attiéké Salat

Attiéké Salat


Attiéké ist eine Spezialität aus der Elfenbeinküste und wird aus fermentierten Maniokwurzeln hergestellt. In Kamerun gibt es ein ähnliches Lebensmittel in trockener Form. Es nennt sich Gari und kann ähnlich wie Attiéké zubereitet werden.

Auf den ersten Blick sieht Attiéké aus wie orientalischer Couscous und wird auch ähnlich zubereitet. Nicht umsonst nennt man es auch Couscous Ivoirien, was übersetzt „Elfenbeinküste-Couscous“ bedeutet. Im Gegensatz zu orientalischem Couscous hat Attiéké jedoch einen leicht säuerlichen Geschmack, der dem Gericht eine besondere Note verleiht. Da Attiéké aus Maniok hergestellt wird, ist es von Natur aus glutenfrei und daher für viele, insbesondere für Allergiker, sehr gut bekömmlich. Es ist somit eine ideale Alternative zu orientalischem Couscous, das aus Weizen hergestellt wird.

attiéké Salat

Mittlerweile habe ich schon einige Attiéké-Rezepte veröffentlicht. An das erste – eine Gemüsepfanne mit Attiéké – kann ich mich noch gut erinnern. Ein paar Monate später habe ich ein weiteres Rezept ausprobiert, das ich beim Stöbern auf Instagram entdeckt hatte. Natürlich habe ich es mit meiner persönlichen Note verfeinert. Die Kombination hat mich begeistert, und seitdem gehört Attiéké zu meinen Lieblingslebensmitteln.

Auf der Suche nach einer ungewöhnlichen Vorspeise für meinen ersten Kochkurs an der VHS Ludwigsburg bin ich auf Attiéké-Salat gestoßen und dachte mir: „Das ist es!“ Und genau das war es auch. Die meisten Teilnehmer waren begeistert. Zunächst dachten alle an Tabouleh (Couscous-Salat), doch nach dem ersten Bissen waren sie angenehm überrascht. Nach dem Kochkurs habe ich den Salat direkt für meine Familie zubereitet – und auch da waren alle ausnahmslos begeistert.

Dieser Salat ist einfach und schnell zuzubereiten, denn die meisten Zutaten hat man ohnehin im Kühlschrank. Zudem eignet sich das Gericht – in angepasster Menge – auch perfekt als Party-Mahlzeit. Probiert es doch einfach mal selbst aus!


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Temps de préparation 20 minutes
Temps total 20 minutes
Portions: 6
Type de plat: Salat
Cuisine: Côte d’ivoire, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 500 g Attiéké
  • 200 g Roma oder Kirchtomaten
  • 100 g Dosenmais
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 essreife Avocado
  • 1 Stange Lauchzwiebel
  • 2 Zweige frische Petersilie
  • 2 Zweige frische Koriander
  • 3-4 EL Salat-/Speiseöl
  • 1 Limette
  • Pfeffer
  • Salz

Method
 

  1. Zu allererst den Attiéké in einer Schüssel geben und gut zerbröseln. Dann mit etwas 4-5 EL Wasser beträufeln und eine Minute in der Mikrowelle garen. Danach Herausnehmen gut verrühren und eine Weitere Minute Garen und abkühlen lassen
    Alternativ: Den Attiéké auf einem mit Backpapier belegten Dampfgaraufsatz zerbröseln und ca. 10 Minuten dampfgaren
  2. In der Zeit Tomaten, Paprika, Gurke, Petersilie und Koriander gut abwaschen und mit Küchenpapier abtupfen
  3. Tomaten in zwei, Paprika und Gurken in kleine Würfel schneiden. Petersilie und Koriander fein hacken und beiseite stellen
  4. Avocado ebenfalls schälen und in groben Stücken schneiden
  5. Den Mais aus der Dose in einem Sieb geben und mit kalten Wasser spülen
  6. Nun den abgekühlten Attiéké holen, nach einander Tomaten, Gurken, Paprika, Mais, Salz, Pfeffer, Öl und Limettensaft dazu geben und gut miteinander vermengen
  7. Danach Petersilie und Koriander hinzugeben und nochmals gut vermischen
  8. Zuletzt den Avocado dazugeben, noch einmal gut vermischen und zugedeckt ca. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
  9. Vor dem Servieren ca. einer halben Stunde aus dem Kühlschrank nehmen. Einrichten und genießen

