pepesoup

Pèpè Soup royal | Pangasius und king prawns Pepper Soup


Diese Woche hat uns leider wieder einmal deutlich gezeigt, dass wir uns so langsam aber sicher vom Sommer verabschieden müssen. Das zeigt sich nicht nur durch die kürzeren Tage, sondern auch die Temperaturen sind nicht mehr so hoch wie noch vor ein paar Wochen. Insbesondere morgens und abends merkt man sofort, dass der Herbst im Anmarsch ist. Mir war während dieser Woche oft teilweise so kalt , dass ich mir extra Socken anziehen musste.

Zur Einstimmung auf die unweigerlich eintreffende kalte Jahreszeit habe ich dieses leckeres Rezept für Euch wieder ausgegraben, welches ich in der Vergangenheit bereits oft zubereitet hatte.

pepesoup

Pèpè Soup ist eine sehr würzige und leicht scharfe Suppe/Sauce aus der westafrikanischen Küche. Und eine pikante Suppe passt doch hervorragend zu der nun beginnenden Herbstzeit.

In Kamerun wird Pèpè Soup oft mit Fisch gekocht, genauer gesagt mit Pangasius/catfish. Ich habe hier schon ein paar verschiedene Rezepte gepostet, jedes Mal eine andere Variante davon. Wer mich etwas näher kennt, der weiß bereits, wie sehr ich es liebe, zu versuchen, alte Rezepte irgendwie aufzupeppen. Ich kann daher die gleiche Gerichte mehrmals kochen und dabei jedes Mal etwas variieren. Mal fällt hier eine Zutat weg, mal kommt eine neue dazu, usw. Ich bin in der Küche sehr experimentierfreudig und das bereitet mir auch unheimlich viel Spaß, genauso viel wie beim Erfinden neuer Rezepte. Diesen neuen Rezepte gebe ich dann auch gerne einen Namen, sowie das auch bei dem heutigen Rezept der Fall war.

Wie ich auf diesem Name gekommen bin? In Kamerun ist Ndolè das Nationalgericht schlechthin und Ndolè Royal ist die mit Crevetten oder King Prawns veredelte Variante von Ndolè. Daher spielte ich mit dem Gedanken, bei einigen meiner Rezepte eine Standard- sowie eine Royal-Variante einzuführen. Dadurch würde sich die Serie der verschiedenen Royal-Varianten fortführen wie zum Beispiel bei Ndolè Royal und Gombo royal. Was bei Ndolè und Gombo funktioniert sollte doch eigentlich auch bei Pèpè Soup funktionieren. Und das tat es auch. Das Ergebnis ist richtig lecker!


Das Ganze als Video



Und als Download…


pepesoup

Pèpè Soup royal | Pangasius und king prawns Pepper Soup

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 45 minutes
Portions: 4
Type de plat: Eintöpfe, Hauptgericht, Soup
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 600 g Pangasius Steak
  • 6-8 stück King Prawns
  • 2 rote Paprika
  • 1-2 grüne Peperoni
  • 1-2 Zucchini
  • 1-2 Karotten
  • 1 Stange Lauchzwiebel
  • 100 g frische Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 5 Knoblauchzehen
  • 2 Habanero
  • 1 EL Magic Sauce
  • 1 EL Mix Bouillon Suppen Gewürzmischung von Saveurs d`afrik
  • 50 ml Rapsöl
  • ca. 500 ml Wasser
  • Salz

Method
 

  1. Das Gemüse putzen und mit reichlich Wasser abwaschen
  2. Nachfolgende Zutaten grob schneiden und in einem Mixer/Zerkleinerer grob hacken und beiseite stellen
    2 rote Paprika, 1-2 grüne Peperoni, 1 Stange Lauchzwiebel, 1 Schalotte, 5 Knoblauchzehen, 100 g frische Tomaten
  3. Die Pangasius Steak gut waschen und in einem Topf geben. Die in kleine feinen Stücken geschnittenen Zucchini und Karotten über den Fisch geben. Dann Salz, Rapsöl, Magic Sauce, Mix Bouillon und zum Schluss die vorher gemixten Zutaten dazugeben, gut miteinander vermischen und ein paar Minuten ziehen lassen (optional)
  4. Nun mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Nach ca. 15Minuten Habanero und King prawns dazugeben und zugedeckt weitere 15 Minuten köcheln lassen. Danach heiß servieren und genießen!

