dorade

Im Ofen gegrillte Dorade zu Ofen Gemüse und Kartoffeln


Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, wie sehr ich Fisch liebe? Dann wiederhole ich nur zu gerne: Ja, ich esse liebend gerne Fisch. Am liebsten esse ich mein Fisch in ganzer Form mit Kopf, Schwanz, Flossen und Gräten. Leider bin in letzter Zeit nicht mehr oft dazu gekommen, selbst Fisch zuzubereiten. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich während meines letzten Urlaubs so viel Fisch und Meerestiere gegessen habe und sich bei mir in dieser Hinsicht für paar Wochen ein Sättigungsgefühl eingestellt hat.

Vor ein paar Tagen kam mein Mann von seinem wöchentlichen Einkauf nach Hause und brachte dabei diese Prachtstücke von ganzen Doraden mit. Und sieh da, die Lust nach Fisch war wieder zurückgekehrt. Ich wusste sofort genau, was ich daraus zaubern möchte. Was mir noch vorerst noch nicht klar war, welche Beilage ich dazu servieren soll.

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An einem heißen sommerlichen Tag möchte man schließlich nicht unbedingt lange in der Küche stehen. Außerdem hat man oft an solchen Tag eher Lust auf leichte Kost. Also standen eigentlich nur noch Salat und Gemüse zur Auswahl. Ich habe mich für letzteres entschieden, weil dann die Beilage auch eine vollständige Mahlzeit für die Vegetarier/Veganer in unserer Familie eine Mahlzeit bietet. Da Gemüse allein vielleicht für sie doch etwas zu leicht wäre, habe ich ein paar Kartoffeln dazu dazu gegeben, um das Ganze ein bisschen nahrhafter zu machen.

Schnell war das Gemüse geschält und in Stücke geschnitten, während meine vorher geputzten Doraden schön in meiner leckeren Marinade aus Magic Sauce ruhten. Die schönen bunten Farben des Gemüses machten schon bei der Zubereitung richtig Spaß und das Anschauen weckten in mir bereits einen großen Appetit. Wenn es jetzt schon so lecker aussieht, wusste ich gleich: Es wird wunderbar schmecken.

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Meine Bemühungen fruchteten erneut in einem Erfolg. Für jeden war etwas dabei und allen Familienmitgliedern hat es super geschmeckt. Für mich war es zudem eine Erleichterung, denn ich musste nicht so lange in der Küche stehen, um die ganze Familie mit ihren unterschiedlichen Neigungen und Vorlieben mit mehreren Gerichten zu bekochen, wie dies sonst oft der Fall ist. Dann hätte mir das Kochen so an einem heißen Tag nicht so viel Freude bereitet.


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Im Ofen gegrillte Dorade zu Ofen Gemüse und Kartoffeln

Temps de préparation 25 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Temps total 1 heure 10 minutes
Portions: 4
Type de plat: Beilage, Gebackenes, Hauptgericht
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 3-4 Mittelgroße gefrorene Dorade
  • 3-4 kleine Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 4-5 kleine Karotten
  • 1 Zwiebel
  • ca. 300 g Kartoffeln
  • 1 Zitrone
  • 4 El Magic Sauce
  • ca. 50 ml Speiseöl
  • ca. 100 ml Wasser
  • Salz
  • Kräutersalz

Method
 

  1. Die Doraden nach Anleitung auftauen, dann mit lauwarmem Wasser reinigen und ca. 15 Minuten in kaltem Wasser legen und mit der Saft einer Zitrone begießen
  2. Danach den Fisch aus dem Wasser herausnehmen, mit einem Küchenpapier trocken abtupfen und tiefe Quereinschnitten in das Fleisch machen, damit die Marinade später besser einwirkt
  3. Die Doraden mit Salz, Speiseöl und 3 EL Magic Sauce gut und überall einreiben und zugedeckt marinieren lassen
  4. Dann die Kartoffeln und die Karotte schälen, in ähnlich große Stücke schneiden, in einem Topf mit Salz, Wasser, 1 EL Magic Sauce und etwas Öl geben. Gut vermischen und ca. 10 Minuten kochen lassen und danach aussieben
  5. In der Zeit Paprika, Zucchini und Zwiebeln putzen und in gleich großen Stücken schneiden, in einer Schüssel geben, mit Kräutersalz, Speiseöl vermischen, auf einer Backofenplatte legen und im vorgeheiztem Backofen schieben
  6. Den gut marinierten Fisch auf einer anderen Backofenplatte legen, unter der Gemüseplatte ebenfalls im Backofen schieben und alles für ca. 45 Minuten zuerst auf Umluft garen.
  7. Die vorgekochten Kartoffeln vor Ende der Garzeit mit dem Gemüse vermischen und weitere 10 Minuten auf Grillfunktion grillen
  8. Im Backofen die Dorade Platte mit der Gemüseplatte den Platz vertauschen und die Dorade ebenfalls ca. 10 Minuten auf aller Seiten auf Grillfunktion grillen.
  9. Das Gemüse und die Dorade auf getrennter Platte bzw. Schüssel servieren, mit Chez Fadi's Magic Sauce und/oder Hot&Spicy servieren und genießen.