Notes

Wer es nicht unbedingt Vegan haben möchte, kann zusätzlich gebratenen Hähnchenbruststreifen dazu geben.
Bon appétit!
Fadi

mafé poulet

Mafé Poulet | Westafrikanische Erdnusssauce mit Hähnchen


Mafé ist eine beliebte westafrikanische Erdnusssauce, die traditionell mit Fleisch, Gemüse und Reis serviert wird. Ursprünglich aus Mali stammend, hat sie sich in vielen Ländern Westafrikas wie Senegal, Gambia und Guinea verbreitet. Die reichhaltige Sauce basiert auf Erdnussbutter, Tomaten, Zwiebeln und aromatischen Gewürzen, die ihr einen herzhaften, leicht nussigen Geschmack verleihen. Je nach Region und Vorlieben wird sie mit Hähnchen, Rind oder Fisch kombiniert, kann aber auch in einer vegetarischen oder veganen Variante zubereitet werden.

Dieses Rezept habe ich speziell für meinen ersten kamerunischen/westafrikanischen Kochkurs entwickelt, den ich kürzlich in Zusammenarbeit mit der VHS Ludwigsburg veranstaltet habe. Mafé eignet sich besonders gut für Kochanfänger, da es einfach zuzubereiten ist und mit wenigen Zutaten ein intensives Aroma entfaltet. Das Besondere an meiner Variante ist, dass sie so angepasst wurde, dass sowohl Vegetarier und Veganer als auch Fleischliebhaber auf ihre Kosten kommen – so konnte wirklich jeder das Gericht in vollen Zügen genießen.

mafépoisson

ZZu Beginn wird die Sauce vollständig vegan zubereitet, während das Fleisch separat im Backofen goldbraun gegrillt wird. Gegen Ende der Zubereitung wird die Sauce aufgeteilt: Der vegetarische bzw. vegane Teil wird lediglich mit Magic Sauce verfeinert und einige Minuten weitergekocht, während in die klassische Variante die gegrillten Hähnchenteile kommen. Dieser einfache Trick sorgt dafür, dass jeder auf seine Kosten kommt! Besonders beim Kochen für Gäste mit unterschiedlichen Ernährungsweisen ist diese Methode ideal – der zusätzliche Aufwand ist minimal, und dennoch kann jeder das Gericht in vollen Zügen genießen.

Die Zubereitung von Mafé kam bei den Kursteilnehmern hervorragend an. Jeder konnte die einzelnen Schritte mühelos nachvollziehen, und am Ende haben wir gemeinsam ein köstliches Mafé genossen – serviert mit frisch gedämpften gelben Kochbananen, Maniok und Yamswurzeln.

VHS

Auf den nächsten Kurs freue ich mich schon jetzt!


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mafé poulet

Mafé Poulet | Westafrikanische Erdnusssauce mit Hähnchen

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Portions: 6
Type de plat: Sauce
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • ca. 1 kg ganzes Hähnchen oder Hähnchenteile
  • 3-4 EL Erdnussbutter (ungeslazen und ungesüsst)
  • 2-3 Karotten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 g Tomaten (alternativ Konserve verwenden)
  • 1 Zwiebel
  • 4-5 Knoblauchzehen
  • 2 EL Magic Sauce
  • ca. 30 ml Speiseöl
  • 1-2 EL Zitronen- oder Limettensaft
  • ca. 800 ml Wasser
  • Salz
  • Optional: 1–2 frische Habanero-Chilis für Schärfe