Notes

Die Suppe kann allein oder mit Beilage der Wahl serviert werden.
Bon appétit!
Fadi

bobolo

Bobolo fait maison | Hausgemachte Bobolo/Maniokbrot


Bobolo  und Miondo (dünnere Varianten von Bobolo) oder auch bekannt als Maniokbrot, gehören neben Fufu und Plantains zu den beliebtesten Beilagen in der westafrikanischen Küche. Beide Begriffe stehen für eine in Binsen- oder Bananenblätter eingewickelte Teigmasse aus fermentierten Maniok. Bobolo findet man überall in Westafrika, manchmal unter anderer Bezeichnungen, wie zum Beispiel Chikwangue. Sie sind eine beliebte Beilage zu allerlei Gerichten wie Fleisch, Ndolè, Koki, usw.

Bobolo selber herzustellen bedeutet sehr viel Arbeit. Früher, als ich noch Zuhause gewohnt habe, hatten wir es ein- oder zweimal selber hergestellt. Danach taten wir uns das hingegen nie wieder an. Den dahinter liegenden Aufwand hatten wir damals gravierend unterschätzt. Wenn man nicht mit diesem Handwerk vertraut ist, macht das auch wirklich keinen Spaß, denn die Herstellung von Bobolo ist eine lange Prozedur.


Zuerst werden die frische Maniok-Knollen geschält, gewaschen und dann in Stücke geschnitten. Anschließend werden sie mit reichlich Wasser übergossen und für ca. 4-6 Tage zum Fermentieren zugedeckt. Dabei wird das Wasser ca. alle 2 Tage gewechselt. Wenn die Maniok-Knolle anfangen weich zu werden (und gar bei gewünschtem stärkeren Reifengrad fast zerfallen), werden sie aus dem Wasser herausgeholt und in einem Sack gepackt. Danach wird so viel Wasser wie nur möglich herausgepresst. Die daraus resultierende fast feste und nur noch feuchte Masse wird dann zu einem glatten, homogenen Teig gemahlen und anschließend in vorher gewaschene Binsenblätter( Magaphyrinum macrostchym) verteilt und darin eingewickelt. Danach werden die traditionell mit Binsenschnur in länglicher Richtung zusammen geschnürt. Die fertig eingewickelten Bobolo werden dann in einem mit darin ausgelegten Blättern (Bananen- oder Binsen) platziert, mit Wasser übergossen und je nach Größe und Menge zwischen 30-45 Minuten gekocht. Beim Kochen entwickelt sich der vorher beizenden fermentierten Geruch zu einem wesentlich angenehmeren, welcher etwas an Käse erinnert. Wenn mein aus der Schweiz stammende Mann mich deswegen hänselt, kontere ich gekonnt mit: “Ihr habt den Käse und wir haben Bobolo! Beiden wird nachgesagt, dass sie besser schmecken als dass sie riechen”.

bobolo

Kleiner Bio Exkurs: Magaphyrinum macrostchym

Magaphyrinum Macrostchym oder in Kamerun genannt Feuilles de Jonc (übersetzt Binsenblätter), ist eine Pflanze aus der Familie der Marantaceae und Gattung der Megaphrynium. Sie wachsen am besten an feuchten Orten und regenerieren sich sehr schnell nach etwaigen Bodenstörungen wie zum Beispiel nach einem Feuer. Die langen Stängel werden bei der Herstellung von Kordeln, Körben und Matten verwendet. Die großen Blätter werden zum Einwickeln von Lebensmitteln unter anderem Bobolo, Fufu | Foufou, Ngond’a| Mets de Pistache usw. verwendet. Sie kommen zudem auch bei der Herstellung bestimmten Medizin aus Kräuterbasis zum Einsatz. Diese Blätter sind sehr nützlich und werden als ökologische, nachhaltige Verpackungsmaterialien schon seit Jahrhunderten in Westafrika benutzt.

Selbst gemacht schmeckt halt am Besten

So zurück zu meinen selbst fabrizierten Bobolo. Die Herstellung hört sich wie schon vorhin erwähnt nach viel Arbeit an und so war es auch. Deshalb kaufen die meisten ihre Bobolo lieber bereits kochfertig in Blätter eingewickelt, als diese mit viel Fleiß und Aufwand selbst herzustellen. Ich wollte es jedoch gerne einmal wieder diese Erfahrung machen, denn wie heißt es so schön: Selbst gemacht schmeckt halt am besten!

