist eine weitere Variante hinzu gekommen und ich freue mich, sie mit Euch nun teilen zu dürfen. Probieren lohnt sich dabei in jedem Fall!
200mlvorher gekochte und nur noch lauwarmes Wasser
1paar Basilikumblätter
1stück Karotte
Equipment
1 Einlegglas oder großes Glas mit Verschluss
Method
Wasser kochen, mit dem Salz gut verrühren und zum kühlen stehen lassen
Die Tomaten, die Basilikumblätter und die Karotte gründlich waschen und beiseite stellen
Ein Glas (leere Marmeladen- oder Einmachglas) gründlich mit kochendem Wasser sterilisieren. Die Vorher gut gewaschenen Tomaten und die Basilikumblätter vorsichtig hineinlegen, sodass es gut befüllt aber ca. 1 Finger noch frei blebt. Die asilikum Blätter am Besten zwischen den Tomaten klemmen, sodass sie später nicht nach oben schwimmen können
Die erkaltete Salzlösung im Glas gießen bis die Tomaten alle mit der Lösung bedeckt sind.
Das Karottenstück oben darauf legen und leich nach unten drücken, sodass die Karotten nach dem Vershcließen komplett im Wasser ist.Vorsicht: Das ganze Gemüse musst komplett im Wasser sein.
Das Glas gut verschließen und 4-5 Tage an einem Ort mit Raumtemperatur aufbewahren
Danach aufmachen, Zu Salate, als oder zu anderen Vorspeisen servieren und genießen!
Diese Woche scheint der Sommer nun endlich bei uns angekommen zu sein. Wie jedes Jahr bedeuten die ersten heißen Tage für manche von uns schwitzen. Und was hilft uns am besten gegen das Schwitzen?
Für heiße Tage habe ich mir bereits vor längerer Zeit ein tolles leckeres Rezept von ausgedacht: Foléré. Foléré, auch Bissap oder wissenschaftlich auch Sabdariffa oder Roselle genannt. Bekannt ist diese Pflanze vor allem als Afrikanische Malve oder Karkade. Sie gehört der Familie der Malvengewächse an. Sie wird in Kamerun, aber auch im übrigen tropischen Afrika allgemein zur Herstellung von Säften, Sirupen, Kuchen und Süßigkeiten verwendet.
Rezepte dazu gibt es zahlreiche. Ich selber mache es oft jedes Mal ein bisschen anders. Diesmal, habe ich zur Abwechslung einmal Ingwerstücke anstatt von Minzblätter verwendet. Zum Süßen habe ich mich für Waldhonig direkt aus meiner kamerunischer Heimat entschieden. Ein paar Scheiben frisch geschnittenen Zitrone dazu und dann noch ein paar frische Erdbeeren aus der Region setzen dem Ganzen die Krone auf. Nur noch in Kühlschrank damit et voilà! Ein leckeres und erfrischendes Getränk wie für den Sommer gemacht.
Es ist wieder mal Zeit für einen Exkurs nach außerhalb Westafrika. Heute führt uns unsere Reise an das andere Ende der Welt, nämlich nach Indien mit dem Gericht Samosa.
Samosa, Samusa oder alternative Sambusa (in Ostafrika) sind kleine Teigtaschen in Form eines Dreiecks, gefüllt mit allem Möglichen. Bei der Füllung kann man sich zwischen Gemüse, Fleisch, Linsen und vielem mehr entscheiden. Es gibt sogar Varianten mit einer süßen Füllung.
Obwohl ursprünglich aus Indien stammend, findet man diese leckeren Täschchen auch sehr oft in der afrikanischen , insbesondere in der Ostafrikanischen Küche wie zum Beispiel in Uganda, Kenia, Somalia, Äthiopien oder Eritrea sind sie sehr beliebt. Der Name und die Füllung können sich voneinander leicht unterscheiden, aber die Form und die Zubereitungsweise sind oft sehr ähnlich.
Meine Samosas Füllung besteht fast immer aus Hühner- oder Putenfleisch, leckerem Gemüse, am liebsten Asiatischer Art sowie Reisnudeln.
Samosas sind sehr beliebt als amuse-gueule. Meist mache ich eher Frühlingsrollen als Samosas, weil es schneller geht. Sowohl für Samosas als auch für Frühllingsrollen verwende ich immer die gleiche Füllung und die gleiche Teigblätter. Der einzige Unterschied zwischen den beiden ist nur die Falttechnik. Die Dreiecke zu falten können bei ungeübten Personen sich als etwas schwere Prozedur gestalten. Aber wie man so schön sagt: “Übung macht den Meister”.
Das erste Mal, als ich Samosas herstellen wollte, habe ich mir damals mindestens fünf verschiedene Videos angeschaut, um die für mich geeignete Falttechnik zu evaluieren. Es war dabei teilweise sogar lustig, die verschiedenen Techniken auszuprobieren.
Das Ergebnis konnte sich am Ende sehen und noch viel wichtiger natürlich schmecken lassen.
Die Putenbrust in kleine Würfeln schneiden und in einer Schüssel geben. Knoblauch-Ingwer Paste, Sesamöl, Soja Sauce dazu geben und gut miteinander vermischen
Zwiebeln fein schneiden und in einem Wok oder Kochtopf mit Speiseöl und Salz geben und die Zwiebeln kurz andünsten. Dann die gewürfelten Putenbruststücke, Paprikapulver, Curry noch etwa Soja Sauce und das Gemüse hinzugeben
Das Ganze gut vermischen und ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze andünsten.
Dann die Reisnudeln im Topf geben, mit dem Gemüse zudecken und zugedeckt weitere 5 Minuten andünsten. Danach Mithilfe einer Küchenschere die Reisnudeln klein schneiden.
Das ganze nochmal gut vermischen, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Die Frühlingsrollenblätter voneinander trennen und schräg übereinander legen, sodass sie leicht entnehmbar sind
Mehl mit etwas Wasser zu einer dicken Flüssigkeit vermischen
Dann die Blätter wie im Video falten, mit der Füllung garnieren und mit der Mehl-Wasser Mischung zukleben. Das ganze wiederholen bis keine Blätter oder keine Füllung mehr da sind
Frittieröl in einem kleinen Topf oder einer Fritteuse geben und heiß werden lassen. dann die Samosas darin auf allen Seiten goldbraun frittieren.
Die fertige Samosas aus dem Topf herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Mit Soja Sauce oder Chez Fadi`s Hot&Spicy Sauce servieren und genießen