Method
 

  1. Das Hähnchen gründlich waschen, trocken tupfen und in gewünschte Stücke schneiden. In eine Schüssel geben und mit Salz, Zitronen-/Limettensaft, Öl und Magic Sauce vermengen. Abgedeckt beiseitestellen und mindestens 15 Minuten marinieren.
  2. Erdnussbutter in 250 ml warmem Wasser auflösen und ziehen lassen.
  3. Zwiebeln, Karotten und Tomaten waschen. Karotten schälen und in beliebige Stücke schneiden. Zwiebeln und Tomaten würfeln.
  4. Den Backofen auf 180°C (Grillfunktion) vorheizen. Die Hähnchenteile auf ein Backblech legen und ca. 20 Minuten grillen, dabei gelegentlich wenden, bis sie goldbraun sind.
  5. In der Zeit in einem großen Topf das Speiseöl erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Salz hinzufügen und ca. 2 Minuten anschwitzen. Tomatenmark unterrühren und weitere 2 Minuten anrösten.
  6. Frische Tomaten und Karotten dazugeben, gut vermengen und nochmals 2 Minuten braten. Mit 500 ml Wasser auffüllen und zum Kochen bringen.
  7. Sobald es kocht, die aufgelöste Erdnussbutter einrühren, gut vermengen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Optional: Habanero-Chilis hinzufügen, wenn eine schärfere Sauce gewünscht ist.
  8. Die gegrillten Hähnchenteile samt Bratensaft aus dem Backofen in die Sauce geben. Vorsichtig umrühren, abdecken und weitere 15 Minuten köcheln lassen, bis sich eine dünne Ölschicht auf der Oberfläche bildet.
  9. Das Gericht vom Herd nehmen und mit einer Beilage nach Wahl servieren – ideal mit Plantains, Maniok, Yams oder Reis.

Notes

*Für Vegetarier und Veganer einfach die Schritte 1,3 und 7 weglassen. Die Magic Sauce nach Schritt 8 hinzugeben und die Sauce weitere 10 Minuten köcheln lassen. Fertig!
Bon appétit!
Fadi

mafépoisson

Mafé Poisson frit | Westafrikanische Erdnusssauce mit frittiertem Fisch


Mafé oder in Kamerun genannt Sauce Arachides bzw. Groundnutsoup ist die westafrikanische Art, Erdnusssauce zuzubereiten. Westafrikanisch deshalb, weil die asiatischen Küche ebenfalls eine Erdnusssauce kennt. Diese wird aber etwas anders zubereitet.


In Kamerun wird die Sauce arachides fast immer mit Fisch oder Fleisch serviert. In der heutigen Zeit mit vielfältige Ernährungsmöglichkeiten ist es auch möglich, die Sauce vegetarisch oder sogar vegan zu kochen. Zu dem Thema habe ich übrigens bereits einen Beitrag über Erdnussauce Veggie verfasst. Anstatt Fisch und Fleisch kamen damals frische Champignons zum Einsatz. Erdnusssauce gehört zu den Lebensmitteln, bei welchen der Unterschied der “normalen” zur Veggie-Variante geschmacklich kaum spürbar ist, bedingt durch ihren von Natur aus sehr nussigen und intensiven Geschmack. Daher braucht es wirklich keine tierische Zusatzprodukte, um gut zu schmecken.

mafépoisson

Eine andere Variante, welche ich sehr mag, ist die Zubereitung mit Rindfleisch und Karotten. Die Karottenstücke in der Erdnusssauce finde ich besonders ansehnlich. Schließlich soll das Essen nicht nur schmecken, sondern den Appetit bereits beim hinschauen anregen.

Eine weitere Variante, die ich heute vorstellen möchte, wird mit Fisch zubereitet und ist die Lieblingsvariante meiner Mutter. Als wir noch klein waren, gab es diese Variante oft und dazu servierte sie gerne Reis oder gedämpfte Plantains. Auch hier füge ich frische Karotten hinzu, um ein wenig Farbe ins Spiel zu bringen. Diese Variante wird besonders den Fischliebhabern sehr munden.