So machte ich mich also an die Arbeit. Zum Afroshop fahren, Maniok holen, wieder zu Hause ankommen, alles vorbereiten und zum Fermentieren in eine Schüssel mit reichlich Wasser geben. Nach 6 Tagen konnte ich meine Bobolo fertig herstellen. Da ich übrigens keine Binsenblätter zur Hand hatte, kamen an dessen Stelle Bananenblätter zum Einsatz, wie das bei der Herstellung von Miondo üblich ist. Das geht ebenfalls ohne Weiteres. Wer gerade keine Blätter zur Hand hat, kann den Teig sogar einfach in Mikrowellenfolie einwickeln.

bobolo

Bobolo ist übrigens wie viele fermentierte Lebensmittel sehr gut für die Darmflora. Wer einmal den etwas speziellen Geruch überwunden hat, wird den Geschmack von Bobolo lieben lernen. Gebt Euch also einen Ruck!

Na, dann wünsche ich viel Spaß beim Fermentieren!


Das Ganze als Video



Und als Download…


Bobolo fait maison | Hausgemachte Bobolo

Temps de préparation 30 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Fermentierung 6 days
Temps total 6 days 1 heure 15 minutes
Portions: 4
Type de plat: Beilage
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 1 Kg Maniok Knolle
  • 1-2 Liter Wasser

Equipment

  • 4-6 große Bananen Blätter alternative Frischhalte/ Mikrowellenfolie
  • 4-5 Meter Binsenschnur Oder eine andere Hitzefeste Lebensmittel Schnur

Method
 

  1. Den Maniok in Kreisen von ca 5 cm Dicke schneiden, schälen, jeweils in zwei zerteilen und die Wurzel in der Mitte herausschneiden.
  2. Gut Waschen, in einer großen Schüssel geben, mit Wasser bedecken und zugedeckt in einem Ort zum Fermentieren stellen. Jeden Tag oder alle 2 Tage das Wasser wechseln .
  3. Nach ca. 4-6 Tage die weich gewordenen Knollen aus dem Wasser herausholen und noch kurz mit kaltem Wasser spülen. Dann in einem Stoff/Sack geben und das Wasser aus den Knollen herauspressen
  4. Danach in einem Mixer geben und zu einem homogenen Teig mahlen. Jetzt Die Blätter zum Einwickeln waschen und trocken tupfen.
  5. Den Teig auf einem Blatt vorsichtig in etwas 2-3cm Dicke geben, dabei ca. 2 cm jeweils von Rand an beiden Ende lassen. Den Teig vorsichtig einwickeln und mit einer Schnur vorsichtig umwickeln
  6. Die fertige gewickelte Bobolos Mithilfe eines Dampfgarers oder in einem Dampfgareraufsatz in einem Topf 30-45 Minuten dampfgaren
  7. Danach aus dem Topf herausholen, die Schnüre abschneiden, die Blätter entfernen und die Bobolo als Beilage zu Fisch, Fleisch,… servieren und heiß genießen!

Notes

Dazu empfehle ich gegrillter Tilapia, Ngond’a oder gegrilltes Hähnchen.
Bon appétit!
Fadi

spagetti camerounese

Spagetti Camerounese| Spagetti mit Tomatensauce nach Kamerunischer Art


Spagetti ist bei speziell bei Kindern sehr beliebt. Das habe ich zumindest so beobachtet, sowohl hier in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern, in welchen ich bereits war. Auch in meiner Heimat Kamerun ist Spagetti immer der Hit.

Vor ein paar Tagen war ich zu Besuch bei einer meiner Freundinnen. Sie ist eine Deutsche mit ungarischen Wurzeln und sie kocht wie ich ebenfalls leidenschaftlich gerne. Sie holte ein paar Kochbücher aus ihrer Sammlung heraus und wir haben uns über die verschiedenen Gerichte ausgetauscht. Auch haben wir uns intensiv über unsere Heimatländer unterhalten. Während dieser Unterhaltung sind mir so viele Kindheitserinnerungen wieder eingefallen, über welche ich gar nicht mehr nachgedacht habe. Da sie mir schon vor langer zeigen wollte, wie leicht sie selbstgemachte Nudeln herstellt, haben wir dies ca. eine halbe Stunde später tatsächlich auch umgesetzt und gemeinsam frische Spaghetti gemacht. Es war ein schönes Erlebnis und ich fing an, mir zu überlegen, mit welcher Sauce ich die Spagetti wohl am nächsten Tag kochen soll. Ja klar! Es fiel mir sofort ein Spagetti Camerounese ein.

Hier in Mitteleuropa, wird Spagetti oft mit einer Tomatensauce serviert, ob als Napoli (mit Tomatensauce), Arrabiata (mit pikanter Tomatensauce) oder als Bolognese (mit Hackfleisch in Tomatensauce). Wobei letztere die beliebteste Variante in Deutschland zu sein scheint.