Notes

Bon appétit!
Fadi

Njapche

Pèhn-Njapche| Fufu mit Schwarzer Nachtschattenblätter Sauce


Zuerst gibt es einen kleinen Exkurs über eine vermeintlich giftige Pflanze. Der schwarzer Nachtschatten, wissenschaftlich Solanum nigrum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Nachtschatten (Solanum).

Als ich mich zum ersten Mal mit den genaueren Details dieser Pflanzen auseinandersetzte, musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass auf vieler Internetseiten die Pflanzen als giftig oder sogar sehr giftig eingestuft wurde. Darüber konnte ich nur meinen Kopf schütteln, denn seit ich denken kann, haben wir in Kamerun immer die Pflanzen konsumiert und zwar ohne groß darüber nachzudenken. Vergiftet hat sich dabei keiner!

PehnNjapche

In Kamerun ist diese Pflanze als Blattgemüse unter vielen Namen bekannt. Unter anderem wird sie mit Njama-Njama oder Légumes du village benannt und ist dabei bei fast allen sehr beliebt. Eine der bekanntesten Bezeichnung aus meinem Volk, die Bamun, ist Njapche. Diese Köstlichkeit wird bei uns fast immer mit Pèhn (Mais Fufu) serviert und so entsteht mit dieser Kombination das berühmt berüchtigte Pèhn-Njapche, das Volksgericht der Bamun. Wenn den meisten Kamerunern die Klassifikation der Ethnien nach ihrem typischen Gericht gefragt würde, dann würde bei den Bamun höchstwahrscheinlich am meisten dieses Gericht genannt werden.

Die Blätter der schwarzen Nachtschatten sind dem des Spinats sehr ähnlich. Geschmacklich besteht jedoch ein kleiner Unterschied. Während der Spinat etwas leichter und zarter schmeckt, hat der schwarzer Nachtschatten einen kräftigeren und etwas bittereren Geschmack. Er muss vor der Zubereitung sorgfältig gereinigt werden, um die Bitterstoffe zu entfernen und die Blätter zarter zu machen.

Als eine gute Bekannte mir diese köstlichen Blätter frisch aus ihrem Garten schenkte, habe ich vor Freude fast geweint. Es war eine Ewigkeit her, seit ich das letzte Mal dieses geliebte Gericht aus meiner Heimat gegessen habe. Genauer gesagt liegt das bereits ganze siebe Jahre zurück. Ich habe mich gleich an die Zubereitung gemacht als das Paket über den Postweg eintraf, wollte ich die wertvollen Blätter so schnell wie möglich kochen und mich davon satt essen.

Wie bei vielen Gerichten gibt es auch bei der Zubereitung von Njapche viele verschiedene Varianten. Ich habe mich bewusst für die traditionelle Weise nach dem Rezept meiner Großmutter entschieden. Diese wird ohne Zugabe von Fleisch oder Fisch mit Palmöl und Egusi zubereitet. Diese Variante schmeckt mir am Besten, erstens, weil die Zubereitung sehr einfach ist sowie auch sehr wenig Zutaten benötigt und zweitens, weil es so viele schöne Erinnerungen in mir weckt.