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Mafé Poisson frit | Westafrikanische Erdnusssauce mit frittiertem Fisch

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Portions: 4
Type de plat: Sauce
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 1-2 Tilapia Fisch
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 2 Karotten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 g frische mini Roma Tomaten oder andere Sorten
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 TL Knoblauchpaste
  • 1 EL Magic Sauce
  • ca. 30 ml Speiseöl
  • ca. 300 ml Frittieröl
  • ca. 600 ml Wasser
  • Salz

Method
 

  1. Zuerst den Fisch putzen und in Steak schneiden, dann in einer Schüssel mit Salz, etwas Öl und Magic Sauce geben. Gut vermischen und zum Marinieren stehen lassen
  2. In der Zeit die Erdnussbutter in etwas warmes Wasser lösen und zum ziehen stehen lassen
  3. Jetzt eine Pfanne mit Frittieröl füllen und erhitzen. Dann die gut marinierte Fischsteak darin auf aller Seiten goldbraun frittieren und Beiseite stellen
  4. In der Zeit einen Topf mit Speiseöl erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch, Salz und Pfeffer dazugeben und ca. 2 Minuten dünnsten
  5. Tomatenmark dazu, weitere 2 Minuten rösten und dann die frische geschnittenen Tomaten, und die in beliebiger Formen geschnittenen Karotten hinzugeben g
  6. Das Ganze gut verrühren und ca. 2 Minuten weitere rösten
  7. Jetzt Wasser hinzufügen, sobald es anfängt zu kochen, die in Wasser aufgelöste Erdnussbutter hinzugeben und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Optional ein paar frische Habanero hinzufügen:
  8. Immer wieder rühren, damit nichts auf dem Topfboden klebt.
  9. Dann die frittierte Fischstaek hinzugeben, vorsichtig rühren, damit der Fisch nicht auseinander geht und zugedeckt weitere 15 Minuten köcheln, bis etwas Öl auf der Oberfläche erscheint. Fertig
  10. Mit Beilage der Wahl servieren und heiß genießen

Notes

Bon appétit!
Fadi

chuem

Pèhn Chuem | Fufu mit Kurbisblätter-Sauce


Die afrikanische Küche im allgemeinen, insbesondere jedoch die westafrikanische ist sehr reich an Blattgemüse, welche, sofern richtig zubereitet, nicht nur wertvolle Nährstoffe liefern, sondern zudem auch richtig lecker sind. Die Liste ist wahrscheinlich länger, als ich sie Euch vorstellen könnt, aber ich möchte lediglich aufzeigen, wie wichtig und wie oft Blattgemüse in der westafrikanischen Küche vorkommt.

Auswahl an Blattgemüsesorten aus der Westafrikanischen Küche

Fangen wir bei Ndolè an, das in Kamerun die Königin unter dem Blattgemüse ist. Als nächstes kommt Eru, welches in den kamerunischen Provizen Nordwest und Südwest große Beliebtheit genießt. Dann Folong, auch bekannt als BitekuTeku in anderen Ländern Afrikas, ist eine Art Spinat, das sehr bekömmlich ist. Hinzu kommen noch die Blätter der Alleskönnerpflanze Maniok: Kpwem, die einfach von allem geliebt wird, nicht zuletzt dank seines wertvollen Beitrags in der westafrikanischen Küche. Als nächstes der Njapche, auch bekannt als Njama Njama, eine Art wilder Spinat, der beim Bamun-Volk (von wo ich mütterlicherseits herstamme) sehr beliebt ist. Die Liste ist bereits lange und bei Weitem noch nicht vollständig.

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Sind Kürbisblätter essbar?

Heute kommt nämlich auf meiner Liste nämlich ein weiteres Blattgemüse hinzu, das neben dem Pèhn Njapche zu dem Nationalgericht der Bamun zählt, der Pèhn Chuem. Der Begriff Pèhn Chuem kommt aus der Bamun-Sprache und bedeutet Foufou aus Maismehl (Pèhn) mit Kürbisblätter Sauce (Chuem).

Ich vernehme bereits einige Stimmen, die sich gerade fragen, ob Kürbisblätter überhaupt essbar sind. Die Antwort lautet dabei eindeutig: “Selbstverständlich!” . Dabei muss jedoch unterschieden werden, von welchen Kürbissorten die Blätter genommen werden. Handelt es sich um essbare Kürbissorten, dann sind deren Blätter ebenfalls essbar. Vorsicht ist jedoch bei den Zierkürbissorten geboten, denn da sind die Blätter leider nicht essbar, sie könnten sogar giftig sein. Diese schmecken auch in allgemein auch ziemlich bitter und sind daher praktisch ungenießbar.