Als wir noch Kinder waren, gab es bei uns auch hin und wieder Spagetti. Und wenn es welche gab, dann ebenfalls mit Tomatensauce. Aber es war weder Napoli noch Arrabiata noch Bolognese. Zur Tomatensauce wurde entweder frisch frittierter Fisch, Rindfleisch oder als beliebteste Variante Hähnchen hinzugegeben.

Für uns war es immer ein besonderen Anlass, wenn es “Spagetti-Sauce-Tomates-Poulet” gab. Dieses Gericht habe ich nach dem Besuch bei meiner Freundin gleich liebevoll Spagetti Camerounese getauft. Eine Ode an meiner schöne Heimat Cameroun. Wer Spagetti Bolognese mag wird Spagetti Camerounese lieben.


Das Ganze als Video



spagetti camerounese

Spagetti Camerounese| Spagetti mit Tomatensauce nach Kamerunischer Art

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 30 minutes
Temps total 40 minutes
Portions: 4
Type de plat: Hauptgericht
Cuisine: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch

Ingrédients
  

  • 4 Hähnchenschenkel oder ganzes Hähnchen
  • 400 g frische oder gehackte Tomaten aus der Dose
  • 200 g Roma Tomaten
  • 1 El Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 EL Magic Sauce
  • 200 ml Wasser
  • 200 ml Frittieröl
  • 1 TL getrocknete Basilikum
  • Salz

Method
 

  1. Das Hähnchen gründlich waschen, in Stücke schneiden und dann in einem Topf mit Salz, Wasser und einem Esslöffel Magic Sauce in einem Topf geben und ca. 10 Minuten zum kochen bringen
  2. In der Zeit die Zwiebel schneiden und in einem topf mit Olivenöl, Salz, Knoblauch und Tomatenmark ca. 5 Minuten andünsten. dann die gehackte Tomaten hinzugeben und beim regelmäßigem Rühren ca. 5 Minuten andünsten. Danach die geschnittenen Roma Tomaten hinzugeben und weitere 5 Minuten dünsten
  3. In der Zeit Frittieröl in einer Pfanne geben und erhitzen, die fertig gekochte Hähnchen aus dem Kochjus herausnehmen und in der Pfann in aller Seiten goldbraun frittieren
  4. Zeitgleich die Spaghetti zum Kochen bringen
  5. Danach die goldbraun frittierte Hähnchenteile samt Kochjus zur Tomatensauce hinzugeben. Basilikum dazugeben, alles gut verrühren und zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen
  6. Zum Schluss die Sauce mit dem gerade fertig gekochte Spagetti servieren und genießen

Notes

Wer es etwas scharf mag, dem empfehle ich ein schönen Portion Chez Fadi’s Hot&Spicy Red Sauce dazu.
Bon appétit!
Fadi

pouletaucitron

Hähnchenschenkel auf Zucchini mit Marokkanischen Salzzitronen


Hallo aus meinem Urlaub in der schönen Schweiz. Selbst im Urlaub kann ich es nicht lassen, ans Essen oder über das Essen nachzudenken. Besonders in der Urlaubszeit ist Essen für mich noch wichtiger. Dann ist man oft unterwegs und es bietet die Gelegenheit, neue Gerichte und Essgewohnheiten zu entdecken. Davon lasse ich mich gerne inspirieren. Bei dem heutigen Rezept aus der Marokkanischen Küche traf dies genauso zu.


Auch das heutige Rezept handelt vom Thema “Salzzitrone”. Wie ich bereits im meinen vorherigen Beitrag erwähnt habe, verleiht dieses praktische Zitronenrezept aus Marokko jedem Gericht eine leichte Zitronennote, ohne dabei gleich das Essen zu sauer werden zu lassen.

Dieses Mal habe ich die Salzzitrone dazu verwendet, mein heißgeliebtes Ofenhähnchen zu verfeinern.


Das Ganze als Video



Und als Download…


Hähnchenschenkel auf Zucchini mit Marokkanischen Salzzitronen

Temps de préparation 15 minutes
Temps de cuisson 45 minutes
Temps total 1 heure
Type de plat: Gebackenes
Cuisine: cuisine du monde

Ingrédients
  

  • 3-4 Hänchen Schenkel
  • 1-3 Zucchini
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Magic Sauce
  • 1 EL Salzzitrone Sirup
  • 1 Salzzitrone
  • Salz