PehnNjapche

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Pèhn Njapche| Mais Fufu mit Schwarzer Nachtschattenblätter

Temps de préparation 30 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Temps total 1 heure 15 minutes
Type de plat: Gemüse
Cuisine: Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 1 kg frische Schwarze Nachschattenblätter alternative Biteku Teku oder Spinat
  • 100 g Egussi
  • 200 g frische Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 El Palmöl
  • ca. 200 ml Wasser
  • Salz
  • 1 TL Hot&Spicy
Für den Fufu
  • 200 g Hartweizengries
  • ca. 400 ml Wasser
  • 1 EL Kartoffelmehl

Method
 

  1. Die Blätter des schwarzen Nachtschatten aus den Stangen vorsichtig auslesen, daraus hangerechten Bund machen und fein hacken
  2. In ein Schüssel geben mit Salz und mit der Hand aneinander reiben bis es anfängt zu schäumen. Wasser dazugeben, herausspülen und noch eins bis zwei mal wiederholen, bis es nicht mehr schäumt. Dann gut das Wasser daraus pressen und beiseite stehen lassen
  3. Zwiebeln und Tomaten grob schneiden. Das Palmöl in einem Topf geben und die gehackte Zwiebeln und Tomaten und gepresste Knoblauchzehen hinzugeben und gut vermischen und ca. 2 Minuten dünsten
  4. Das Gereinigte Blattgemüse dazu geben, alles gut vermischen und ca. 5 Minuten andünsten. Danach etwas Wasser dazu gießen, zugedeckt und ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln
  5. In der Zeit, die Egusi Kerne trocken mahlen, den so entstandenen Pulver mit Wasser vermischen, bis zu einer dicken Konsistenz. Mit etwas Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Hot&Spicy abschmecken und gut vermischen. Dann kleine Teigmenge mit dem Löffel entnehmen und zum Gemüse darauf legen zugedeckt ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Dann gegen Ende das ganze miteinander gut vermischen
Fufu
  1. Das Wasser in einem Topf geben und zum Kochen bringen, dann Herd herunterdrehen und den Hartweizengries bei regelmäßigen Rühren nach und nach gießen und gut verrühren, bis eine gute Fufu Konsistenz entsteht.
  2. Den Kartoffelmehl mit 3 EL kaltem Wasser vermischen und zum Fufu dazu geben. Gut vermischen, etwas Wasser dazu geben und weiter verrühren.
  3. Den Fertigen Fufu mit dem Blattgemüse servieren und heiß genießen

Notes

Wer keine schwarzen Nachtschattenblätter parat hat, kann dies durch Spinat oder Grünkohl ersetzen.
Bon appétit!
Fadi
Opferfest

Einfaches Lammrezept zum Opferfest


Das Opferfest/Eid al-Adha ist das wichtigste Fest der Muslimen und ist vergleichbar mit Weihnachten bei den Christen. Hinter dieses drei tägigen Fest verbergen sich ein paar Rituale und Traditionen, welcheich gerne mit Euch teilen möchte.

Seit ich denken kann, hat jede Familie, die es sich leisten kann, zum Opferfest mindestens ein eigenes Lamm geopfert. Tagen oder sogar Wochen zuvor wird das Tier gekauft und während der Tage vor dem Opfern gut ernährt und bestens umsorgt. Am Tag vor dem Fest wird es gewaschen und nochmals mit frischem Futter versorgt. Das Ganze klingt etwas grausam, aber diese Tiere hatten im Allgemeinen zuvor ein sehr gutes Leben verbracht, denn sie kamen oft vom kleinen Züchtern und hatten daher viel Freiraum für den Auslauf sowie frisches Futter.

Am Opferfest wird es dann nach dem Opferfest-Gebet von einer dafür qualifizierten Person geschlachtet. Während der Schlachtung legt dabei das Familienoberhaupt bzw. die Person, in wessen Name die Schlachtung angeordnet wurde, eine Hand auf das Tier. Dabei wird es beruhigt, um die ganze Prozedur so schnell und stressfrei für das Tier zu halten.

Opferfest

Nach der Schlachtung wird das Fleisch in drei Teile zerlegt. Ein solches Drittel ist für die Weitergabe an die bedürftigen Personen gedacht, ein weiteres Drittel erhalten Verwandte und Freunde als Geschenk. Dass letzte Drittel verbleibt bei der Familie selbst zur Zubereitung des Festmahls.