Dieses Gemüsesorte ist bei der Bamun-Bevölkerung sehr beliebt, da sie einige Vorteile mit sich bringt. Erstens wächst diese Pflanze sehr schnell, zweitens ist sie fast das ganze Jahr über verfügbar und drittens ist sie sehr kostengünstig zuzubereiten. Es braucht nur wenige weitere Zutaten, um daraus ein schmackhaftes Gericht zu zauber. Als letzer positiver Punkt ist noch zu erwähnen, dass die Pflanze viele wertvolle sowie gesunde Nahrungsstoffe enthält. Ihr seht schon, wie toll sie einfach ist.

chuem

Lange habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, ob ich die Pflanze hier finden würde, bis mich letzter Sommer eine Bekannte anrief und fragte, ob sie mir ein Paar Kilo Chuem schicken könne, da sie bei ihr im Garten welchen gepflanzt und nun über ihren eigenen Bedarf hinaus davon hatte. Ich war derart überrascht, wie sie es hinbekommen hatte, hier Chuem wachsen zu lassen. Im Nachhinein ist mir jedoch klar geworden, dass dies doch durchaus logisch ist, da Chuem doch nichts anderes ist als die Blätter essbarer Kürbisse und bestimmten Melonenpflanzen. In Kamerun werden sie auch als “Feuilles de melons” – aus dem französischen übersetzt Melonenblätter bezeichnet… So hätte ich hier eigentlich all die Jahre locker Chuem aus frischen Blätter zubereiten können, aber ich wusste es schlicht und ergreifend nicht. Aber wie heißt es so schön: “Besser spät als nie”. Ich freue mich, das Gericht nun endlich auch hier zu Hause zubereiten zu können und kann es nur jedem empfehlen, es mir gleichzutun.

Chuem ist von Natur aus vegan und wird traditionell zu Fufu aus Maismehl sowie mit einer Tomatensauce serviert, welche oft zusätzlich auch Fleisch oder Fisch enthält.


Die Zubereitung als Video



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Pèhn Chuem | Fufu mit Kurbisblätter Sauce

Temps de préparation 30 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 1 heure
Portions: 6

Ingrédients
  

  • ca. 3 kg frische Kürbisblätter
  • 250 g rohe Erdnüsse ohne Haut
  • 3 Zwiebeln
  • 1 TL Rondelle/Country Onion
  • 1 EL Palmöl
  • 1-2 Habanero ganz
  • ca. 2 g Steinsalz oder evtl. Kaisernatron
  • Salz

Method
 

  1. Die Kürbisblätter von Stiele entfernen und soweit wie möglich die Fasern aus den Blätter entfernen. Dabei achten, dass nur zarte Blätter ausgelesen werden.
  2. Die ausgelesene Blätter waschen, in einem Topf geben und mit Wasser überdecken. Salz und Steinsalz dazugeben, zum kochen bringen und ca. 3 Minuten kochen
  3. Danach die fertige/weich gewordenen Blätter mit kalten Wasser abschrecken und das ganze Wasser soweit wie möglich aus den Blätter pressen und beiseite legen. (Am Ende sind die Blätter auf ca. 300g Gewicht geschrumpft, das ist normal)
  4. Die Erdnüsse waschen, die Zwiebeln schälen und grob schneiden und alles in einem Mixer mit etwas Wasser zu einer schönen Paste mixen
  5. Die Erdnusspaste in einem Topf geben, salzen, bei bedarf etwas Wasser hinzufügen und bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  6. Dann Palmöl, Rondelles und Habanero hinzufügen gut verrühren und zugedeckt ca. 5 Minuten weiter köcheln lassen
  7. In der Zeit die Blätter in einem Zerkleinerer geben und gut zerkleinern um die Blätter feiner zu bekommen
  8. Nun den Habanero kurz herausholen, damit die Sauce nicht zu scharf wird und die zerkleinerten Kürbisblätter zu den Erdnüsse dazu geben. Das ganze gut vermischen und zugedeckt weitere 10 Minuten köcheln lassen.
  9. Kurz vor Ende die Habanero nochmal dazu geben. Mit heißer Fufu servieren und genießen!