Method
 

  1. Die Hähnchenschenkel gründlich waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Dann Tiefe Einschnitten auf beiden Seiten in das Fleisch machen und in einer Schüssel geben
  2. Zwiebeln längst schneiden und zu den Hähnchenschenkel in die Schüssel geben
  3. Ein Esslöffel der Salzzitronensirup, Magic Sauce, Salz und Olivenöl dazu geben und das Ganze gut miteinander vermischen und beiseite stellen
  4. Jetzt die Zucchini in gleichmäßigen Scheiben schneiden, in einer Auflaufform zusammen mit Salz, Olivenöl, etwas Magic Sauce vermischen. Die Zucchini scheiben nebeneinander in die Auflaufform platzieren
  5. Die marinierten Hähnchenschenkel auf die Zucchinischeiben legen, mit den Zwiebeln bestreuen und zuletzt eine Salzzitrone fein schneiden und auf das Ganze legen.
  6. Nun die Hähnchenschenkel auf beider Seite im vorgeheiztem Backofen für ca. 45Minuten, zuerst auf Umluft und dann auf Grillfunktion grillen. Danach mit Beilage der Wahl servieren und genießen

Notes

Dazu empfekle ich Couscous oder Reis
Bon appétit!
Fadi

salzzitrone

Marokkanische Salzzitrone | Eingelegten Zitronen


In meinem letzten Beitrag habe ich davon geschrieben, dass ich Salzzitronen zum Verfeinern meines Zucchini Auflaufs verwendet habe. Nun halte ich mein dort gegebenes Versprechen und teile heute nachfolgend das Rezept mit Euch.

Für das Rezept werden außer sauberen Gläsern mit Schraubverschluss lediglich noch 3 Zutaten benötigt, nämlich Zitronen, Salz und Wasser.

salzzitrone

Was ist eigentlich Marokkanische Salzzitrone?

Wie der Name bereits ein wenig verrät, stammt das Rezept aus der marokkanischen Küche. Dort wird es zum Würzen und Verfeinern vieler Gerichte verwendet. Anders als bei frischen Zitronen, wird durch das Einlegen in der Salzlake die extreme Säure der Zitrone gemildert ohne jedoch das frische Aroma der Zitrone zu tangieren. Die Zitronenschale wird dadurch weich und es bildet sich eine Art salziger Sirup.

Wie verwendet man die Salzzitrone?

Der Clou bei den marokkanischen Zitronen ist, dass die ganzen Zitronen samt Haut und der Salzlaken zum Würzen verwendet werden.

Persönlich benutze ich diese Zitronen für meine im Ofen gegrillte Hähnchenschenkel, zum Fisch oder zum Verfeinern von Gemüse und Couscous (siehe meinen letzten Beitrag vor einer Woche). Man kann es auch zur Vorbereitung von Zitronenbutter oder zu Salatsaucen hinzugeben. Vor allem harmonieren Salzzitronnen sehr gut zum Lammgerichte, da sie den manchmal starken Lammgeschmack etwas abmildern, ohne dabei das Fleisch sauer werden zu lassen.

Die Salzlake benutze ich auch oft als Zugabe zu meinen Salatsaucen, zum Vormarinieren und als Würzmittel in der Chermoula für meine Poulet au citron.


Das Ganze als Video



Und zum Download…


Marokkanische Salzzitrone | Eingelegten Zitronen

Temps de préparation 15 minutes
Einlegezeit 30 days
Temps total 30 days 15 minutes
Type de plat: Condiments
Cuisine: cuisine du monde, Marokkanisch

Ingrédients
  

  • 4-5 Bio zitronen
  • 6-7 EL Salz
  • Wasser

Equipment

  • 1-2 Gläser mit Schraubverschluss

Method
 

  1. Die Gläser und ihre Deckel gut waschen und mit kochendem Wasser sterilisieren
  2. Zitrone gut waschen, am besten eine Bürste benützen und dann trocken tupfen. Eine Zitrone beiseite lassen und beide Ende der anderen schneiden
  3. Die Zitronen von einer Ende längs kurz von Anschlag schneiden aber nicht durch, umdrehen und die andere Seite genauso schneiden aber diesmal um 45° vom anderen Enden schnitt versetzt
  4. Die Einschnitten jeweils mit einem Löffel Salz füllen und vorsichtig im Glas platzieren. Alle Zitrone so dicht zu einander im Glas platzieren und richtig drücken damit so wenig platz dazwischen entsteht
  5. Das Glas mit vorher gekochte und leicht abgekühltes Wasser (Lauwarm) bis alles verdeckt ist füllen und den Saft einer Zitrone hineingeben und gut verschließen
  6. In einem dunklen und raumtemperierten Ort ca. 4-6 Wochen aufbewahren. Danach aufmachen und genießen!

Notes

Nach dem Öffnen kann es Monatelang im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim
Herausnehmen immer ein saubere Löffel oder Gabel benutzen und wieder gut
verschließen!
Bon appétit!
Fadi