Hierzulande ist die Schlachtung im eigenen Haus nicht so einfach möglich, daher gibt es Organisationen, welche das Schlachten und Verteilen an bedürftige Personen übernehmen. Somit kann trotzdem an den den Ritualen dieses für Muslime wichtigen Ereignisses teilgenommen werden. Dieses Angebot nehme ich auch oft gerne in Anspruch. Das Drittel aus der Schlachtung kaufe ich mir dann symbolisch bei einer Halal-Metzgerei. Daher befindet sich bei uns jedes Jahr zum Opferfest mindestens ein Lammgericht auf der Festtafel. Dieses Jahr sollte es nicht anders sein. Das Rezept habe ich wie oft sehr einfach gehalten. Das Ergebnis ist wieder sehr gut gelungen und es hat allen geschmeckt!


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Leichtes Lammrezept zum Opferfest

Alle Jahre wieder zum Opferfest…
Temps de préparation 10 minutes
Temps de cuisson 4 heures
Vorbereitung und Marinieren 1 heure
Temps total 5 heures 10 minutes
Portions: 4
Type de plat: Gebackenes
Cuisine: Afrikanisch, cuisine du monde

Ingrédients
  

  • 4 Lammkeulen
  • 4 EL Hot&Spicy Green
  • 1 EL Lammgewürzmischung
  • 1 EL Senf
  • 2 Zitronen
  • 2 EL Speiseöl
  • Salz

Method
 

  1. Sie Lammkeulen vorher gut waschen und in einer großen Schüssel mit Wasser bedecken und der Saft einer Zitrone hineingeben und für ca. 15 Minuten einwirken lassen
  2. In der Zeit in einer kleinen Schüssel Hot&Spicy Green Sauce, Speiseöl, Lammgewürzmischung, Senf, Salz und den Saft einer halben Zitrone vermischen und beiseite stellen
  3. Die Lammkeule aus dem Wasser herausholen, mit einem Küchenpapier trocken abtupfen, dann kleine aber tiefe Einschnitten in das Fleisch machen
  4. Die vorher vorbereitete Marinade holen und die Keulen damit überall gut einreiben. in einer Auflaufform legen und ca. einer Stunde zum Marinieren stehen lassen
  5. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Auflaufform mit den Keule in den Backofen schieben und auf 180°C für ca. 3,5 Stunden backen.
  6. Danach die Grillfunktion einstellen und weitere 30 Minuten auf 200°C backen. Mit Beilage der Wahl servieren und heiß genießen!

Notes

Bon appétit!
Fadi

Tomatensauce

Hackbällchen in Tomatensauce


Ein wunderschönen Eid al-adha an alle Muslime der Welt!

Die Tomatensauce ist bei fast allen sehr beliebt. Vor ein paar Tagen, als ich mich mit einem Bekannten unterhalten habe, erwähnte er mir gegenüber, wie besonders Tomatensauce mit Fleisch früher für ihn war. Mir ist dabei wieder in Erinnerung gekommen, dass ich früher ebenso empfand.

Als Kind habe Tomatensauce immer mit besonderen Ereignissen in Verbindung gebracht, so zum Bespiel solche wie das heutige Opferfest.

Insbesondere Tomatensauce mit Hähnchen und Reis oder Spagetti wurde oft an Festtagen serviert. Wiederum an anderen Tagen genossen wir alle möglichen Saucen, wie beispielsweise Egusi/Sauce Pistaches, Mafé/Sauce d’arachides, Okra/Sauce Gombo, usw. Aber Sauce Tomate war bei uns Kinder stets beliebter als alle anderen.

Tomatensauce

Dann kam ich nach Deutschland und da drehte sich alles. Tomatensauce und Hähnchen war oft eine der wenige Saucen, die man aus der Heimat kannte und auch in Deutschland preiswert kochen konnte. Damals vor mehr als 25 Jahren gab es noch nicht so viele Möglichkeiten, sich mit Produkten aus der Heimat zu versorgen. Die afrikanischen Lebensmittelläden in Deutschland waren damals noch ziemlich rar. Wenn man überhaupt welche gefunden hatte, waren die Preise für mich damals als arme Studentin unerschwinglich. Tomaten und Hähnchen dagegen wurden in den Supermärkten ausreichend und auch preiswert angeboten. Auch Nudeln und Reis war günstig zu bekommen. Am Anfang fühlte es sich das alles richtig gut an, endlich die heiß geliebte Tomatensauce so oft essen zu können, wie man es gerne möchte. Aber dann, wie mit jeder Sache, konnte ich Tomatensauce plötzlich nicht mehr sehen.