Notes

Chuem ist von natur aus vegan, wird traditionell zu Fufu aus Maismehl und mit einer Tomatensauce, die oft Fleisch oder Fisch enthalten kann, serviert.
Bon appétit!
Fadi
avocadosalat

Salade d’avocats royale | Avocado Salat mit Garnelen


Es ist wieder an die Zeit für eines meiner Lieblingsrezepte, eine vorzügliche kamerunische Vorspeise, Avocado Salat, jedoch dieses Mal “royale”, was bekanntermaßen im französischen “königlich” heißt. Wieso royale, werdet Ihr Euch nun vermutlich fragen

Auch von Ndolè her kenne wir bereits die klassische sowie die “royal” Variante mit Shrimps oder Garnelen. So kam bei mir die Idee auf, es bei weiteren Gerichten genau gleichzutun, nämlich die klassische Variante für die gewöhnliche Tage und die edle für besondere Anlässe oder spezielle Gäste. Von Ndolè royal ging es weiter mit Pèpè soup royal gefolgt von Gombo royal, also Okra Sauce mit Garnelen veredelt.

Nun kommt heute Salade d’avocats royal zu dieser Liste hinzu. Es wird auch bestimmt nicht die letzte edle Variante in der Liste sein.

avocadosalat

Avocado allein ist schon eine leckere Frucht, vorausgesetzt natürlich, dass man das Glück hat, welche zu finden, die nicht wässerig oder gar bereits verdorben sind. In den Supermärkten welche zu finden, die gut sind, ist wirklich oft eine Glückssache. Entweder sind sie viel zu hart zum sofortigen Verarbeiten oder viel zu weich durch das häufige Anfassen und Drücken durch die zahlreichen Einkäufer im Supermarkt. Kauft man welche, um sie reifen zu lassen, muss man selbst den richtigen Zeitpunkt erwischen, bei welchem sie reif genug, jedoch noch nicht verdorben sind. Auch das gestaltet sich als ein eher schwieriges Unterfangen, wenn man darin nicht erfahren ist.

Diejenigen Avocados, welche ich für dieses Rezept verwendet habe, entdeckte ich zufällig bei meinem Einkauf in einem afrikanischen Lebensmittelgeschäft, als ich mich eigentlich nach Plantains umgesehen habe. Aufgrund ihrer Farbe und Aussehen sind sie mir direkt positiv aufgefallen. Als die Verkäuferin erwähnte, dass Sie gerade frisch aus Kamerun eingetroffen sind, wusste ich, dass sie vorzüglich sein werden. Da habe direkt zugeschlagen, trotz des höheren Preises. Diese Investition hat sich aber auch gelohnt, denn es war wirklich ein Traum von einer Avocado. Fleischig, grün und intensiv im Geschmack, wie gemacht für meinen Salade d’avocats royale.

Also die wichtigste Zutat ist nun gekauft, die weiteren habe ich auch schon besorgt, nun geht es los mit dem Rezept, welches super schnell und einfach geht. Man nehme…


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Ein Traum von einer Vorspeise. Ich könnte jeden Tag davon essen. Probiert es selbst. Ich bin gespannt wie Ihr sie findet.


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avocadosalat

Salade d’avocats royale | Avocado Salat mit Garnelen

Temps de préparation 15 minutes
Temps total 15 minutes
Portions: 6
Type de plat: Salad, Salat, Vorspeise
Cuisine: Kamerunisch, Mexikanisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 3 Avocado essreif
  • ca 100 g gekochte Garnelen oder Schrimps
  • ca. 100 g Mini Roma oder Cherry Tomaten
  • 1/2 -1 rote Zwiebel
  • 1 Limette
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2-3 EL Rapsöl

Method
 

  1. Zuerst die Avocado teilen, in Stücke schneiden und in einer Schüssel geben
  2. Zwiebeln in feinen Streifen schneiden, Tomaten vierteln und zu der Avocado in die Schüssel geben
  3. Knoblauch schälen und entweder mit einer Knoblauchpresse zerdrücken oder fein hacken und ebenfalls in die Schüssel dazu geben
  4. Dann nacheinander, der Saft einer halben Limetten, Salz, Pfeffer Öl und die Garnelen in die Schüssel geben und gut miteinander vermischen
  5. 3-5 Minuten ziehen lassen und genießen

Notes

Bon appétit!
Fadi

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