Irgendwann fragte ich mich was für Saucen es noch geben könnte und entdeckte nach und nach anderen Möglichkeiten in den Regalen der Supermärkte sowie in der Mensa meiner Universität. So kam ich in Kontakt mit Rahm-, Jäger- Pfeffer- und Bratensaucen. Anfangs bediente ich mich an den in Tüten erhältlichen Fertigsaucen, aber das war mir jedoch egal. Hauptsache war, nicht jeden Tag Tomatensauce essen zu müssen.

Ich habe damals ein bisschen gebraucht, bis ich meine früher heißgeliebte Tomatensauce wieder lieben lernte. Aber irgendwann kam der Appetit wieder, zum Glück.

Heute koche ich sie wieder sehr gerne. Manchmal das originale Rezept wie damals aus meiner Kindheit, welches mir natürlich fast genauso lecker schmeckt wie früher. Aber oft versuche ich mich an verschiedenen Variationen wie beispielsweise bei meinem heutigen Rezept.



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Et voilà! Bon appétit!


Tomatensauce

Hackbällchen Stew

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 40 minutes
Temps total 55 minutes

Ingrédients
  

  • 800 g Rinderhackfleisch
  • 500 ml Tomatenpüree
  • 200 g Mini frische Roma Tomaten
  • 20 g Petersilie
  • 10 g Koriander
  • 3 EL Magic Sauce
  • 1 Finger Ingwer
  • 5 Knoblauchzehen
  • 2 TL Pfeffer S/W
  • 100 ml Speiseöl
  • Salz
  • 1 chilischote
  • 1 Lauchzwiebel
  • 1 TL getrocknete Basilikum oder Frische Blätter nach Belieben

Method
 

  1. In einem Mörser, Pfeffer, Knoblauch, Ingwer, Petersilie und Koriander, nach und nach geben und mahlen bis einer groben Paste entsteht
  2. Zum Hackfleisch dazugeben, mit Salz und 1EL Magic Sauce und gut miteinander vermischen. Daraus gleichgroßen Fleischbällchen formen
  3. Nun Zwiebeln schälen und fein hacken. dann die frische Tomaten waschen und jeweils in zwei zerteilen. Chili und Lauchzwiebel ebenfalls fein hacken
  4. Speiseöl in einem Topf erhitzen, die gehackte Zwiebeln, Chili, Lauchzwiebel, Tomaten und Salz dazugeben und ca. 10 Minuten andünsten
  5. Dann die Tomatenpüree und weitere 10 Minuten andünsten. Danach den Basilikum und einen weiteren Esslöffel Magic Sauce hinzugeben, gut verrühren und anschließend die Hackbällchen dazugeben
  6. Das Ganze vorsichtig rühren, zugedeckt ca. 15 Minuten bei mittleren Hitze köcheln und hin und wieder rühren. Abschmecken und genießen

Notes

Dazu serviere ich gerne frisch gekochte Fusilli oder  Spagetti.
Bon appétit!
Fadi

Kulinarische Urlaubszusammenfassung


Manche werden sich sicherlich denken: “Noch eine weitere Woche ohne Rezept?” Ich kann das sehr gut nachvollziehen und hoffe, Ihr könnt auch den Grund dazu verstehen.

Ich lasse Euch aber nicht allein, denn ich zeige Euch nachfolgend ein paar leckere Impressionen aus meinem Urlaub, welche ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Die Reise ging von Marbach am Neckar aus über Hamburg nach Dänemark und zurück führte der Weg noch über Bad Rothenfelde bei Osnabrück. Ich habe in den zehn Tagen, die wir in Dänemark verbracht haben, so viele Krusten- bzw. Meerestiere wie insgesamt in den vergangenen 12 Monaten davor gegessen. Irgendwann hatte ich Angst vor einem Eiweißschock oder vor zu vieler Harnsäure im Körper. Garnelen, Muscheln, Krabben, Fisch usw. hatte ich täglich auf dem Teller. Alles war so lecker…


Hamburg

Auf der Durchreise haben wir einen Halt in Hamburg gemacht. Nach einer obligatorischen Hafenrundfahrt auf der Elbe und einem schönen Spaziergang auf den Landungsbrücken, ging es zum Essen beim Restaurant Captains Dinner mit einem schönen Blick auf die Elbe. Dort genossen wir einen leckeren Fischteller. Es war einer der leckersten, welchen ist seit langem gegessen hatte. Danach gab es zum Abschluss einen vorzüglichen Apfelstrudel in Vanillesoße und ein kräftiger Espresso rundete zuletzt alles ab… So fing der Urlaub schon richtig lecker an!


Ribe

In Ribe angekommen…

Restaurant Hotel Dagmar

Der erste Abend in Ribe haben wir im Restaurant vom Hotel Dagmar (ältester Hotel Dänemarks) zu Abend gegessen. Leider gab es bei der Vorspeise nicht so viel Auswahl, daher bestellten wir direkt die Hauptgerichte. Für mich ein typisch dänisches Fischgericht (den Namen habe ich leider vergessen) und für meinen Mann ein typisch dänisches Gericht (übersetzt in deutsch “Sternschnuppe”) mit leckeren Schrimps, paniertem Fisch und Brot.


Restaurant Saelhunden

Hier beim Restaurant Saelhunden gab es super leckere Schrimpscocktails als Vorspeise. Und als Hauptspeise wählten wir erneut jeweils ein Fischgericht. Folgendes hat mich dabei beeindruckt: Es gab immer wieder Brot und Butter und noch leckere Sorten dazu. Obwohl ich eigentlich kein großer Fan von Brot bin, habe ich dennoch immer wieder zugegriffen. Als Dessert bestellten wir eine leckere Erdbeertorte und ein richtig leckeres Apfelmus mit Maronen. Einfach der Hammer!


Römö

Einen wunderschönen Tag verbrachten wir auf der Insel Römö. Zuerst spazierten wir etwas auf dem schönen Nordseestrand und trafen uns anschließend mit einer meiner Bekannten, welche in der Nähe von Sylt wohnt. Wir haben dabei nicht nur einen lieben Menschen persönlich kennengelernt, sondern wurden durch sie gleich auf einen wahren Geheimtipp aufmerksam gemacht, nämlich ein schönes, jedoch wirklich sehr abgelegenes Kaffee in freier Natur, in welchem die leckeren Kuchen und Torten sogar mit Blumen geschmückt werden. Das war wirklich ein wunderschöner Anblick und das Gebäck schmeckte einfach vorzüglich.


Fjordkroen

Nach vier Tagen verließen wir Ribe und fuhren über die Insel Fünen weiter zur Insel Seeland zum Hotel Fjordkrön, welches in etwa in der Mitte von Kopenhagen und Rødbyhavn liegt. Der Blick von unserem Balkon auf den Fjord war herrlich und auch kulinarisch hatte das Hotel wirklich nur Vorzügliches zu bieten, wie Ihr leicht den Bildern entnehmen könnt. Die Vorspeise mit Spargeln, Shrimps und Sauce Hollandaise war schon ein gelungener Start. Die Hauptspeise war jedoch der Höhepunkt. Das Lachssteak war einfach genial und fiel dabei auch riesig aus, sodass wir uns gut überlegen mussten, ob wir überhaupt noch Platz für eine Nachspeise haben. Mein Mann braucht aber zum Schluss immer etwas Süßes und nahm dies in Form eines Schokoladenkuchens mit Früchten und Vanilleeis garniert zu sich. Natürlich durfte ich auch probieren. Es war köstlich!

An einem weiteren Abend bestellte ich mir Langustensuppe mit Merresfrüchten un danach ein riesiges Schollenfilet. Mein Mann wollte gerne in Erfahrung bringen, ob die Dänen auch Fleisch zubereiten können und bestellte ein Gericht mir Rehfiletmedaillons garniert mit Gemüse. Alles war lecker und wir können die Küche des Hotels wärmstens empfehlen.


Bad Rothenfelde

Bei unserer Rückreise zurück nach Hause machten wir im Ort Bad Rothenfelde bei Osnabrück Halt und besuchten dort einen ehemaligen Arbeitskollegen von mir. Da wir eine Übernachtung ohne Frühstück gebucht hatten, folgten wir am folgenden Morgen seiner Empfehlung und frühstückten im Café Cœurchen. Das Buffet war einfach genial, insbesondere schmeckten uns die Vielfalt an Salaten. Es war ein Brunch, wie wir ihn bislang noch in keinem Hotel genießen durften. Anschließend machten wir uns auf nach Hause und kamen dort nach fünfstündiger Fahrt gesund, munter und immer noch gesättigt an.


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